Forum: Wirtschaft
Airbus-Chef gegen Verteidigungsministerium: "So einen Vertrag unterschreiben wir nie
AFP

In einem Gutachten werden Airbus teure Fehler beim Militärjet A400M vorgeworfen. Jetzt weist Konzernchef Tom Enders die Kritik zurück - und macht seinem Ärger über das Verteidigungsministerium Luft.

Seite 1 von 21
Rage-Guy 14.10.2014, 07:47
1. Fehler im Teaser

Der A400M ist ein Turboprop-Transporter, kein "Jet" (Düsenflugzeug).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sir.ivanhoe 14.10.2014, 07:49
2.

Der A400M ist eine Turboprop kein Jet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-1157101943 14.10.2014, 07:49
3. Jet?

Warum wird der A400M als Militärjet bezeichnet? Das Ding ist ein Transportflugzeug mit Turboprop (Propeller!!) Motoren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Machiavelli 14.10.2014, 07:53
4.

Lächerlich, hätte es in der freien Wirtschaft solche Verzögerungen gegeben, hätte Airbus noch Vertragsstaaten zahlen müssen. Stattdessen haben sie jetzt den Luxus keinen Verlust zu machen und auf die Welle der Kritik gegen das Verteidigungsministerium aufzuspringen... extrem unglaubwürdig!
Und spon, der A400M ist kein "Jet". ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kloppskalli 14.10.2014, 07:53
5. ja wirklich?

vielleicht sollte der Mann sofort seinen Hut nehmen, wenn er sich "in die Tasche gelogen" und sich zur unterschrift draengen lassen hat - sowas nennt sich top manager.. tz tz tz

Beitrag melden Antworten / Zitieren
awoth 14.10.2014, 07:53
6. Das kenne ich aus meiner Tätigkeit

an einer Universität gut! Verträge werden so knebelig abgefasst, dass die "schlauen" Unternehmen sich Hintertürchen vorbehalten, damit die Aufträge nachher den Steuerzahler erst richtig beladten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haywood Ublomey 14.10.2014, 07:56
7. Ein großartiges Schauspiel!

Erst Terror machen, daß die europäischen Armeen unbedingt ein „europäisches“ Transportflugzeug kaufen sollen, obwohl man kaum Expertise auf dem Gebiet hat, und mit dem Untergang des Standorts drohen; dann jegliche Vereinbarung um viele Jahre überziehen und jeden Kostenrahmen sprengen; und schließlich jammern, daß man über den Tisch gezogen worden sei. Ist das jetzt unfreiwillige Komik oder einfach nur frech?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boingdil 14.10.2014, 08:02
8. Warum denn beim letzten Mal?

Warum wurde denn ein unrealistischer Vertrag unterschrieben? Weil die öffentliche Hand bisher immer treudoof jede Abweichung mitgemacht hat und explodierende Kosten trägt, siehe auch Bauvorhaben wie BER. Und jetzt wollte man tatsächlich mal den Vertrag einhalten. Skandal. Klar soll er nichts unrealistisches unterschreiben. Genauso muss er aber auch liefern wie bestellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bloodybear 14.10.2014, 08:02
9. Das System ohne Strafe

Wen wundert das eigentlich alles? Mich nicht! Wer muss denn jetzt für die stümperhaften Verträge haften? Keiner! Weil wir ein System haben wo schon Kritik in den eigenen Reihen strafbar ist. Fangt endlich an Minister und ihre Mitarbeiter haftbar für nachweisbare Fehler zu machen, dann werden Verträge automatisch besser gestaltet und Staatsprojekte auch besser betreut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 21