Forum: Wirtschaft
Aktionäre sprechen Misstrauen aus: Denkzettel für Bayer-Führung
Maja Hitij/Getty Images

Die Übernahme des US-Konkurrenten Monsanto hat die Anteilseigner des Bayer-Konzerns verärgert. Das wurde spätestens auf der Hauptversammlung in Bonn klar. Ein Stühlerücken wird es aber wohl nicht geben.

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Faktomat 27.04.2019, 01:49
1. Baumann muss weg

Wer sich so verschätzt muss weg. Die Übernahme von Monsanto barg und birgt ein existentielles Riskio, für jeden mit USA Erfahrung erkennbar. Ein Egomane, der ein solches Unternehmen aufs Spiel setzt muss weg, egal welche Turbulenzen daraus entstehen. Erinnert sich schon niemand mehr an den Egomanen Dormann, der Hoechst zerstörte ? Es geht nicht darum, ob Roundup (Glyphosat) faktisch gefährlich ist, es geht darum, dass Baumann aus Egogründen nicht kapiert hat, dass dies nicht die relevante Frage ist. Der nicht Belehrbare argumentiert immer noch mit Studienfakten, wo es doch um Emotionen geht. Weg, so schnell wie möglich.

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realist12345 27.04.2019, 02:06
2. Viel riskiert, viel verloren

Die Ursachen der Krebserkrankungen liegen vor der Bayer-Zeit. Bayer sollte die ehemaligen Besitzer entsprechend verklagen und die Kaufsumme weitgehend zurück erhalten. Einen so belasteten Betrieb zu verkaufen, grenzt an Betrug

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tomdabassman 27.04.2019, 02:12
3. Debakel mit Ansage

Wenn ein Konzern zum Verkauf steht, gibt es immer ein ernstes Problem, welches zu Grunde liegt. Das Geschäftsmodell von Monsanto steht seit Jahrzehnten im Kreuzfeuer von Umweltschützern und Regierungen vor Allem in Südamerika und Asien. Schon während des Übernahmeprozesses lagen die Karten auf dem Tisch, wie man in diesem nun geradezu prophetisch anmutendem Artikel nachlesen kann: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-09/monsanto-bayer-uebernahme-kauf-saatgut-pflanzenschutz-umweltschutz

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thequickeningishappening 27.04.2019, 05:06
4. Die GroßAktionäre sind genauso schuld wie Der Vorstand

Die Folgen waren bekannt und trotzdem wurde Die Uebernahme durchgewunken. So dumm kann Keiner sein weshalb Die Frage berechtigt ist ob Vorsatz im Spiel war ?!

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ulrics 27.04.2019, 05:31
5.

Hier rächt sich den Giftpanscher Monsanto gekauft zu haben und auch das Krebsgift Glyphosat wird nicht sauberer durch die Wiederholung von Behauptungen.

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alternativlos 27.04.2019, 06:26
6. Stada reloaded!

Wenn sich verdichtet, dass der US-Deal nur ein Ablenkungsmanöver war, dann ist das Aufkaufen das kleinste Problem, sondern vielmehr die einzige Hoffnung für die Belegschaft, egal welche Pillen der Vorstand dann gewillt ist noch zu schlucken.

Weiterhin Alles Gute

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claus7447 27.04.2019, 07:36
7. Zu spät wer noch Aktien hat

Für den Kleinanzeigen herb. Bis hier wieder eine "schwarze 0" steht dürften mehr als 5 Jahre vergehen. Vielleicht der zweite Fall Schrempp. Die Aktie hat sich nach dem Chrysler deal nie mehr erholt.

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at.engel 27.04.2019, 07:44
8.

Das Wort "Aufsichtsrat" ist wohl ein kompletter Fehlbegriff: Da wird weder beraten, noch übt er in irgendeiner Weise eine Aufsicht aus. Ich finde, man könnte eigentlich Begriff wie Institution ersatzlos streichen.

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sciing 27.04.2019, 07:48
9. Aktionäre sind echt helle Leuchten!!

Fast 3 Jahre nach Ankündigung der Übernahme, zig Aufsichtsratentscheidungen zum Thema, stellt man fest, dass es doch keine gute Idee ist? Echte Blitzmerker mit null wirtschaftlichen Sachverstand!

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