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Abwanderung der Jungen: Exodus führt zu Vollbeschäftigung im Osten
DPA

Es klingt wie ein Jobwunder: Laut einer Prognose des Ifo-Instituts erreichen ostdeutsche Länder in zehn Jahren Vollbeschäftigung. Von einem echten Aufschwung kann allerdings keine Rede sein.

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adrianralle 19.12.2012, 18:26
20.

Zitat von RenegadeOtis
Wieviel möchten Sie denn so pro Krankenhaustag (zB) für die Krankenschwester, den Pfleger, die Putzkräfte sowie die ganzen Leute im Hintergrund (Pförtner, Hauselektriker, evtll Sicherheitsdienst) ausgeben? Sind 15.5% Ihres Gehaltes als Pauschale ausreichend oder möchten Sie mehr?
Je mehr ich zahle, desto besser ist es vermutlich für mich. Dafür bräuchte ich aber ein entsprechendes Gehalt. Bei der richtigen Höhe sollten 50 Prozent auch kein Problem darstellen.

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_derhenne 19.12.2012, 18:34
21.

Wer im "Osten" als angeblich dringend benötigte "Fachkraft" (Ingenieur) auf Jobsuche ist, der kann sich vor Angeboten nicht retten! Vorausgesetzt er geht in den Westen.

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sunhaq 19.12.2012, 19:13
22.

Zitat von juerler@saxonia.net
Ich höre diese Selbstbeweihräucherung der Politik schon über 20 Jahre leider wie immer, entbehrt es auch diesmal wieder dem REalitätssinn.
Das Sie keine Politiker mögen, ist jetzt vermutlich jedem klar, aber welchen Bezug hat Ihr Beitrag zum Artikel? Wo beweihräuchert sich da die Politik selbst und wer entbehrt wie "dem Realitätssinn"?

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winfired 19.12.2012, 19:23
23. Vielleicht spaltet der Osten sich dann ab?

Macht eine eigene Währungsreform und tritt aus der Nato aus, gegen billiges Gas aus Russland. Es wird zu dramatischen Verwerfungen kommen, weil ein System sich nicht selbst erhalten kann, die Taliban werden in 100 Jahren über uns lachen!

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fisschfreund 19.12.2012, 19:24
24. optional

" Aus unternehmerischer Sicht ist eine solch niedrige Quote nicht wünschenswert: Es ist für die Firmen dann noch schwieriger, Fachkräfte zu finden."

Welche Firmen? Ich war neulich mal wieder "drüben" und es sah stellenweise aus wie im Irak nach dem Angriff der Amis...

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mitbestimmender wähler 19.12.2012, 19:24
25. Nun der Boom ist bald vorbei

Der Bau und Wirtschaftsboom in der Schweiz neigt sich in etwa 1-2 Jahre ins Negative.

Dann werden wieder Zigtausende Ossi Gastarbeiter in die alte Heimat zurückkehren oder weiterziehen in der EU.

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adal_ 19.12.2012, 19:25
26.

Zitat von Ingmar E.
...Viele haben hier immer noch nicht begriffen dass der Bauboom vorbei ist und dass auch die Industrie nicht mehr im großen Stil zurückkommen wird. Altenheim der Republik kann man auch als Chance begreifen....
Korrekt. Wir haben endlich wieder "Lebensraum im Osten" :-)
- zumal für Alte und Ruhesuchende.

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kritischprüfen 19.12.2012, 19:26
27. Zu ingmar

Ich finde die idee toll. Das problem der steigenden altersbevölkerung im osten als chance zu sehen! Die leute werden immer älter und wer will nicht in ein richtig schönes heim wenn man denn schon muss. Für die angehörigen wird das eher schwierig wenn die mutter ider der vater in einem heim 500km weit weg wohnt ud man noch eiber beschäftigung nachgeht, welche im westen besser bezahlt ist als im osten. Ich gabe auch mal in leipzig gearbeitet. Gleich nach dem studium. Die konditionen waren mies und somit bin ich dann nach 4 wochen in eine andere stadt geflüchtet! Immerhin gab es 50%!!!! Mehr gehalt! Eigentlich schade denn die stadt ist toll und die menschen auch. Generell hat der osten soviel schönes zu bieten. Schade das man abwandern muss! Viele würden gerne bleiben.

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elbdampfer 19.12.2012, 19:26
28. .

Zitat von _derhenne
Wer im "Osten" als angeblich dringend benötigte "Fachkraft" (Ingenieur) auf Jobsuche ist, der kann sich vor Angeboten nicht retten! Vorausgesetzt er geht in den Westen.
Kommt darauf an, von welchem Landstrich Sie reden. Hier in Dresden haben zumindest MINT-Absolventen offensichtlich gute Chancen. Meine Firma musste sich um einige ehemalige gute Praktikanten richtig bemühen - einige von denen hatten auch lukrativere Angebote als das Tarifgehalt Ost eines Ingenieurs (mit welchem ich z.B. schon fast 20 Jahre ganz gut um die Runden komme).

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buhli1961 20.12.2012, 15:46
29. Als Dresdner beobaxhte ich in BW

schon die "Probleme" der Industrie bei der AK Suche. Die guten liegen hier eben nicht auf der Strasse. Ich kannte mal ein Land, da hat die Industrie generell selbst und nach Eigenbedarf ausgebildet. Eigenbedarf hieß auch Übernahme nach der Ausbildung. Vieleicht war das einer der Gründe warum der Wohlstand etwas bescheidener war. So richtig schlecht ging es aber niemandem. Von Obdachlosen oder Tafeln ist mir aus dieser Zeit nichts bekannt. Beides interessiert unsere heutige
Managerelite nicht. Herr Hundt forderte ja gleich mal, daß der Staat die Ausbildung übernehmen soll. In welxher Welt lebt der Mann?

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