Forum: Wirtschaft
Aktienmärkte in den USA: Warum sich Anleger für einen Crash wappnen sollten
DPA

Droht an den Aktienmärkten ein Absturz wie einst 1987? Die Parallelen sind vor allem in den USA frappierend - angefangen von der Sorglosigkeit der Anleger über die steigenden Zinsen bis hin zu übertriebenen Bewertungen.

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BartS 02.09.2013, 10:31
10. Die Auswirkungen des Zinsniveaus werden unterschätzt

Wir werden wohlgemerkt von 2,8 Prozent - damit sind Aktien, verglichen mit Anleihen, nach wie vor ausgesprochen attraktiv. Und es ist sehr gut möglich, dass das Zinsniveau nach Zurückfahren der FED-Stützungsmaßnahmen sogar wieder zurückgeht, so paradox es klingen mag.

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Izmi 02.09.2013, 10:40
11. Liqui

Zitat von spon-facebook-10000361426
Ist doch praktisch, die überschüssige Liquidität wird verbrannt und die FED muss nicht mal was dafür tun.
Ist sie wirklich verbrannt? Irgendwer hat als letzter den Höchstbetrag hingelegt, das Geld für die Aktie ist an jemanden gezahlt worden - und ob der die Kohle nun in den Sparstrumpf steckt, bei der Bank anlegt, irgendwelche Güter kauft oder neue Aktien: Das Geld ist immer noch da. Das Problem wird wohl eher sein, dass die "Liquidität" auf den Markt schwappt. Konsequenz: Inflation. So werden die "Werte" vernichtet, sprich Geldvermögen "verbrannt". Nur sind die Konsequenzen für alle dramatisch.
Aber vielleicht meinten Sie auch genau das!

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FreakmasterJ 02.09.2013, 10:51
12. Eben - die verdienen vor allem am Kauf/Verkauf und an den Provisionen

Zitat von warlock2
Der einzige Grund einen Crash herbeizureden ist, dass die sogenannten Experten nur Geld verdienen, wenn die Kurse in bewegung sind. Da hilft ein Crash ungemein.
Völlig richtig!! Die Börse könnte genauso gut die Beteiligung und die Einsätze der Lottospieler oder las Vegas-Casinogänger als Index abbilden - entspricht derselben Logik. Der Unterschied ist lediglich, dass ein Lottospieler oder Casinogänger für sein Handeln voll und ganz selber verantwortlich ist und im Gegenzug dafür auch niemanden an eventuellen Gewinnen beteiligen muss, geschweige denn Eintrittsgebühren in Form von Provisionen abdrücken muss. Darüber hinaus braucht er seine Gewinne auch nicht versteuern.

Mit anderen Worten: "Glückspiel ist sinnvoller, vor allem aber überschaubarer und nachvollziehbarer als Börsenspekulationen"

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Dortfred 02.09.2013, 11:00
13. Pokerface

Das untrügerische Zeichen: Selbst Leute, die nicht verstehen, was da läuft kaufen, Aktien...

Kaufen, Leute! Kaufen!

Rechnen Sie einfach mal aus, was ein "Wert" pro Kopf ausmacht - selbst wenn man "nur" geringe Zinsen ansetzt. Was muss z.B. Apple pro Jahr in der ersten Welt pro Kopf an Gewinn machen, um sagen wir mal 3 v.H. Kapitalrendite zu erwirtschaften? Dann multiplizieren Sie das mal mit 20, weil eben nur wenige die Produkte kaufen. Was kommt raus?

Aha!

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Becks0815 02.09.2013, 11:08
14.

Zitat von BartS
Dass in letzter Zeit vermehrt über einen Crash spekuliert wird ist das sicherste Indiz, dass es keinen geben wird.
das halte ich für übertriebn unvorsichtig. Selbsterfüllende Prophezeihungen gibt es auch noch....

Wenn nur oft genug erwähnt wird dass ein crash bevorsteht könnte es ausreichend Leute dazu animieren, die Gewinne an der Börse mitzunhemen. Machen das genügen Leute greifen irgendwann die automatischen Verkäufe der grossen Mitspieler und dann ist die Lawine losgetreten.

