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Aldi, Lidl und Co.: Lebensmittelhändler versprechen Kampf gegen die Plastikflut
AFP

Plastiktüten verschwinden bereits - bald könnten auch Verpackungen aus Kunststoff der Vergangenheit angehören. Die großen Lebensmittelhändler wollen jetzt nach Alternativen suchen.

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Politikum 26.01.2018, 16:45
1. Aufschnittverpackungen viel wichtiger

Richtig etwas bringen wird Verpackungsvermeidung erst, wenn nicht mehr nur ein paar Aufschnittscheiben in einer fetten Plastikverpackung angeboten werden. Im Rahmen der Gewinnoptimierung der Hersteller haben sich die Verpackungsinhalte beim Aufschnitt derart verringert, dass man teilweise nur noch 60g Aufschnitt pro Packung hat. Und da jubelt man über Bananen, die nicht mehr in Plastikfolie eingepackt sind, während eine Kunststoff-Hartverpackung mit einigen wenigen Käsescheiben bestückt werden? Da gehört endlich eine gesetzliche Vorgabe hin, eindeutig. Ansonsten wird bald jede Schinkenscheibe einzeln eingepackt ...

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frenchie3 26.01.2018, 17:02
2. Dann wird offenes Obst und Gemüse wohl teurer

Ich habe drei Läden in der Umgebung wo sich die Kunden selbst bedienen können. Manchmal möchte ich zuschlagen wenn ich sehe wie Tomaten zusammengequetscht werden um zu sehen ob sie reif sind, wie mit Äpfeln Basketball gespielt wird oder wie ganz ungeniert beim Blattspinat nur die besten Blätter rausgerissen werden und der "Abfall" liegen bleibt. Vom gemütlichen sich Kirschen, Pflaumen und Mirabellen reinzuschieben ganz abgesehen. Und ich muß zugeben, so ab und zu fasse ich auch manches nicht mal mehr an wenn ich sehe wer da eben seine Finger drin hatte. Da ist nichts mehr mit knapp kalkulieren.

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Teamghost 26.01.2018, 17:07
3. Gurkentruppe

Bitte bitte packt keine Salatgurken mehr in Plastik ein! Das ist nicht nur unnötig sondern nervt!

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dasfred 26.01.2018, 17:11
4. Was außer Obst und Gemüse ist nicht verpackt

Wer einkaufen geht, kennt doch den Effekt, dass man das gleiche Volumen als Müll wieder raustragen muss. Einwegflaschen, Konservendosen und Gläser, Kartons, in denen wiederum Folien sind, die vom ersten Foristen schon angesprochenen Plastikumhüllungen für minimalen Inhalt. Da ist die Einkaufstüte und das bisschen Folie um die Banane nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zumal man die unverpackten Früchte selbst wieder in die angebotenen Folienbeutel stopft. Es sollte gezielt nach Verpackungen geforscht werden, die gezielt mit einem Minimum an Material auskommen ohne die Ware zu beeinträchtigen.

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der_sinnlose 26.01.2018, 17:14
5. lecker, lecker

verpackungsfreies Obst und Gemüse vom Grabbeltisch. Am schönsten ist es im Sommer wenn bei Discounter die Erdbeeren verramscht werden. Spätestens mittags sind alle Schälchen in den grossen Auslagenkarton gekippt und jeder sucht sich Erdbeere für Erdbeere sein eigenes Schälchen zusammen. Jede, wirkliche jede einzelne Frucht geht dann vorher durch 10-15 Hände. Jetzt kann man sich gerne vorstellen wo die betroffenen Personen die mit ihren Pranken in den Erdbeeren schürfen wohl vorher gewesen sind. Vielleicht sollte man auch lieber nicht darüber nachdenken! Was kann man dann mit solch gesundem Obst noch machen? - Sagrotanschorle?
Alles was nicht eine natürliche Verpackung hat wie Bananen oder Orangen müsste ganz klar nur abgepackt im Handel verkauft werden. Ansonsten muss man halt jemanden an die Theke stellen der verkauft. Aber diese Rumfingerei in der Obsttheke ist jetzt schon derart eklig und unhygienisch das man sich schon beim drüber Nachdenken glatt einen Herpes einfängt.

