Forum: Wirtschaft
Aktien-Absturz: Europas Börsen verzeichnen Rekord-Minusserie

Schwarze Tage an den Börsen: Der EuroStoxx 50 hat den den zehnten Tage in Folge verloren. Mit diesem Rekord notiert Europas Leitindex so schwach wie seit zwei Jahren nicht. Der Dax erlebte die*schlimmste Woche seit der Lehman-Pleite. Allein der Dow Jones drehte zum Börsenschluss ins Plus.

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☺☺☺ 06.08.2011, 00:30
1. Geld

Eines darf man nie vergessen: Damit jemand Geld haben kann muss ein anderer Schulden haben. Wenn es also zu einem finalen Systemcrash samt Geldentwertung kommt verlieren wir als Ganzes, als Gesellschaft überhaupt nichts, denn für jeden der ein Vermögen verliert verliert ein anderer einen Schuldenberg.

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einfachgerecht 06.08.2011, 00:33
2. Mal ehrlich, wen wundert es ?

Und es müsste noch um die Hälfte weiter runter gehen.
Sweet dreams. Ich habe Gott sei Dank kein Geld in Aktien , nur gute Freunde und meinen Frohsinn :-)

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chagall1985 06.08.2011, 01:02
3. Mal eine alte Verschwörungstheorie

Es ist schon wirklich verdächtig wo in Amerika immer wieder diese Käufer zum Handelsende herkommen um den Dow ins Plus zu bringen.

Das passiert nun wirklich in schöner regelmässigkeit sobald er mal mehr als 4% nachgibt.

Eine Theorie ist ein Strike team aus US Banken der Fed deren Aufgabe es ist das System zu stützen.

Ich weiß nicht mehr wie das in der Theorie genannt wurde ist aber bei Börsianern ein weit verbreiter Mythos.

Jedenfalls passiert das an solchen Tagen in schöner Regelmässigkeit. Hat aber natürlich auch sein Grenzen.

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Dreirund 06.08.2011, 01:04
4. Wo ist der Witz dabei?

Zitat von sysop
Schwarze Tage an den Börsen: Der EuroStoxx 50 hat den den zehnten Tage in Folge verloren. Mit diesem Rekord notiert Europas Leitindex so schwach wie seit zwei Jahren nicht. Der Dax erlebte die*schlimmste Woche seit der Lehman-Pleite. Allein der Dow Jones drehte zum Börsenschluss ins Plus.
Die Tage nach der Lehmann Pleite kannte der Index nur eine Richtung. Nach oben. Und?. Wo waren die überschlagenden Meldungen aus Ihrem Hause, gut verdienende Anleger hätten zu Gunsten des Allgemeinwohls zugeschlagen. Deutsche Unternehmen, die aus vollem Halse neue Schwimmbäder ausbauen, sanieren, neue Schulen stiften, höhere Löhne zahlen, den Allgemeinwohl wie auch immer dienlich sind und waren. 2009 & 2010 waren für Investoren beileibe keine Hungerjahre. Und? Börsenumsatzsteuer realisiert für die Kleinen? Ansonsten, irgend welche Wohltaten zur Zeit des Absahnens? Nein?
Dann frei nach Klint Eastwood in dem Film "The Good, the Bad & the Ugly: "Hier, rauche eine Zigarre, ist gur für den Stuhl...

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delinquent 06.08.2011, 01:12
5. Weiter so

Zitat von sysop
Schwarze Tage an den Börsen: Der EuroStoxx 50 hat den den zehnten Tage in Folge verloren. Mit diesem Rekord notiert Europas Leitindex so schwach wie seit zwei Jahren nicht. Der Dax erlebte die*schlimmste Woche seit der Lehman-Pleite. Allein der Dow Jones drehte zum Börsenschluss ins Plus.
Sehr schön, gefällt mir.

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grandpa_wolf 06.08.2011, 02:12
6. Perfektes Timing

Wenn man liest, dass die Nachfrage auf US-Staatsanleihen um 85% gestiegen ist, ist die jetzige Situation anscheinend gut geeignet, um den Finanzierungsbedarf einer bankrotten Nation zu decken. Sowohl die last-minute-Einigung in US-Senat und Kongress als auch die Wirtschaftsdaten der Unternehmen können jedenfalls in keiner Weise für die aufgetretenen Kursverluste ursächlich sein. Schwammige Erklärungen von Experten wie z.B. des Herrn Bofinger, der den Märkten sogar persönliche wie menschliche Eigenschaften verpasst ("Die Märkte haben geschlafen - und sind jetzt aufgewacht.") sind zwar nett, zeugen aber von einem weit verbreiteten Unverständnis.

