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AfD-Aktivist Wolfgang Glomb: Herr Ministerialrat wird Eurofighter
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Wolfgang Glomb hat im Bundesfinanzministerium die Einführung des Euro vorbereitet. Heute bekämpft er die Währung, ist in der Alternative für Deutschland aktiv und beschimpft Altkanzler Schröder. Wie konnte das passieren?

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Liberalitärer 12.10.2013, 14:00
50. Vorbild Schweiz

Zitat von montaxx
Irritierend ist nicht die Tatsache,dass die AfD,vorsichtig ausgedrückt,den Euro in seiner jetzigen Form nicht mag.Auch mir sind die Schwächen und Stärken dieser Währung durchaus bekannt und man sollte sie auch offen diskutieren....
Eben, aber indem man die Partei als "rechtslastig" vorzuführen versucht - und das ist eben nicht die Mehrheit, was sich aber noch zeigen muss - lockt man die Motten an wie das Licht. Wer von anderen Parteien gehen wollte, der konnte das tun. Rechte Splitterparteien gibt es wie Sand am Meer. In erster Linie steht die Partei kompromisslos für den Rechtsstaat und die freiheitlich demokratische Grundordnung, so jedenfalls offiziell. Und sie ist offen auch für Migranten, steht für ein freiheitliches Asylrecht und für mehr Demokratie. Besser wäre es, sie Schweiz Partei zu nennen. Auch dort gibt es Probleme, auch dort gibt es Fremdenhass, aber so im Ganzen strebt die Partei dieses Modell auch für Europa an, bisher jedenfalls. Und vielleicht ist das nicht schlecht, denn die Schweiz funktioniert als multikultureller Staat, sogar mit einer Währung.

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albertaugustin 12.10.2013, 14:01
51. Der Meinungsvielfalt

förderlich wäre es gewesen, wenn die AfD bei den Bundestagswahlen den Sprung ins Parlament geschafft hätte.

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relaxartwork 12.10.2013, 14:02
52. Auch wenn Griechenland nicht im Euro wär...

... würden wir Zahlen. Weil die Bundesregierung nicht Griechenland stützt, sondern die Anlagen der Zocker.

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caecilia_metella 12.10.2013, 14:02
53. Sagt dem Herrn Glomb mal einer ...

dass die Zeit der Einmauerei und Verkehrte-Welt-Spielchen vorbei ist?
Wir sind globalisiert, und globale Informationen kennen keine Grenzen.
Rückkehr zu überholten Strukturen, nachdem Majestäten ganz Europa abkassiert haben, wird es also nicht geben.
Wenn der Herr Glomb, der alle Verantwortung von sich zu weisen versucht, etwas verbessern will, dann sollte er nicht an das Geld denken, sondern zuerst an sich selbst.
Er darf über seine eigenen Ziele nachdenken und darüber, warum sie sich für die, über die er mit Hilfe seiner einmal selbst erschaffenen, einmal abgelehnten Währung herrschen will, nur lächerliches Herumgeeier eines ewig Gestrigen sind.

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Berg 12.10.2013, 14:06
54.

Zitat von albertaugustin
förderlich wäre es gewesen, wenn die AfD bei den Bundestagswahlen den Sprung ins Parlament geschafft hätte.
Wie sich zeigt, gehen die Meinungen der AfD keineswegs verloren. Denn beim "Sprung ins Parlament" wäre man auch nur auf den Oppositionsbänken gelandet, und man hätte sich parlamentarischen Regeln anpassen müssen. Das braucht man jetzt nicht: man kann auf Talkshows beliebig daherreden, in Printmedien oberschlaue Sachen schreiben und keiner der Vorschläge braucht realisiert zu werden, eben Opponieren als Passion.

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nordlichtx 12.10.2013, 14:08
55. Warum das Erstaunen?

Aus dem ganzen Artikel spricht das ungläubige Staunen, dass ein hochgebildeter, fachkundiger und weltoffener Mensch gegen die Einheitswährung sein kann. Und genau damit zeigt er das Problem des deutschen Euro-Mainstreams auf. Selbstverständlich geht Euro-Ablehnung sehr gut zusammen mit hoher Bildung und Europafreundlichkeit. Unfähigkeit zur Differenzierung und Gefasel vom rechten Rand kommt doch in erster Linie von unreflektierten Euromantikern, die sich mit Wirtschaft und Währung nicht wesentlich mehr auseinerandersetzen als bis zum Argument, dass sie bei ihrem Ballermannurlaub jetzt keine Peseten mehr umtauschen müssen.

