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Aggressiver Investor: US-Milliardär steigt groß bei Apple ein
REUTERS

Der Apple-Führung könnten turbulente Zeiten bevorstehen: Der als aggressiver Investor bekannte Carl Icahn hat sich bei dem iPhone-Hersteller eingekauft. Der US-Milliardär stellte prompt Forderungen.

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Berliner42 14.08.2013, 13:28
130.

Zitat von wusel8
Es geht mit keinem Wort mehr um Leistung, Wertschöpfung oder Innovation sondern nur noch um "Dividenden", "Aktienkurse", "Gewinne"
Ohne "Leistung, Wertschöpfung oder Innovation" keine Gewinne und auch keine Dividende.

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restauradores 14.08.2013, 14:08
131. Nein, dann lieber eine seriöse Bank,

Zitat von Berliner42
Und denen, die ein finanzielles Risiko eingehen nicht? Das erklärt auch immer noch nicht, warum Ihre angeblichen Mitarbeiter keine Aktionäre sein dürfen. Der bringt sein Geld ein. Sorry, aber ohne Geldgeber gibt's nun mal keine großen Investitionen. Finden Sie es besser, alles über Banken zu finanzieren? Na, dann doch lieber einen Aktionär drinhaben.
ein privater Geldgeber, einen Kapitalaufstockung durch neuen Gesellschafter/Teilhaber.
Ich kenne sogar einen Kleinbetrieb/Mittelstand, der in einer Notsituation so gar sich Kapital von den Angestellten geliehen hat. Lange Gespräche, ein realistischer Finanzierungsplan und viel Vertrauen waren dafür notwendig. Die Angestellten haben natürlich eine Verzinsung erhalten, der Betrieb wurde gerettet, ohne Entlassungen und steht heute gut da. Natürlich geht das schlecht, wenn man über Millionen und Milliarden redet.

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restauradores 14.08.2013, 14:13
132. So wie im Umweltschutz,

Zitat von Berliner42
Und denen, die ein finanzielles Risiko eingehen nicht? Das erklärt auch immer noch nicht, warum Ihre angeblichen Mitarbeiter keine Aktionäre sein dürfen. Der bringt sein Geld ein. Sorry, aber ohne Geldgeber gibt's nun mal keine großen Investitionen. Finden Sie es besser, alles über Banken zu finanzieren? Na, dann doch lieber einen Aktionär drinhaben.
in der Ernährung, im Umgang mit Energie, Angestellten, muss man auch diese Punkte betreffend neue Wege aufspüren, probieren, riskieren, überzeugen. Und manchmal geht es und manchmal nicht.
Aber immer nur allein auf "das war schon immer so" setzen bringt niemanden besser. Nicht entweder oder, sondern sowohl als auch.
Tradition und bewährtes in allen Ehren. Manchmal ist die Grenze zu Einfältigkeit, Verbohrtheit und Sturheit nicht zu erkennen.

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hgri 14.08.2013, 14:15
133. Leider...

.... haben viele mit ihrer Kritik an Apple nur allzu recht. Es wäre sicherlich schön mit dem Erwerb eines Apple-Produktes auch auf der Seite der Gutmenschen zu stehen. Das ist definitiv nicht so, wie viele Blogs hier zurecht anmerken.
Aber was soll ich tun, wenn ich täglich den Vergleich habe zwischen (privat/dienstl.) Berglöwe/Windoof7 oder iPhone/Blackberry?

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uppsala 14.08.2013, 14:15
134. Linke Logik

Zitat von spon-facebook-1230868451
Schon als Kind habe ich gelernt, dass es mindestens einen anderen Menschen schlecht gehen muss, damit es mir gut gehen kann. Wohlstand für alle war, ist und wird nie möglich sein, so funktioniert es halt nicht.
Wenn man so etwas als Kind glaubt, ist das verzeihlich.
Für einen Erwachsenen ist es einfach peinlich.
Wenn ich mir ein Haus baue, damit es mir nicht auf den Kopf
regnet und ich es im Winter warm habe, geht es irgendjemandem
sonst schlechter? Nein, das nennt man nämlich WERTSCHÖPFUNG!
Linke Schwachmaten gehen leider immer davon aus, Wohlstand
sei ein Kuchen, der nur verschieden verteilt werden kann, aber
nicht wächst - das ist aber blanker Unsinn. Wenn dem so wäre,
hätte sich das durchschnittliche Wohlstandsniveau in den letzten
100 oder 1000 Jahren nicht verändern dürfen. Um festzustellen,
dass dem offensichtlich nicht so ist, muss man kein Genie sein,
sondern einfach mal die Augen aufmachen.