Auslöser müssen Verkäufe in großem Stil an Lemming Street gewesen sein und es ist anzunehmen, dass die hier erlösten Gewinne sofort in lukrativere Anlageformen umgeschichtet wurden wie z.B. Derivate auf fallende Kurse).

Da das Verhalten der meisten Börsenteilnehmer eher den Abläufen einer Hysterie oder Panik bei Massenansammlungen ähnelt, läßt es sich mit Softwareprogrammen erstaunlich gut voraussagen. Denn eigentlich dürften Aktienkurse weltweit nur quotal nach spezifischem Ausfallrisiko des Engagements (Exportaktivitäten, Geldanlagen, Rückversicherungen etc.) betroffen sein - was definitiv nicht der Fall ist.

De facto werden die Ratings US-amerikanischer Agenturen längst als strategisches Mittel eingesetzt und Agierende an der NYSE können sich blind darauf verlassen, dass immer noch Akteure an anderen Börsen sich als Multiplikatoren der an Lemming Street produzierten Trends nutzen lassen.

Und dann stoppt ausgerechnet die Meldung, dass 117.000 neue Jobs entstanden sind (bei insgesamt 139 Mio. Beschäftigten in den USA) die Talfahrt? Im Theater würde man den Autor ob solch einer Wendung auslachen - im Real Life scheint es den ganzen Experten und Analysten zu genügen.

Es wäre an der Zeit, nicht lediglich über die Verluste zu berichten, sondern die Gewinner zu recherchieren.

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ebbas 06.08.2011, 06:57
7. Aktien-Absturz und Rechtschreibung

Mal eine andere Frage: Gibt es eigentlich in der Spiegel-Redaktion niemanden mehr, der noch deutsch spricht? Oder muss ich mich in meinen alten Tagen damit abfinden, dass Pfusch jetzt Standard ist? Vielleicht könnte mal jemand die Artikel auf Rechtschreib- und Sinnfehler durchkämmen, bevor man sie online gibt. Ich könnte da aushelfen, wenn ich nächstens in Pension gehe.

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Pandora0611 06.08.2011, 07:34
8. Der schwarze Freitag an der Börse

Zitat von sysop
Schwarze Tage an den Börsen: Der EuroStoxx 50 hat den den zehnten Tage in Folge verloren. Mit diesem Rekord notiert Europas Leitindex so schwach wie seit zwei Jahren nicht. Der Dax erlebte die*schlimmste Woche seit der Lehman-Pleite. Allein der Dow Jones drehte zum Börsenschluss ins Plus.
Und jetzt wurden die USA auch noch von Standard & Poor's von "AAA" auf "AA+" herabgestuft. Das wird am Montag zu weiteren Turbulenzen sorgen.

Zitat von
Die Zuspitzung der Schuldenkrise hat nicht nur wirtschaftliche Gründe, sondern auch politische. Die Männer, die das Krisen-Management organisieren sollen, erweisen sich als schwach und orientierungslos. Allen voran EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso.
Barroso hat mit seiner Äußerung die Märkte weiter verunsichert, indem er an den Maßnahmen, welche vor 2 Wochen getroffen wurden, zweifelt.

Aber es ist nicht nur Barroso, es sind auch Juncker und Trichet.

Zitat von
Auch Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker und Zentralbank-Chef Jean-Claude Trichet sorgen zunehmend für Verwirrung, was bekanntlich Gift für die Märkte ist. Anstatt die Schuldenkrise zu lösen, verschärfen Spitzenpolitiker sie noch. Somit ist die Wirtschaftskrise längst auch zu einer politischen Krise geworden.
Im Mai schockierte Juncker die Börsen und Spitzenpolitiker, als er ein Treffen der Euro-Finanzminister zu Griechenland dementierte, obwohl dieses stattfand.

Und Trichet läßt von der EZB wieder "Ramsch Papiere" von Pleitestaaten aufkaufen. Aber es ist ja nicht das Geld der EZB, die Steuerzahler haften dafür. (Der Deutsche mit 20%).

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meslier 06.08.2011, 08:32
9. ...

Zitat von sysop
Schwarze Tage an den Börsen: Der EuroStoxx 50 hat den den zehnten Tage in Folge verloren. Mit diesem Rekord notiert Europas Leitindex so schwach wie seit zwei Jahren nicht. Der Dax erlebte die*schlimmste Woche seit der Lehman-Pleite. Allein der Dow Jones drehte zum Börsenschluss ins Plus.
Was soll dieser Unfug. An den Börsen hatte sich eine Blase durch die Liquiditätsschwemme der Notenbanken aufgebaut. Nun ist etwas Luft entwichen. Mehr ist nicht passiert.

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