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cato. 12.10.2013, 14:12
56. ...

Zitat von relaxartwork
Auch wenn Griechenland nicht im Euro wär...würden wir Zahlen. Weil die Bundesregierung nicht Griechenland stützt, sondern die Anlagen der Zocker.
Und das tun wir auf Druck Frankreichs. Man kann gegen Merkel viel sagen, aber am Anfang der Krise hatte sie noch eine vernünftige Meinung, bei der sie leider nicht geblieben ist.

Wenn Griechenland nicht im Euro wäre, wäre eine Hilfe viel schwieriger zu vermitteln und würde nicht erfolgen. Wir helfen ja auch Ländern wie Bulgarien nicht, auch wenn es dort genauso um das Geld Mittel- und Westeuropäischer Banken, Versicherungen, Fonds etc. geht.

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Ex-Kölner 12.10.2013, 14:12
57. Tja - wer immer die nächste Regierung stellt...

...wird viel Spaß mit den Hinterlassenschaften von Kohl und Schröder haben.

Wenn die neue Bundesregierung nicht subito auf eine Reform von EU und Euro drängt, fliegt uns der Laden um die Ohren. So wie bisher kann es nicht weitergehen. Und es ist wirklich ein Armutszeugnis für die etablierten Parteien, dieses Thema der AfD zu überlassen.

Aber, liebe Volksverräter aus der großen Gemeinsamkeit der Kleptokraten: Es wird Euch schneller vor die Füße fallen, als Euch lieb ist!

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ks82 12.10.2013, 14:16
58. Ab in die Schweiz

Zitat von sysop
Wolfgang Glomb hat im Bundesfinanzministerium die Einführung des Euro vorbereitet. Heute bekämpft er die Währung, ist in der Alternative für Deutschland aktiv und beschimpft Altkanzler Schröder. Wie konnte das passieren?
Bei dieser ganzen Europa Geschichte ist Stümperei der großen Parteien seit jeher im Spiel. Diese fleischgewordene Inkompetenz mit Spitzensalär, kurz Politiker, richten den ganzen Kontinent zu Grunde. Bezeichnend dass ich gerade im Städtchen an einem Stand der mehr-demokratie.de Initiative vorbeigelaufen bin. Volksentscheide nach Schweizer Vorbild wären hier wirklich so dringend nötig und hätten vieles verhindern können. Naja, dreimal darf man raten welche Partei seit Jahrzehnten die Einführung von Volksentscheiden verhindert. Tipp: Es ist die selbe die sich auch gegen Korruptionsgesetze wehrt... aber da die EU Monarchen eh bald alle Gesetze machen kann man mit Volksentscheiden für die Quasselbude Bundestag ohnehin nichts mehr ausrichten.

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ralphofffm1 12.10.2013, 14:23
59. na danke

So hat man das gern. Erst aus Karrieregründen zu allem ja und Amen sagen und später der Erste sein der es schon immer gewusst hat." Wir haben wasserdichte Verträge gemacht, aber die anderen haben sich nicht dran gehalten" Auf welchem Planeten hat der sich den aufgehalten? Lief in Europa schon immer so.

Nebenbei bemerkt haben wir keine Eurokrise , sondern eine Schuldenkrise.

Die ist durch zwei Hauptfaktoren bestimmt:

Das dieUnterschiede zwischen Arm und Reich, der Raubzug der Reichen gegen die Armen durch Staatsknete ausgeglichen werden soll. Der sogenannte Sozialstaat.

Und das die Reichen sich mit ihrer geklauten Kohle verspekuliert und sich auf Staatskosten haben retten lassen.

Eine Verstaatlichung bzw Abwicklung der maroden Strukturen, der Banken, so wie es die Amerikaner gemacht haben wärn bessser gewesen.

Die haben an der AIG Pleite auch noch verdient.

Aber unsere korrupte Politkaste hat lieber ihre Spezis und Amigos gerettet.

Siehe Commerbankeinstieg.

Deren Glück das es das blöde Wahlvieh wieder nicht kapiert hat.

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