Forum: Wirtschaft
AfD und Maritim Hotels: Wie man sich bettet, so wählt man
DPA

Herberge für Rechtspopulisten: Die Hotelgruppe Maritim wird angefeindet, weil die AfD ihren Bundesparteitag in einem Haus der Kette in Köln veranstalten will. Doch eine Stornierung lehnt das Unternehmen ab.

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Harry Callahan 13.02.2017, 19:37
1. Feierabenddemokraten

Viele Menschen in Deutschland scheinen nicht zu kapieren, dass zu einer Demokratie auch die Meinung des Andersdenkenden gehört.

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bestrosi 13.02.2017, 19:42
2. Toleranz

Die AfD mag einem nicht gefallen, sie ist aber weder verboten noch eine zweite NPD. Das gestörte Verhältnis linker und liberaler Gruppen zur Toleranz macht mir die AfD im Gegenteil sogar sympathischer.

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rt2323 13.02.2017, 19:45
3. Demokratie?!

Es gehört zur Demokratie Argumente auszutauschen und nicht den Parteibetrieb zu sabotieren. Werde die AfD nie wählen, aber bin der Meinung die Debatte sollte doch bitte sachlich geführt werden.

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m82arcel 13.02.2017, 19:45
4.

Finde ich ein schwieriges Thema. Ich als Hotelier würde meine Räumlichkeiten der Afd nicht zur Verfügung stellen. Und es macht mir die Hotel-Gruppe auch nicht gerade sympathischer, dass sie es tut. Aber die Afd ist nunmal keine verbotene Partei/Gruppierung und da halte ich die Anfeindungen für überzogen.
Und Drohungen gegen Mitarbeiter gehören selbstverständlich verfolgt und bestraft.

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hf1205 13.02.2017, 19:45
5. Es wäre

angebracht diesen Protestierern, die sogar vor Morddrohungen nicht zurück schrecken, einmal einen Grundkurs in Sachen Demokratie und Meinungsfreiheit zu verordnen.
Es kann nicht angehen, dass Geschäftsleute bedroht und massiv unter Druck gesetzt werden, weil sie einer demokratisch legitimierten politischen Partei ihre Räume zur Verfügung stellen!
Ich hoffe, man geht gegen diejenigen genau so hart vor, die mit ihren Protesten gegen geltendes Recht verstoßen haben, wie man es sonst gegen Neonazis auch tut.
Ich hoffe, die Geschäftsleitung bleibt weiter standhaft gegenüber diesen Anfeindungen von Ignoranten des Grundgesetzes!

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lauterbachheiner 13.02.2017, 19:49
6. Albern

sowas befeuert doch nur die Opfermentalität der AfD. Irgendwo werden sie sich treffen und dann wohl eher unbemerkt und unbeobachtet...
Höcke ein Hausverbot zu erteilen ist ein Mittel. Es muss dann aber konsequent gegen alle derartig auffälligen Personen gelten. Mir fällt da der scheinbar grenzdebile Opa Gauland ein. Der sieht und hört immer nichts und alles ist immer falsch verstanden worden. Dabei ist der schlimmer als die Geiferpuppe Höcke. Oder die öfters mausrutschende Frau von Storch... da gibt es einige sehr kontroverse Gestalten die da ebenso von betroffen sein sollten. Nur Höcke ist ein Placebo.

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jung&jang 13.02.2017, 19:54
7. selbst in einer Partei wie der AFD gibt es inhaltliche Zwischentöne

die nachdenkenswert sind, aber solche Dauerlinken Schreihälse in der inhaltlichen Auseinandersetzung zum Thema sind über fordert. Den cerebral unter exponierten linken Schwätzern die Daueropertun auftreten empfehle ich einen Grundkurs demokratischer Gelassenheit und gepflegten Zuhörens mit anschließender Diskussion.
Ich glaube halt immer noch an das Gute im (Mit) Menschen

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gerd33 13.02.2017, 20:00
8. Ignorieren

Die AfD ist noch nicht verboten und keine kriminelle Organisation. Also soll sie ihren Parteitag dort abhalten, wo ihr ein Raum vermietet wird. Den Dienstleister Maritim-Hotel zu bedrohen, ist ein Zeichen der Intoleranz - nur scheint Intoleranz linker Gruppierungen eher gesellschaftlich akzeptiert zu sein als, Intoleranz der AfD.
Die Show um diesen Parteitag dürfte sogar der AfD zusätzlich Publicity einbringen und letztlich auch Stimmgewinne - ein Effekt, den die Parteigegner letzutlich selbst verursacht haben.
Ignorieren dieser Veranstaltung wäre besser gewesen: Lasst die Typen ihren Parteitag abhalten, kein Bericht geht in die Medien, an der Pressekonferenz nimmt kein ernstzunehmender Journalist teil. Ignoriert die Typen einfach - lasst sie ihre Versammlung abhalten, wie jeder Karnickelzüchterverein auch. und gut ist.

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Hagbard 13.02.2017, 20:03
9.

Zitat von bestrosi
Die AfD mag einem nicht gefallen, sie ist aber weder verboten noch eine zweite NPD. Das gestörte Verhältnis linker und liberaler Gruppen zur Toleranz macht mir die AfD im Gegenteil sogar sympathischer.
Ich fürchte, da sind Sie auf dem Holzweg.
Was Sie als "gestörtes Verhältnis zur Toleranz" auslegen ist nichts anders, als das demokratisch verbriefte Recht, anderer Meinung zu sein, dass die AfD für sich selbstverständlich in Anspruch nimmt, jedoch anderen nicht zugestehen will.

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