Forum: Wirtschaft
Airbnb-Boom in Griechenland: Wenn sich eine Lehrerin keine Wohnung leisten kann
Giorgos Christides

In griechischen Touristenorten explodieren wegen Airbnb die Mietpreise. Einheimische haben das Nachsehen. Die Lehrerin Roxani Hatzidimitriou gibt nun auf - und verlässt ihre Trauminsel.

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Netviewer 17.04.2018, 18:24
10. Jammer, Jammer, Jammer

Die Griechen sind immer nur am Jammern! Wenn die mal ihren Staat in den Griff bekommen würden und auch mal Steuern einnehmen würden, sehe die Situation schon ganz anders aus. Griechenland hat so viel Potential. Stattdessen verlässt man sich nur zu gerne auf die EU und beschwert dann auch noch.

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Fletsch 17.04.2018, 18:39
11. Mehrere Optionen

Ist es wirklich schon so schwer? Dinge die man tun koennte:

- Lehrern auf Mykonos mehr zahlen
- Ferinewohnungen regulieren (werden sie sicher schon)
- mehr bauen, es muss ja nicht ganz Mykonos wunderschone sein, es ist ja auch nicht ganz Hamburg oder ganz Venedig wunderschoen

Mykonos hat keine unloesbaren Probleme....

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rumburg 17.04.2018, 18:52
12. Unternehmer - na endlich!

Endlich handeln die Griechen und machen das beste aus Ihren Stärken:Tourismus. Ohne airbnb hätte Europa die Griechen in dem Artikel durchfüttern müssen.

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eggie 17.04.2018, 19:24
13.

Das Vorspiel zur Realität in ein paar Jahren überall in Europa. Aber wozu braucht Gesellschaft schon Bildung und Infrastruktur? Wozu ist die Bewohnerschaft schon gut ausser für menial tasks für die Oberschichten dieser Welt?

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JerryLowndes 17.04.2018, 19:29
14. Alles für die Beamten

Was ist denn mit nicht öffentlich Angestellten, kriegen die auch Soforthilfen? Nein, die müssen Grundsteuer bezahlen damit sie von den Beamten in Griechenland ausgesaugt werden. Feuerwehrmänner bekommen ein sagenhaftes Gehalt in Griechenland und sind nicht wegen ihrer Qualifikationen sondern nur wegen Beziehungen zu Politikern im Job. Deshalb brennt ja das ganze Land im Sommer.

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kölschkultur 17.04.2018, 19:38
15. Hausbesetzer

Vielleicht lesen wir auch bald über Hausbesetzungen auf den griechischen Inseln, ähnlich wie auf Mallorca. Wenn sich die ansässigen keine Wohnungen mehr leisten können, dann greifen sie irgendwann zu illegalen Mitteln.

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odapiel 17.04.2018, 21:03
16. Ist hier doch genauso!

In meinem Landkreis (ein badischer mit Unistadt und mehreren Kurorten) ist für einen Otto Normalverbraucher keine Wohnung mehr zu bekommen. Ein einzelnes Zimmer, WG oder möbliert, kostet 450 Euro im Monat, bei durchschnittlich 15-20 qm. Egal ob Student, arbeitslos oder im unteren Drittel verdienend: Wohnraum gibts keinen. Bereits so ein klägliches Zimmer zu finden kann Monate dauern.

Aber Airbnb-Angebote hats in rauhen Massen. Ohne Ende schöne 1 und 2 Zimmerwohnungen, die schnittchenweise von März bis Oktober vermietet werden, man kann sie dann auch von Oktober bis Dezember und Januar bis März am Stück bekommen, aber eben nicht als normaler Mieter fürs ganze Jahr und zu einem normalen Mietpreis. Um die Winterfeiertage herum gibts sie auch als Schnittchen. Wir reden hier von ganz normalen Mietwohnungen, viele davon vormals mit Mitteln des sozialen Wohnungsbaus gebaut und in den 80ern und 90ern von den Gemeinden und Städten verscherbelt.

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womo88 18.04.2018, 03:47
18. Sylt

Das wird für Lehrer und Feuerwehrmänner und andere auf Sylt nicht anders sein. Auf Sylt können sich Einheimische und dort Arbeitende schon lange keine Wohnung mehr leisten die pendeln alle vom Festland aus. Das Problem gibt es in Deutschland also auch. Was ist der Erkenntniswert dieses Artikels? Begehrte Inseln sind anscheinend überall teuer.

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Vournet 18.04.2018, 06:57
19. Wohnungen bauen!

Natürlich kann man jetzt den Airbnb-Vermietern Steine in den Weg legen und sie zwingen, die Wohnungen wieder auf dem freien Mietmarkt anzubieten. Das ist die einfache Lösung. Aber das Problem ist doch, dass es dort anscheinend nicht genügend Unterkünfte für Touristen gibt, denn sonst würde sich das Anbieten auf Airbnb nicht lohnen. Besser wäre es, wenn die griechischen Gemeinden und dortigen Unternehmen Wohnungen für ihre Angestellten bauen würden, in denen diese günstig leben können. Das gab es früher auch in Deutschland und während des Studiums ist es noch heute ein bewährtes Modell. Alternativ kann man den städtischen Angestellten natürlich auch einfach ein höheres Gehalt zahlen. Wenn man von den Airbnb-Vermietern ordentlich Steuereinnahmen eintreibt, sollte das doch sehr leicht finanzierbar sein.
Sich jetzt zu beschweren, dass mein keine Lehrer und Feuerwehrmänner findet, ohne etwas dagegen zu tun, ist allerdings ein wenig armselig.

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