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Absprachen zwischen Daimler, VW und BMW: Das Auto-Kartell und sein Verrat am Wettbewe
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Deutschen Autokonzernen drohen milliardenschwere Bußgelder. Die EU-Kommission wirft ihnen illegale Absprache vor. Der Fall zeigt auch, wie Daimler, VW und BMW jahrelang moderne Umwelttechnik verhinderten.

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seikor 05.04.2019, 19:18
1. arrogant...

...das ist der einzige Begriff, der mir zur deutschen Autoindustrie einfällt.
Daher fahre ich auch französische (E-Auto) und japanische Autos.

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Steve111 05.04.2019, 19:20
2. Generelle Frage

Sollten wir die deutschen Autokonzerne, fast 4 Jahre nach Aufdeckung des Dieselskandals ,
nicht mal langsam in Ruhe lassen ? Mittlerweile hat jeder begriffen , dass die Mist gebaut haben,
um den völlig irrealen NOX Grenzwert zu erreichen.Jeder sechste Arbeitnehmer in Deutschland wird direkt
oder indirekt von den deutschen Automobilfirmen bezahlt.Und billige Fahrräder bauen
bereits die Chinesen, in diese Richtung können wir also nicht gehen.

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gorlois7 05.04.2019, 19:22
3.

Wahrlich eine aufrechte Industrie , der wir vertrauen sollten und für deren Förderung sich der Herr Minister Scheuer aus übervollem Herzen und zu unser aller Nutzen einsetzen muss!

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ddcoe 05.04.2019, 19:22
4. Mehr können sid ja auch nicht

Drohen und Beschwichtigen klappt doch in der Politik auch ganz prima. Schließlich hängt sowohl die Merkel, als auch der dritte CSU Clown in Folge fest am Nasenring der Autobauer. Glücklicher Weise hat die EU genug vom Gefasel aus Deutschland. Wir haben es bei den verschärften Grenzwerten gesehen - und wir werden es bei den Kartellstrafen sehen. Clown Scheuer kann gerne weiter Buckeln - die EU hat wohl endgültig genug davon - und das zu Recht.

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BettyB. 05.04.2019, 19:23
5. Nicht für grundlegende Änderungen

Als Panasonic in den 70ern in Freiburg die Toyota-Lösung eines umweltfreundlichen Motors mit Wasserstoffantrieb vorstellte, reagierte die deutsche Industrie sofort, indem sie beschloss, diesen Weg nicht mitzugehen. Was interessierte sie die Umwelt, wenn man doch alte Produktionskapazitäten noch langfristig ausnutzen wollte. Ähnlich reagierte die Industrie, als es die ersten FCKW-freie Kühlschränke gab. Erst die Werbeaktion von Greenpeace für die neue Technik änderte alles in Nu. Plötzlich wurde wegen des Drucks FCKW-frei gebaut.

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jacpro 05.04.2019, 19:25
6. widerlich

mehr gibt es zu der deutschen autoindustrie nicht zusagen

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palimpalom 05.04.2019, 19:25
7. Da muss was passieren..

...ich bin dafür, das sich diese Konzernbosse treffen und sich zur Strafe selbst verpflichten, etwas zu tun.. freiwillig natürlich.. denn man muß auf die selbstregulierenden Kräfte der Marktwirtschaft vertrauen. Und Sie müssen das mit einer Prüfkomission aus eigenen Reihen überwachen... So...Zack ! Problem gelöst. Was steht noch an ?

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beat126 05.04.2019, 19:26
8.

Wieso kann der Staat büssen, wenn er doch gar nicht Geschädigter ist? Und warum können es Verbraucher nicht, obwohl Sie den Preis dafür bezahlt haben und Geschädigte sind? Und wohin fliesst das Geld bei Bussen im Kartellrecht - etwa zur Förderung der Firmen bei Preisabsprachen?
Preisabsprachen gehören ins Strafgesetzbuch, weil es organisierte Kriminalität ist. Und man bedenke, Firmen können nicht absprechen, das können nur natürliche Personen, also Menschen die einen Namen tragen.

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achmala 05.04.2019, 19:29
9. Hässliches Gesicht der Autokonzerne?

Weit mehr als das! Es ist das Ergebnis dieses Systems der Marktwirtschaft.
Warum die Aufregung?
Die Manager ala Winterkorn dürfen sich nach Änderung der Gesetze Jahresgehälter ungebremst gestatten und kommt es zum Eklat, wissen diese von nix und gehen ohne Strafe in Ruhestand oder mit hoher Abfindung zum nächsten...
Was sollen wir uns aufregen?
Die Milliarden Strafen seitens der EU zahlt auch nur wieder der Käufer dieser Autos.

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