Forum: Wirtschaft
Agrarlobby: Indiens Kleinbauern verschärfen den Hunger im Land
AP

Jedes fünfte Kind in Indien gilt als unterernährt, auch weil rund 40 Prozent der frischen Lebensmittel verderben. Schuld daran sind auch die organisierten Kleinbauern des Landes.

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saw10 28.06.2014, 13:39
50. Rüstungsprojekte

Man sollte in diesem Artikel auch erwähnen, das es sich Indien aber leisten kann, in den nächsten Jahren mehr als 100 Milliarden Euro für die Beschaffung von Kampfflugzeugen, Flugzeugträgern und Kampfpanzern auszugeben.

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SchnurzelPuPu 28.06.2014, 13:48
51. Wer hat für diesen Artikel bezahlt?

und werde ich als Leser ausbezahlt?
Es gibt wohl noch Alternativen zu multinationalen Konzernen. Das nennt sich Genossenschaft und wird in sehr vielen entwickelten Ländern, u.a. Deutschland, erfolgreich praktiziert.

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propagare 28.06.2014, 13:50
52. SPON statism ahead

Unglaublich wie offensichtlich das Weltzwangskollektiv "aus Gründen" hier mit solchen irrwitzigen Artikelaussagen vorangebracht werden soll. Ich staune immer mehr.

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dicasco 28.06.2014, 14:15
53. SPON - wieso lese ich den Quatsch?

Wie einige Kommentatoren zurecht bemerken, ein völlig unüberlegter, absurder, ja schwachsinniger Artikel. Scheinbar gibt es heute bei SPON weder Recherche noch irgendwelches Hintergrundwissen - man nimmt die erstbeste Meldung und macht einen Beitrag daraus.
Inzwischen leider typisches SPON-Niveau!
Wieso lese ich den Quatsch überhaupt noch? Weiß ich selbst nicht ...

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Celestine 28.06.2014, 14:17
54.

Zitat von hachon
An alle Öko-Linksträumer, die hier ihr Unwissen und realitätsfernen Gedanken hier schreiben: Besuchen sie Indien, sehen sie sich die Lage selber an! Ich habe Anfang diesen Jahres Indien besuch - die emotionalste Reise meines Lebens: ich schwankte ständig zwischen Begeisterung/Bewunderung und Eckel/Shok. Und die Sache mit den Lebensmitteln ist GENAU SO wie in dem Artikel beschrieben. Am Ende eines jeden Tages werden Berge von verdorbenen Gemüse entsorgt (oder einfach liegen gelassen - an Müll stört sich kein Mensch in Indien). Ich habe bei mehreren Unterhaltungen mit Indern genau dies gehört: die Art und Weise, wie die landwirtschaftliche Produktion und Verteilung organisiert sind (feudal, kleinststruktriert), führt zur Vernichtung von fast 50% des Erzeugtem!
Das hat doch gar keiner abgestritten, oder? Haben Sie die Posts nicht gelesen? Niemand, gar niemand hat behauptet, dass die Zustände in Indien gut seien, ganz im Gegenteil. Doch ob ausländische Investoren das Problem lösen können, ist hier die Frage. Es geht um gesellschaftliche Strukturen, um Probleme, welche durch Investitionen, welche auf eher kurzfristige Profite zielen, nicht gelöst werden können. Das ist der Knackpunkt.

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Celestine 28.06.2014, 14:19
55.

Die Kleinbauern werden schon in der Überschrift als „Agrarlobby“ bezeichnet - das ist ja mal ein ganz neuer Ansatz. *kopfschüttel*

“[...]Und es gibt reichlich Leute, die die verderblichen Waren horten, um mit ihnen zu spekulieren", so Frau Westenberger.

Mit welcher verderblichen Ware wird denn spekuliert? Spekulieren kann man nur mit börsennotierten Waren, und keine davon ist verderblich. Und wer spekuliert denn damit? Die Kleinbauern wohl kaum. Die kleinen Händler und Zwischenhändler wohl kaum. Und wenn, auch dann ganz bestimmt nicht mit verderblichen Waren ….??

Ja, überlasst das Problem Monsanto & Co.! Das wurde hier in den Posts ja schon vorgeschlagen: Enteignung der Kleinbauern, wie in manchen südamerikanischen oder afrikanischen Ländern … Tja, dieser Ansatz passt prima zum Artikel: Statt eines Agrarexperten kommt eine Investoren-Frontfrau zu Wort.

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thomas_potsdam 28.06.2014, 14:28
56. Spiegel - käuflich ?- unseriöse parteiliche Artikel

....ohne Pro und Contra - sowie die Kehrseiten - und fragt doch mal - wieviel in den gesegneten Industrieländern an Nahrung weggeworfen oder Vernichtet werden, wie die Butterberge der EU - 50 % - tendenziöser gehts nicht! - Spieglein Spieglein - enthülle dich mal selbst über deine Finanziers!?

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Koana 28.06.2014, 14:39
57. Theorie und Praxis....