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Berliner42 14.08.2013, 14:24
135.

Zitat von restauradores
ein privater Geldgeber, einen Kapitalaufstockung durch neuen Gesellschafter/Teilhaber.
Und was ist ein Aktionär anderes als ein "privater Geldgeber, Gesellschafter/Teilhaber"
Zitat von
Ich kenne sogar einen Kleinbetrieb/Mittelstand, der in einer Notsituation so gar sich Kapital von den Angestellten geliehen hat.
Na super, lieber die Angestellten anpumpen und die damit dem doppelten Risiko aussetzen (Job weg UND Geld weg) als sich einen Aktionär reinholen? Und wenn man das schon macht, warum denen ihre Kapitalspritze nicht in Form von Aktien verbriefen? Spricht gar nichts dagegen, außer daß man das alleinige Sagen behalten will.

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tekaitora33 14.08.2013, 14:48
136. So, nun mit gesamten Zitat

Zitat von restauradores
- Jobs hatte Visionen - er war kein praktischer Umsetzer, dafür hatte er Leute - er gehörte zu den besten Vermarktern, die eine Firma hatte - Apple hat nicht.....
Sie schreiben also: "...sie haben OS, iOS, iTunes und die gesamte Gestaltung der Hardware ist ein Produkt Apples..."

Das Betriebssystem vom OS ist im wesentlichen übernommen worden und keine Eigenentwicklung. Was auch nicht schlecht ist - nur Ihre Aussage im Gesamtkontext ist irreführend.

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kiman 14.08.2013, 14:52
137. Ohh Gott ...

Ich verkaufe lieber meine Apple Aktien schnell! Aggressive Investoren sind unberechenbar.

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geronimo49 14.08.2013, 19:04
138. Die sollte man schon etwas differenzierter sehen

Zitat von restauradores
Investoren waren schon "immer" (nur) auf Gewinn aus. Wie erklären sie sich, dass Investoren in Firmen und Produkte investieren von denen sie keinerlei Ahnung haben? Sie investieren doch nicht aus Liebe zum Produkt, zu einer Vision, zu einer Innovation, zu einer Firmenphilosophie, weil es der Menschheit oder teilen weiterhilft? Das mag für einige Investoren im Bio-Öko-Umweltschutz-Welthungerhilfe der Fall sein, aber nicht so weit verbreitet. Investor = Tätigkeit, Geschäft - Parasit = Gesinnung. Er ist beides!
Investoren investieren aus ganz unterschiedlichen Motiven. Alle moechten sicher kein Geld dabei verlieren, was legitim ist. Die Konzentration und damit die Merger & Aqusitions besonders in der high-tech Branche zeigen das. Auch Apple hat in viele Unternehmen investiert, sie oftmals uebernommen, um know-how das im Unternehmen nicht schnell und wirtschaftlich zu bekommen war, zu kaufen. Dies ist keineswegs immer ngeativ fuer die gekauften Unternehmen und ihre Mitarbeiter, oft ist das Gegenteil der Fall. Haette MS vor Jahren nicht massiv in Apple investiert, gaebe es die heute nicht mehr - schon vergessen ? Es gab Zeiten da hat wirklich niemand eine Apple Aktie angefasst. Problematisch wird die Situation dann, wenn es nicht um Fortbestand und Weiterentwiklung geht, sondern darum ueber die Filetstuecke, hohe Schulden zu generieren und dann die Teile einzeln meist bietend zu verkaufen. Das sehe ich bei Apple im Moment wirklich nicht. Unabhaengig davon ob man Icahn mag, es stimmt das der P/E ratio (z.Zt. bei 12,4) einen hoeheren Kurs rechtfertigen wuerde, so etwa bei 620$.

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