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Absturz der Sozialdemokraten: Wo SPD und Deutschland ohne Agenda 2010 heute stünden
dpa/dpaweb

Die SPD stürzt ab, seit sie die Agenda 2010 lanciert hat. Was wäre aus der Partei ohne die irre Reformsause geworden? Womöglich wäre Gerhard Schröder heute noch Kanzler. Ein Fall für die Zeitmaschine.

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darmspiegelgabsschon 14.05.2016, 09:07
350.

In irgendeinem Paralleluniversum ist genau diese Entwicklung erfolgt. Und in unendlich vielen anderen alle möglichen Entwicklungen davor, dazwischen und dahinter genauso.

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ch-sternenfeuer 14.05.2016, 09:08
351. Am Ende egal

Schlußendlich ist es am Ende egal, wer welche "Reformen" oder "Parteipolitischen Beschlüsse" zu verantworten hat. Die nächste Revolution ist drei fehlende Mahlzeiten entfernt, sprich: wenn der Durchschnittsbürger nicht mehr zu essen hat (oder bekommen kann), ist der gesellschaftliche Konsens eh
hinfällig.
Und die Unfähigkeit der etablierten Politiker diesen Konsens zu bewahren, stirbt dem sicheren Tod entgegen - leider.

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uweheinemann 14.05.2016, 09:09
352. 7 Jahre Rot-Grün

und alles was bleibt: Dosenpfand,Hartz IV und eine Sonnenfinsternis!

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Skifahrer 14.05.2016, 09:10
353. Wunschdenken...

Vielleicht wären wir aber auch da, wo Frankreich oder Spanien heute stehen?
Wohin praktizierter Sozialsmus führt konnten wir außerdem in der DDR erleben.
Vielleicht sollte zu diesem Thema mal Unternehmer gefragt werden?
Was wäre, wenn die folgende Prognose für ein Deutschland ohne die Reformen eingetreten wäre?
Weiterer Einbruch der Steuereinnahmen; Anstieg der Arbeitslosenzahlen; Anstieg der Lohnnebenkosten; verstärkte Abwanderung der Eliten; noch höhere Staatsverschuldung; usw...
Politik muss immer die richtigen Anreize setzen, insbesondere für diejenigen, die die Arbeitsplätze schaffen sollen; und da hat Schröder mehr zu unserem heutigen Wohlstand beigetragen, als die Sozialromantiker wahrhaben wollen.
Aber einen Linken wird dies nie überzeugen. Denen gilt das Motto: Lieber alle gleich arm, als einige mehr reich als andere.

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KlausMeucht 14.05.2016, 09:13
354.

Zitat von Nr43587
Warum sollte ich als Gesellschaft einer Familie staatliche Transferleistungen gewähren, wenn alle Einkommen zusammen genommen, keine Bedürftigkeit besteht?
Warum soll einer gesetzliche Rente erhalten, wenn er gut geerbt hat? Vielleicht weil er ein ganzes Arbeitsleben lang eingezahlt hat?

Halten Sie nur die Türe auf, wenn der Mensch hinter Ihnen gebrechlich ist?

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medienhoppel 14.05.2016, 09:14
355.

Zitat von stinkfisch1000
.... vor allem weil 50% der einkommenssteuern von 5% der Steuerzahler aufgebracht werden. Wir haben so viele sozialvericherungspflichtige Jobs wie noch nie in der Geschichte des Landes und so wenig Arbeitslose wie seit 25 Jahren nicht.
Das Nachbeten der medialen statistischen Unwahrheiten bringt gar nichts.

Es waren doch immer die 10% der Bestverdienenden, die einen Großteil der Einkommensteuer bezahlen, wobei die Einkommensteuer nicht mal 30% aller Steuereinnahmen ausmacht und unter Kohl neben der Vermögenssteuer für die Reichen noch 56% Höchstsatz EKSt für die Bestverdienenden anfielen. Die Geringverdiener und armen Hartz IVler und Armutsrentner zahlen über Mehrwertsteuer (1/3 der Steuereinnahmen) und Tabaksteuer (4 mal so viel wie Erbschaftssteuer!!) einen beachtlichen Anteil an Steuern an den Staat, nicht zu vergessen die Mieter, die Grundsteuern bezahlen.

Und sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen haben wir heute immer noch weniger als 2000 und Arbeitslose genau so viel wie 1998, nämlich 5 Millionen.

Hartz IV ist ein einziges großes Lügengebäude mit vielen Statistiktricks, für die Millionen Betroffenen und deren Kinder eine Rutsche in die Armut.

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micromiller 14.05.2016, 09:17
356. Wenn Sozialisten an der Macht

sind, mutieren sie mehrheitlich zu kleinen radikalen Machtegoisten, denen die eigene Wichtigkeit wichtiger ist als die Agenda mit der sie an die Macht gelangt sind. Schröder und Fischer haben gegen die Mehrheit der Bürger unsere Sozialsysteme denaturiert und schrecklich viel Applaus von der Unternehmerseite geerntet, dass muss schrecklich schön für deren arroganten Ego gewesen sein.

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rolfmueller 14.05.2016, 09:20
357. Aggressiv bösartige Politik

Soeben meldet "Spiegel Online", dass die SPD mitmacht, 63jährige Hartz lV-Bezieher zwangsweise zu verrenten, auch wenn diese dadurch noch geringere Renten bekommen.
Glaubt die SPD wirklich, mit dieser aggressiv bösartigen Politik gegen arme Menschen ihre soziale Kompetenz wieder zu gewinnen?

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medienhoppel 14.05.2016, 09:21
358. Vermögen und Arbeitseinkommen, zwei verschiedene Begriffe

Zitat von cosifantutte
Oft wird mit den oberen 10% argumentiert ..... Die oberen 9,5 % haben aber gerade mal genug zum Leben, 6000 netto im Monat sind kein Reichtum, sondern in Deutschland Notwendigkeit.
Sie verwechseln monatliches Einkommen mit Vermögen, die oberen 10% in D haben über 2/3 des Nettovermögens von über 7 Billionen €, also wesentlich mehr als ihre knappen netto 6.500 € im Monat .....

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micromiller 14.05.2016, 09:22
359.

Zitat von matimax
Soweit ich weiß, sind die Sozen Teil, wenn auch "nur" Juniorpartner, der aktuellen Regierung.
Der Trog ist die Agenda der Sozen.

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