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ADAC-Test in Großstädten: Bei fast allen Taxifahrten läuft etwas schief
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Der ADAC hat das Taxi-Gewerbe in deutschen Großstädten überprüft: Fast 90 Prozent der Fahrer stellten eine falsche Quittung aus, gut jeder sechste missachtete Verkehrsregeln.

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tobias.cgn 21.08.2014, 15:13
50.

Zitat von heidschnucke
aufgrund einer Verletzung in letzter Zeit häufig Taxi. Jedesmal, wirklich jedesmal fragt mich der Fahrer, wie er fahren soll. Ich frage dann zurück, ob er bei der Erlangung des Taxischeins nicht beweisen musste, dass er sich in der ....
Das geht mir regelmäßig in Köln ganz genauso. Dass bundesweit von 160 Testfahrten ganze 122 die Noten gut bis sehr gut erhalten haben sollen, kann man als Kölner kaum glauben. Hier in Köln kann man jedem nur raten, sofern es möglich ist, mit einem Funkmietwagen zu fahren. Das ist günstiger und wenn die Fahrer die Strecke nicht kennen, dann fahren sie wenigstens direkt und ohne zu fragen nach Navi.

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Mancomb 21.08.2014, 15:15
51. Nur jeder 6. missachtet Verkehrsregeln?

Kann gar nicht sein. Bei uns scheinen die "Tempo 50"-Schilder für alle Taxler eher eine Untergrenze darzustellen.

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jujo 21.08.2014, 15:18
52.

Zitat von UluKay
Wissen sie eigentlich, wie schlecht Taxifahrer bezahlt werden ?
Es gibt zuviele Konzessionen, daher zuviele Taxen, daher das Stück vom Kuchen für jeden kleiner, daher schlechte Bezahlung.
Merke, wir haben Marktwirtschaft, das Angebot (zuviele Fahrer) macht den Preis, daher sind höhere Fahrpreise (berechtigt?) nicht durchzusetzen.
Alles einfach aber nicht gut!

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fatherted98 21.08.2014, 15:21
53. kleiner Trick....

Zitat von heidschnucke
aufgrund einer Verletzung in letzter Zeit häufig Taxi. Jedesmal, wirklich jedesmal fragt mich der Fahrer, wie er fahren soll. Ich frage dann zurück, ob er bei der Erlangung des Taxischeins nicht beweisen musste, dass er sich in der Stadt (Köln) auskennt. Antwort: doch natürlich. Warum fragen Sie dann mich? Ach, dann fragen wir mal das Navy. Sind das alles Schwarzarbeiter oder hoffen sie, dass der Fahrgast ihnen einen Umweg beschreibt? Jedenfalls ziemlich unangenehm.
...nö das sind ganz schlaue Jungs...die fragen Sie nach dem Weg und wenn Sie den wissen bzw. sich mit so einer Bemerkung weigern, dann wissen die das sie keine Umwege fahren können. Hätten Sie jetzt gesagt...keine Ahnung bin fremd hier...wäre ein Schlenker von 5-8 km drin gewesen mit entsprechender Rechnung.
Was den Taxischein betrifft....keine Ahnung wie 90% der Fahrer den überhaupt schaffen...auch keine Ahnung wo die Ihren Führerschein gemacht haben...leider kann man sie auch schlecht fragen...70 - 80% sprechen so gut wie kein Deutsch...tja...woran das wohl liegt...sich aber UBER Apps aufregen...kein Wunder das mit diesen Leuchten keiner mehr fahren will.

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jupp78 21.08.2014, 15:23
54.

Zitat von tobias.cgn
Das geht mir regelmäßig in Köln ganz genauso. Dass bundesweit von 160 Testfahrten ganze 122 die Noten gut bis sehr gut erhalten haben sollen, kann man als Kölner kaum glauben. Hier in Köln kann man jedem nur raten, sofern es möglich ist, mit einem Funkmietwagen zu fahren. Das ist günstiger und wenn die Fahrer die Strecke nicht kennen, dann fahren sie wenigstens direkt und ohne zu fragen nach Navi.
Naja, grade in Großstädten ist der kürzeste Weg bei weitem nicht immer der Schnellste.
An sich ist der Fahrer verpflichtet den kürzesten Weg zu nehmen, es sei denn, der Kunde wünscht etwas anderes (weil dieser z.B. auch gerne sein Ziel möglichst schnell erreichen möchte). Dass der Fahrer an der Stelle im Eigeninteresse nachfragt und nicht im Kundeninteresse ist klar. Aber der Kunde kann an der Stelle ja klar zum Ausdruck bringen, was er möchte (schnell und teurer oder langsam und günstiger).

