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Altersarmut in Deutschland: Zwei Mittel gegen den Rentenkollaps
picture alliance / dpa

Wer das Problem der Altersarmut lösen will, hat genau zwei Möglichkeiten: Rente mit 75 und mehr Zuwanderung. Beides unpopulär, beides nötig.

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Medianet 30.10.2016, 18:14
1. 3 Möglichkeit

Änderung des Rentensystems. Schweizer Vorbild. Alle zahlen in einen Topf, auch Selbständige und Beamte. Deckelung der Höchsterente etc...

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fraumarek 30.10.2016, 18:16
2. Sehr gut analysiert !

Wir Deutsche lieben es ja, den Kopf in den Sand zu stecken. Dabei wissen doch alle, dass wir entweder:
- länger arbeiten müssen
- höhere Rentenbeiträge zahlen müssen
- mehr Privat vorsorgen müssen
Nur hören will das halt keiner.

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levitenknaller 30.10.2016, 18:17
3. Mann

Wer kriegt denn mit Alter über 65 noch Arbeit? Ist doch illusorisch...

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Spiegelleserin57 30.10.2016, 18:18
4. Die Wirtschaft spielt nicht mit!

selbst wenn man tatsächlich solangearbeiten möchte wird man vorher entlassen da zu alt und zu teuer.
Wer als Rentner arbeiten möchte findet kaum einen Job da die wirtschaft an die Rentnerdie selben Ansprüche stellt wie an junge Arbeitnehmer, also bekommt der Rentner den Job nicht. Es gibt kaum Jobs die für Rentner geeignet sind.
Der Staat argumentiert gegen die Wirtschaft, das ist der Alltag.
Also ist das Argument schon hinfällig!
Mehr Zuwanderung? Wer kommt denn nach Deutschland noch wenn man sieht wie mit Ausländern umgegangen wird, also auch Fehlanzeige. Hochqualifizierte werden sich Länder suchen die keine Dumpinglöhne zahlen wie Deutschland. Das ist die Realität , also sind beide Argumente blanke Theorie und nicht zu realisieren!

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dialogischen 30.10.2016, 18:20
5. Fragmentierung ...

... ist der erste Schritt zur Unwahrheit.

Die Betrachtung Rentenkasse-Rentenzahlungen ignoriert völlig, dass Renten im Inland ausgegeben werden - und damit erhebliche Staatseinnahmen (Steuern und Sozialabgaben) verursachen. Hier fehlt mir eine volkswirtschaftlich umfassende Betrachtung, die Rentenzahlungen wesentlich attraktiver aussehen lassen würde, als Subventionen für Konzerne.

Woran liegt es, dass die umlagefinanzierte Rente so karg ausfällt - und die umlagenfinanzierten Pensionen, gemessen an den Renten, geradezu obszön aussehen - außer an der demokratischen Torheit, die Rede publica der Beamtenpartei auszuliefern?

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user124816 30.10.2016, 18:21
6.

äh… spon. erklärt mal wie der weg "rente mit 75" vor altersarmut schützen soll?
ist das so wie bei der arbeitslosenstatistik wo alle arbeissuchenden über 58 nicht mehr mitgezählt werden? nach dem motto: keine altersarmut, weil die armen alten zwischen paarundfuffzig und 75 nicht mitgezählt werden?
klar, sind dann ja keine rentenempfänger, sondern harzer.


also, wie muss ich mir das vorstellen?

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mihama 30.10.2016, 18:22
7. Wieso

Wir brauchen nicht nur ein höheres Eintrittsalter, sondern auch eine Umverteilung. Wenn die Meistverdienenden sich aus dem Solidarsystem herausziehen können kann es nicht funktionieren. Es sollte Pflicht werden, in die Sozialversicherung einzuzahlen, und zwar ohne Beitragsbemessungsgrenze. Man kann doch niemandem verkaufen, dass es gerecht ist, dass Reiche sich aus der Sozialversicherung herausziehen oder praktisch 0% ihres Einkommens bezahlen. Vielleicht hilft eine Abgabepflicht für jeden in Deutschland verdienten Euro gegen Reichenflucht, wenn das möglich ist.
Mehr Einwanderung ist auch eine Milchmädchenrechnung, denn wir verschieben das Problem damit nur in die Zukunft. Die Zuwanderer müssen in ein paar Jahrzehnten auch Rente bekommen. Aus demselben Grund wird uns auch ein zweiter Babyboom nicht retten - der erste bringt uns ja aktuell in Bedrouille.

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lostcontinent 30.10.2016, 18:23
8. totaler Schmarrn

wir begrenzen einfach die Rentenzahlungsdauer auf 15 Jahre!
Dann kann jeder selbst entscheiden, wann er in Rente gehen will.
Gleichzeitig werden die Höhe und Dauer der Beamtenpensionen auf gesetzliches Rentenniveau gesenkt.

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HeisseLuft 30.10.2016, 18:24
9. Nee

Zitat von Medianet
Änderung des Rentensystems. Schweizer Vorbild. Alle zahlen in einen Topf, auch Selbständige und Beamte. Deckelung der Höchsterente etc...
Ändert Null daran, dass sich das Verhältnis zwischen Zahlern und Empfängern weiter verschiebt.

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