Zitat von Beat Adler
Schoen .......................... mfG Beat Warum Foristen, welche die indische Landwirtschaft aus eigener Anschauung kennen in diesem Forum nicht mitschreiben duerfen, ist ein Raetsel.
.... decken sich leider selten. Ich plädiere nicht für den typischen Indischen Kleinbauern, da mir die indische Gesellschaft eben viel zu wenig vertraut ist, ist mir dies ohnehin unmöglich - mein Plädoyer gilt einer kleinteilig strukturierten Kultur der Grundversorgung generell, global, - wie ja auch getippt..... - elementare Lebensbedürfnisse möglichst regional und kleinteilig - sinnvoller Fortschritt und Kultur vor allem global und vielfältig - sinnvolle Synergien erkennen und in die regionalen Prozesse integrieren - eine Mischung aus regional und überregional, jedoch nicht unter dem Aspekt maximaler Rentabilität, sondern unter dem Aspekt maximaler Symbiose mit unserer Umwelt und möglichst angstfreier Lebensmodelle für jeden Menschen.

Das sind nur einige wenige Schlagworte.............

Würden die Kleinbauern Indiens nach vernünftigen und sozialen Aspekten wirtschaften, wäre das Land bei weitem Überversorgt.

Bezüglich der Infrastruktur nehme ich allerdings die indische Gesellschaft als Ganzes in die Haftung - da kann man auch den egoistischsten Kleinbauern nicht in die Verantwortung nehmen!

Ich plädiere für das Kleinbauerntum in einer völlig anderen Form, wie es heute besteht.

Diese Ansätze versucht die Transiton-Bewegung real vorzuleben, auszuprobieren, mit sehr guten Erfolgen - doch eben immer sehr begrenzt und als exotische Erscheinung eher mit einem Lächeln bedacht, als mit wirklich interessierter Neugierde.

Wie ich schon angedeutet habe, auch in unserer vermeintlich etwas sozialeren Gesellschaft, in Europa, dringen wirklich kooperative und auf eine vernünftige Grundversorgung zuerst Wert legende Gedanken, kaum durch.
Es zählen vorrangig egoistische Interessen - wobei die mit der meisten Macht sich eben durchsetzen.

Der Artikel ist leider so krude, dass man erst über mehrere Ecken in eine vernünftige Debatte einsteigen kann, da er schlicht erbärmlich tendenziös und manipulativ verfasst ist - ein wahres Machwerk!

Sie sprechen Dinge an, die ich so aufnehmen kann, wobei ich sicher bin, auch in Indien existieren diese Nischen, kluger und zukunftsweisender, kleinbäuerlich, kleinteiliger, kooperativer Strukturen - wohl noch exotischer als in Europa - doch letztlich unterscheidet ein indisches Kind wohl praktisch nichts von einem europäischem - alleine entscheidend ist, was unsere Kinder von den Erwachsenen vorgespielt bekommen - daran werden sie sich orientieren - die "Bildung" tut das Übrige dazu.

Sowohl wir als auch die Menschen in Indien oder auch China - sie könnten sich ändern! Aber Agrarindustrie ist sicher nicht die zielführende Lösung!

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Koana 28.06.2014, 14:53
58. Oh,....

Zitat von ingenör79
aber Sie werden mich nicht überzeugen. Das ist aber unwichtig. China wird den Weg weisen, dort wird die Zukunft entschiden. Nebei meine Großeltern waren noch beide Bauern. Mein Vater alt bei der Mechanisierung der Lebensmittelproduktion bei Unilever mitgewirkt.
.... ich kann und möchte sie nicht überzeugen, eine Meinung muss man sich selber bilden, doch dazu sollte man wirklich das ganze Spektrum betrachten (falls sie die - in meinen Augen - negativen Entwicklungen im Agrarsektor alle kennen, diese jedoch als hinnehmbar, bzw. minder schwer wiegend, als eben die Nachteile anderer Varianten, werten, haben sie - wie ich - eine gefestigte Meinung - die auf einem Fundus an Fakten und Erfahrungen basiert - tja - dann bleibt es bei der Zukunft, die unsere Ansichten richten wird.).

In ihrer Vita deuten sie an, dass die bisherigen Entwicklungen auch ihre Eltern - somit sie als Sprössling - getragen haben. Wohl auch in einer eher positiven, sprich der Vater war von seiner Arbeit auch überzeugt, Grundatmosphäre.

Gerade Menschen wie sie, sollten über die Schattenseiten etwas genauer informiert sein, die Sonnenseite ist ihnen wohl vertraut.

Ich finde es schon positiv, dass sie sich die Mühe der Replik gemacht haben. (Daher komm ich grad auch nochmal auf sie zu ...... :-)......)

Grüße

K.

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zufriedener_single 28.06.2014, 15:00
59. 100 Millionen

Ok, mal angenommen die Logistik wird derart umgestellt, daß man die 100 Millionen auch noch satt bekommt. Wie lange bleibt es wohl dabei?

Nein, nein und nochmals Nein! Das, was hier vorgeschlagen wird, ist höchstens Symptombekämpfung. Die Ursache ist globale Überbevölkerung. Der Planet schafft es nicht 7 Milliarden Menschen auf westlichem Niveau ***nachhaltig*** zu ernähren.

Da die meißten Menschen für Vernunft nicht zugänglich sind, wird es wohl erst zu einer richtig fetten globalen Lebensmittelkrise kommen müssen und Milliarden werden wegsterben.

Amen

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