Oder wie sagte es der Joker so treffend im Batman-Film: "Madness, as you know, is a lot like gravity. All it takes is a little push."

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ihawk 02.09.2013, 11:09
15. Der Kuchen ist immer rund

d.h. wo Gewinne sind, finden im Segmentkuchen irgendwo Verluste an, außer bei den Händlern die in jeder Richtung, sprich am Umsatz Gewinn machen. Zwei Faktoren sind für den Markt mittelfristig tötlich: a) Spieler sind gleichzeitig Händler (z.B.Banken)
b) Die FED pumpt besinnungslos Geld über billige Kredite in den Markt und beschneidet den Spielraum nach unten. (Negativzinsen wären der Todessturz - daher kaum denkbar)
Das eigentliche Problem ist ein Designfehler, der selbst beim Börsencrash vor ca. 85Jahren nicht korrigiert wurde. Die FED klingt dem Namen nach zwar staatlich, die US FED ist eine Privatbank mit der Lizenz zum Gelddrucken und verpfändete Steuereinnahmen als Garantie. Das wiederum heißt, kann der Staat die Kredite der FED nicht bedienen, kassiert die FED die Steuereinnahmen. Das wiederum zwingt den Kongress die s.g. Credit Ceiling wie jedes Jahr zu erhöhen. Die USA sind fest im Griff der Schuldenfalle der Kreditmafia mit Sitz in London, Paris und Frankfurt und das Erpressungspotential nimmt jedes Jahr zu. Den Ermessensspielraum des US Präsidenten bestimmen schon seit 1986 ausschließlich die Puppenspieler der Finanzmafia ... streng nach dem Motto: Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.
Da seit vielen Jahren mehr und schneller Geld im Finanzhandel als mit Produktion verdient wird und eine Finanz-Transaktionsteuer wohlweislich von der Finanzmafia verhindert wird, ist der Mega-Crash vorprogrammiert - danach ist die Finanzmafia am Ziel und die lang ersehnte neue Weltordnung tritt in Kraft. Dies geschieht mit einer neuen Weltwährung dessen FED die gleichen Eigentümer sein werden wie die der US FED heute ... ja wenn das Volk bis dahin nicht aufgeklärt ist, aber das wird die NSA zu verhindern wissen.

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spon-4bq-bici 02.09.2013, 11:12
16. Jetzt wissen wir Bescheid

Im Zeitalter der Börsenlügen, Kursmanipulationen und Hochfrequenzhandel Aktien zu kaufen, ist für den privaten Anleger ein va banque-Spiel.
Allein der deutsche Aktienmarkt hatte eine Spanne von 2200 bis heute 8200.
Wer in ein solches System investiert, braucht starke Nerven und überflüssiges Geld.

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jwalter2 02.09.2013, 11:16
17. Panikmache

Es gibt gute Gründe gegen einen Crash: a) Private Anleger sind eher deinvestiert in Aktien, d.h. die Cash Quote ist sehr hoch b) ein Zinsanstieg wird moderat erfolgen, nicht signifikant c) fehlende Alternativen zum Aktienmarkt d) die letzten 5 Jahre sind aufgrund der Finanzkriese nicht repraesentativ, wir befinden uns nur etwa 15% über vorkriesenniveau. das entspricht einer jährlichen rendite von nur knapp über 2.5%....Panikmache!

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MrBrutus 02.09.2013, 11:20
18. Seh ich auch so...

Zitat von warlock2
Der einzige Grund einen Crash herbeizureden ist, dass die sogenannten Experten nur Geld verdienen, wenn die Kurse in bewegung sind. Da hilft ein Crash ungemein.
Ein Crash kann theoretisch immer passieren, hinterher können es die Spezialisten dann auch immer erklären.

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esquino 02.09.2013, 11:24
19. immer derselbe quark..

faber erklärt quartalsmäßig immer neue crashes, alle 4 oder 5 jahre hat er dann recht

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