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Oscar Madison 21.08.2014, 15:25
55. Wie bei allen Monopolisten ist ....

...Service das letzte, weil echter Wettbewerb fehlt. Bestandsdenken, miese Qualität, intransparente Preise und undurchsichtige Strukturen.

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grendel0331 21.08.2014, 15:25
56. Was soll die Überschrift?

Von 160 Testfahrten bekamen 122 gut oder sehr gut. Beim lesen der Überschrift könnte man hingegen denken, das man froh sein kann, lebendig wieder aus einem Taxi zu steigen oder zumindest nicht abgezogen worden zu sein.

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dimetrodon109 21.08.2014, 15:27
57. nur ein kleine Frage

Wie kann jemand, der kaum unsere Sprache spricht den wirklich schweren Taxischein bestehen?
Wie soll der unsere Verkehrsregeln kennen und warum kann niemand der Taxifahrer an Frankfurter Flughafen Deutsch?

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cabscholl 21.08.2014, 15:28
58. Lösungsvorschläge

Bin selbst Berliner Taxifahrer, seit 23 Jahren, davon 19 Jahre nur nachts.

Zum Artikel:
"Bei fast allen Taxifahrten läuft was schief" und dann 122 von 160 Fahrten mit gut oder sehr gut -- ohne Worte! Klasse Journalismus!

Zum Thema:
Probleme (in Berlin): - mehrere Gewerbevertretungen, die in der Regel alle einen Alleinvertretungsanspruch haben und gegeneinander arbeiten
- da Taxe zum ÖPNV zählt, mischt die Politik bei der Tarifgestaltung mit
- wenige Planstellen in der zuständigen Genehmigungsbehörde, dadurch minimale Kontrollen auf der Strasse und dadurch unfassbares Tolerieren von Schwarzarbeit, Fahren ohne P-schein und/oder Sprachkenntnissen
- Einsatz von Billigkräften in den Funkzentralen, dadurch immer wieder Irrtümer bei den Bestellungen, Fehlfahrten ect.
Lösungen (für den Fahrgast):
1. man sucht sich seine Taxe/Fahrer aus am Halteplatz
2. auch beim Winken kann man nach einem Blick in den Fahrgastraum sagen: nein danke und die nächste Taxe winken
3. das Gleiche gilt bei Funkaufträgen, also Bestellungen über Telefon - Taxe abfahren lassen und eine neue bestellen
4. hat man eine bestimmte Strecke, die man fahren möchte, sagt man diese an. Bei Ablehnung durch den Fahrer tritt Pkt. 1,2 oder 3 in Kraft. Sie sind der zahlende Kunde!
5. sollte es dennoch zu Unstimmigkeiten kommen entweder gleich vor Ort die Polizei holen oder zumindest ein Quittung ausstellen lassen (Konzessionsnummer, Adressstempel der Firma, Datum, Fahrstrecke, Preis, Unterschrift des Fahrers) und auch vorsichtshalber noch das Kennzeichen des Fahrzeugs notieren

Gute Nachrichten für alle unsere Taxikunden:
Durch den Mindestlohn 2015 und die Einführung der Fiskaltaxameter 2016 wird sich die Zahl der schwarzen Schafe im Gewerbe spürbar verringern. Dadurch bekommen wir endlich eine wirtschaftlich tragbare Anzahl der Konzessionen in Berlin, verbunden mit einer erheblichen Qualitätssteigerung im Taxigewerbe.
Ich freu mich drauf ! :)

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Greyjoy 21.08.2014, 15:29
59.

Zitat von iffel1
Verkehrsregeln gibt es für den Berliner Taxifahrer nicht ! Deutsche Sprachkenntnisse auch nicht und wenn, dann eben "mangelhaft".
Mal ganz blöd in die Runde gefragt:
Es gibt so weit ich weiß doch die Ortskundeprüfung die ein Taxifahrer bestehen muss. Wie soll das jemand packen der nicht unsere Sprache gar nicht oder nur sehr schlecht spricht? Wie beantwortet man die Fragen und woher kennt man die Straßennamen?

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