Forum: Wirtschaft
Absprachen zwischen Daimler, VW und BMW: Das Auto-Kartell und sein Verrat am Wettbewe
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Deutschen Autokonzernen drohen milliardenschwere Bußgelder. Die EU-Kommission wirft ihnen illegale Absprache vor. Der Fall zeigt auch, wie Daimler, VW und BMW jahrelang moderne Umwelttechnik verhinderten.

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rant.biden 05.04.2019, 20:37
70. Landesverteidigung

Gut gemacht von der deutschen Autoindustrie. So geht man eben vor, wenn der Staat die Marktwirtschaft angreift und in Konspiration mit "Umweltverbänden" wie der "DUH" und kapitalismusfeindlichen Parteien der heimischen Autoindustrie - mit Vorliebe! - eine Auflage nach der anderen vor den Latz knallt. Eine Genugtuung geradezu. Es ist ebenfalls gut, dass Spon dies aufdeckt - was nur auf den ersten Blick paradox erscheint. Das ist das Business des Spon, aber es führt zu nichts Gutem - jedenfalls zu keinem Fitzelchen mehr Umweltschutz oder was auch immer. Sondern zu Arbeitsplatzabwanderung in die konkurrierenden Volkswirtschaften, insbesondere den USA, die gerade versuchen, mit ihren elektrischen Küchenmaschinen auch noch die Autoindustrie über den Teich zu ziehen. Von der Umweltsauerei historischen Ausmaßes ganz abgesehen, die eine Verdrängung des Autos durch diese Batteriespielzeuge mit sich brächte. Und wir reden auch nicht davon, dass in anderen Volkswirtschaften die Industrien sich selbstverständlich genauso verhalten im weltweiten Ringen um ein Stückchen vom Kuchen. Mit einem Unterschied: Die heimischen Medien und das eigene Volk, das ja für diese Industrien arbeiten und von ihnen leben muss, beteiligen sich nicht so bereitwillig an deren Zerstörung, wie dies in Deutschland der Fall ist.

Dass die Presse ihren Job macht, ist ok - noch mal -, aber nicht ok ist, dass die Menschen in diesem Lande keine Wut mehr empfinden, wenn ihr eigenes Land den Bach runter geht, dass hier niemand mehr den Willen verspürt, ein Korrektiv zu verkopften Linksintellektuellen dazustellen. Sie verteidigen ihre Industrie genauso wenig mit Zähnen und Klauen, wie sie sich auch militärisch zu verteidigen nicht mehr bereit zu sein scheinen. Sie bekämpfen stattdessen die NATO, den Kapitalismus und "die" Industrie. Der Shitstorm regiert.

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Illoinen 05.04.2019, 20:39
71. Ein Betrug kommt selten allein.

Hier geht es um Milliarden, und schon wird wieder relativiert? Ich meine in diesem Zusammenhang in den Medien von „Schummel Software“ zu reden oder zu schreiben, heißt doch nichts anderes als Betrug zu verharmlosen. Würden die Firmen genau so wie in den USA VERURTEILT HOHE Geldstrafen und Entschädigungen zu zahlen??

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Bakturs 05.04.2019, 20:42
72. Ist doch in DE egal: der Steuerzahler zählt ja

Ob Dieselgate oder Bankenskandale. Wenn es die Wirtschaft versaut, bekommen die Manager einen Boni und der Steuerzahler darf die Strafe der Konzerne übernehmen. Denn schließlich darf die Heilige Kuh „Automobilindustrie“ in DE nicht angetastet werden.

Mein Vorschlag: Die Fürhungsspitze kommt geschlossen für 6 Monate in den Knast und weitere 5 Jahre Bewährung. Weiter übernimmt die Konzernspitze die Strafe ohne Gejammer. Wer jammert, bekommt extra Knast.

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om108 05.04.2019, 20:43
73. Werksschließungen, das wäre die einzige Sprache,

die die Vorstände und Aufsichtsräte der Autokonzerne verstehen. Von ihren Boni können sie auch die Belegschaften stimmt jahrelang aushalten. Es müssen endlich schmerzhafte Sanktionen auf technologischen Fortschrittsboykott eingeführt werden.

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banker1 05.04.2019, 20:45
74. spieglein,spieglein and der wand

wäre schön mal was über absprachen der medienkonzerne zu lesen..........wer an echten wettbewerb in der marktwirtschaft glaubt,glaubt auch an den klapperstorch.kein mensch regt sich auf wenn aldi den milch-oder butterpreis der ganzen handelsbranche vorgibt.und die medien diese preisvorgabe über das ganze land posaunen.....