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olaf77 26.01.2018, 17:15
6. Gutmenschen haben ein neues Thema

Wenn wir in Deutschland von Plastikmüll sprechen ist ein Großteil davon bereits mehrfach recycelt worden. Auch findet sich unser Plastikmüll kaum in den Weltmeeren wieder. Wenn es dann demnächst alles in Pappbechern gibt werden dafür die Wälder gerodet, ist das besser? Unglaublich was wir immer für unehrliche Diskussionen führen und wie schnell Händler etc. in der Öffentlichkeit einknicken.

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ruhepuls 26.01.2018, 17:15
7. Böse Hersteller...

Zitat von Politikum
Richtig etwas bringen wird Verpackungsvermeidung erst, wenn nicht mehr nur ein paar Aufschnittscheiben in einer fetten Plastikverpackung angeboten werden. Im Rahmen der Gewinnoptimierung der Hersteller haben sich die Verpackungsinhalte beim Aufschnitt derart verringert, dass man teilweise nur noch 60g Aufschnitt pro Packung hat. Und da jubelt man über Bananen, die nicht mehr in Plastikfolie eingepackt sind, während eine Kunststoff-Hartverpackung mit einigen wenigen Käsescheiben bestückt werden? Da gehört endlich eine gesetzliche Vorgabe hin, eindeutig. Ansonsten wird bald jede Schinkenscheibe einzeln eingepackt ...
Das hat nichts mit Gewinnoptimierung zu tun, sondern einfach damit, dass immer mehr Leute gerade so viel kaufen, wie sie für den Tag brauchen oder fürs Vesper. Und gerade bei Wurst oder Käse wird man kaum auf Plastik verzichten können - aus hygienischen Gründen. Eher wird eine gesetzliche Vorgabe kommen, dass Schinkenscheiben einzeln verpackt werden müssen, damit auch der letzte De.pp sich den Magen nicht verdirbt, weil die Wurst im Kühlschrank ungeschützt rum liegt.

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trader_07 26.01.2018, 17:15
8.

Zitat von Politikum
Im Rahmen der Gewinnoptimierung der Hersteller haben sich die Verpackungsinhalte beim Aufschnitt derart verringert, dass man teilweise nur noch 60g Aufschnitt pro Packung hat. Und da jubelt man über Bananen, die nicht mehr in Plastikfolie eingepackt sind, während eine Kunststoff-Hartverpackung mit einigen wenigen Käsescheiben bestückt werden?
Frischen Aufschnitt kauft man beim Metzger! Da wird nichts in Plastikschalen verpackt!

Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute sich selber so wenig wert sind, dass sie diesen abgepackten Billig-Schund in sich hinein stopfen. Sie wissen, was "unter Schutzatmosphäre verpackt" heißt?

https://www.foodwatch.org/de/informieren/schutzatmosphaere/mehr-zum-thema/hintergrund/

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mimas101 26.01.2018, 17:17
9. Hmm Tja

Das Obst- und Gemüseplastik war schon immer das wenigste gewesen. Da läßt sich natürlich werbewirksam immer noch ähem "sparen".

Guckt man sich aber den Rest des Sortiments an dann wird man mit Plastik regelrecht erschlagen. Da wären z.B. Wurstwaren, Smoothies in Weichmacherplastik, Puddingbecher, pfandfreie Getränkeflaschen, Gefriergut pp. Und weil es so schön nach mehr aussieht, besonders dann wenn die Mengen pro Preiseinheit immer weniger werden, gibt es mittlerweile die Wurst nur noch scheibenweise auf einem Quadratmeter Plastikunterteil zu kaufen.

Es wird sich also nur dann was ändern wenn wieder eine FleischwurstfachvorlegerIn hinter der mittlerweile abgebauten Käsetheke steht und die Ware abwiegt und diese dann in Papier einwickelt oder, noch sparender, nach dem Drücken einer Tara-Taste die Wurst in eine selbst mitgebrachte Box abwiegt.
Und nicht mit der Brüsseler EWG kommen - denn die Franzosen, zumindest die Pariser, machen das wieder. Man geht mit Milchkanne, Box und sonstwas in einen Lebensmittelladen und die VerkäuferInnen geben in die mitgebrachten Behältnisse die Lebensmittel hinein. Spart dann auch massig Plastikabfall (das schont dann auch die endlichen Ressourcen).

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