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syt 05.04.2019, 20:45
75. Diese ganzen Abgasrückführungssysteme

sind doch auf Dauer nicht wirklich Zielführend . Klar,sie machen die Abgase etwas sauberer . Nun wird das Abgas noch einmal dem Motor zu geführt,der dann ,nach einiger Zeit ,sich zu setzt und verkokt .Ist das wirklich der Sinn,solche saubere Motoren zu bauen,das der Fahrer von diesen ,etwas sauberen Fahrzeugen ,nach einiger Zeit ,die Verkokung der Ventile reinigen lassen muss,weil sie sonst nicht mehr fahrbar sind ? Um wieviel Prozent der Abgase geht es hier ? Ist wirklich das Fahrzeug an der belasteten Luft schuld ? Oder werden hier Abgasrichtlinien erstellt,die mit der Praxis nichts zu tuhen haben. Den diese Reperaturen muss der Fahrer zahlen !

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tatsache2011 05.04.2019, 20:47
76.

Zitat von Micky R.
... um wieviel sauberer waren denn die Fahrzeuge der nicht-Beteiligten Hersteller? Höher, wie man so liest... was heißt dass?
Nachdem sich die 5er-Gruppe abgesprochen hatte, entfiel der Druck der Marktwirtschaft.

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fabian.h 05.04.2019, 20:49
77. Schlimm, aber wirklich so schlimm?

Meiner Meinung nach, ist dieses Thema schon oft genug „durchgekaut“ worden. Ich muss jedoch sagen, dass ich dieses rießige Entsetzen und die einige Kommentare nicht ganz nachvollziehen kann. Jeder sechste Arbeitsplatz hängt in DE von der Autoindustrie ab. Das wirtschaftlich recht starke DE hängt generell sehr stark von der Autoindustrie ab. Damit heißt es richtig umzugehen. Gesellschaftlich, aber auch politisch.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich finde, dass man auch einem so wirtschaftlich wichtigem Sektor nicht alles durchgehen lassen darf. Betrug z.B bleibt Betrug und sollte entsprechend geahndet werden. Doch diese „Absprüche“ sind mir persönlich kein Dorn im Auge.
Lieber sprechen sich deutsche Automobilfirmen ab, als dass sie von anderen Automibilfirmen aus anderen Ecken der Welt überholt werden.
Denn wirtschaftlich betrachtet ist das schlimmste, was DE passieren könnte, dass es keine Automobilindustrie gäbe. Aber Millionen Arbeitsplätzplätze gingen verloren. Die nun Arbeitslosen müssen aber in unserem Sozialstaat trotzdem dann eben nun staatlich gezahlte Leistungen erhalten. Steuergelder würden drastischst sinken, während die Ausgaben überproportional steigen würden.
Abschließend kann man sagen, dass man die wahl zwischen unangenehm oder schei** hat. Ich wähle unangenehm.

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godelboy 05.04.2019, 20:49
78. Erbärmlicher Pseudo-Journalismus

So, so, der Spiegel enthüllte – nein, er behauptete, nichts sonst. Um auf nur eines der Details dieses Propaganda-Textes einzugehen: Ob Partikelfilter notwendig sind, hängt von der Art der Gemischbildung ab, die generelle Behauptung, dies verringere den Feinstaub „massiv“, zeigt einzig die Inkompetenz der Spiegel-Schreiberlinge. Auch dies: Die Themen „Feinstaub“ und „SCR“ haben nichts miteinander zu tun, bei aufgeschlossenen Menschen würde ich fragen, ob Sie sich nicht schämen. Bei Ihnen lohnt es nicht: Die Verdrehung von Tatsachen ist gewollt, oder doch nicht? Was ist schlimmer – Unfähigkeit oder Unwissenheit? Die Überschrift belegt zum x-ten Mal das dümmliche Kombattantentum des Spiegels: Es gibt keinerlei belastbare Nachweise, nur halbseidene Behauptungen der EU-Kommission, aber was juckt´s die Bildzeitung der Besserwisser? Die Kommission pupst und mit geifernder Selbstverständlichkeit verurteilt der Spiegel die Automobilindustrie, pfeif´ doch auf Nachweise und Argumente.

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der_bulldozer 05.04.2019, 20:49
79. Mache ich schon seit Jahren und bin happy

Zitat von hardeenetwork
Kein deutsches Auto mehr kaufen... So einfach mache ich es mir. Ein unglaubwürdiges und in Teilen Gesetz widriges Kartell aus Profitgierigen "Managern", welche im Schadensfall immer die Schuld auf andere abwälzt. Nicht mehr tragbar.
VW, BMW, Mercedes, Audi und Porsche sowieso nicht kommen bei mir nicht in die Kiste. Fahe seit 5 Jahren einen Hybrid von Lexus und bin sowas von glücklich damit. Kann vor allem überall hinfahren. Aber leider klappt so ein Boykott nicht. Die Markentreue der Huträger ist immer noch ungebrochen. Schade!

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