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Altersvorsorge: Finanzminister Scholz will Rentenbeiträge und Steuern erhöhen
DPA

Finanzminister Scholz will das Rentenniveau nach 2025 stabil halten. Doch dafür muss der SPD-Politiker etliche Milliarden Euro auftreiben. Nach SPIEGEL-Informationen wird im Ministerium bereits über Steuererhöhungen nachgedacht.

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richard-x 24.08.2018, 16:57
110. memme

wie wäre es mit einer Erhöhung des
Spitzensteuersatzes ab 120.000 auf 51%?

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JaguarCat 24.08.2018, 16:58
111. AfD-Förderprogramm

Was will die SPD? Dass die AfD noch an ihnen vorbeizieht? Der Staat hat im letzten halben Jahr laut einer anderen Meldung einen ÜBERSCHUSS von 48 Milliarden Euro erzielt. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht das 96 Mrd. Euro, also fast genau dem Betrag, der 2040 dann möglicherweise fehlt, wenn man nicht andere Korrekturen (zum Beispiel höheres Renteneintrittsalter) vornimmt.

Wichtig wären andere Maßnahmen: Investitionen in Schulen, in Kitas, in Krankenhäuser, in besseren öffentlichen Nah- und Fernverkehr und in Klimaschutz. Dazu ein öffentliches Bauprogramm für Sozialwohnungen. Zusätzlich Steuersenkungen für Familien, zum Beispiel über die Wiedereinführung eines echten Kinderfreibetrags, der nicht mehr mit dem Kindergeld verrechnet wird. Aber nein,stattdessen werden im Ministerium Rentenmodelle für in 20 Jahren gerechnet, wenn eh keiner weiß, wie viele Menschen bis dahin nach Deutschland hin oder von Deutschland weg migrieren werden.

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Koana 24.08.2018, 16:58
112. Haushaltsposten...

Politische Führung und zentrale Verwaltung
in 2012 : 5.797.831.000,--
in 2018 : 17.411.029.000,--
tolle Wachstumsrate - in sechs Jahren mal schlappe Verdreifachung.

Ich denke die Politprofis wissen was sie tun - sie möchten feudale Verhältnisse, nicht nur für das Top-Management und die Kapitalbesitzer, sondern auch für sich, sie sind schließlich die wichtigsten Mitarbeiter der Kapitalbesitzer - und die geben ihnen Carte Blanche das Volk auch als Melkkuh zu betrachten.

So dient der Arbeiter nicht nur seinem Herrn, sondern auch seinem Abgeordneten.........

Da die Schlaumeier das weitestgehend vermeiden, bleibt für die ehrlichen sozialromantischen Leute, die noch ein wenig Restvertrauen in die Politik haben, eben eine immer größere Last - und sie bekommen ein Feindbild - die Arbeitslosen und die Flüchtlinge, bzw. aus Elendszonen auswandernden Menschen.

Dahinter raffen die paar Tausend Politmillionäre zusammen, was irgend möglich ist.
Das Prinzip gilt global - doch unsere Volksvertreter arbeiten sich an Gier und Hemmungslosigkeit jährlich weiter nach vorne, in der Rangliste der Kleptokratenliga.

(im Übrigen gehören das Projekte wie S21, BER, PPP´s in vielen Bereichen, Verkauf von Sozialwohnungen in öffentlicher Hand, Sanierungsdesaster bei den Schulen, etc. etc. zum tollen Gesamtpaket der Republik - und die Menschen hassen sich gegenseitig, perfekt)

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spmc-135322777912941 24.08.2018, 16:58
113. Wie schlecht dass kaum einer weiss ....

Zitat von BettyB.
Anscheinend unbekannt: Spitzensteuersatz auf Kapitalerträge 25%. Natürlich auch für superreiche Einkommensmillionäre!
dass Dividenden schon bevor sie das geworden sind, schon zweimal besteuert wurden. 1) die Unternehmensgewinne von denen Dividenden gezahlt werden 2) das Geld (Lohn oder Gehalt) mit dem die Aktien erworben wurde. Und dann noch 25 %. Reicht das nicht ?

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bloßich 24.08.2018, 16:59
114. Ein Beamter

Zitat von cruiserxl
Solange sich Bevölkerungsgruppen (Beamte, Selbstständige) aus dem Solidarsystem rausziehen können, wird das nie was werden. Ein Sebstständiger
Da die Gegenfinanzierung über Steuermittel und nicht über Beitragserhöhungen diskutiert wird, zahlten die Beamten genauso wie alle anderen (ohne allerdings als Rentner dann davon zu profitieren!).
Nicht zuletzt aus diesem Grund finde ich den Vorschlag auch genau richtig.
Ein Beamter (!)

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gerhard.blasey 24.08.2018, 17:00
115. Rente

Man sollte dem Scholz mal einen Taschenrechner kaufen. Wo bitte ist das Problem, wenn bis 2040, also in 22 Jahren, ein Mehraufwand von 100 Milliarden Euro erforderlich wäre, um das Rentenniveau zu halten. Alleine in diesem Jahr wird der Staat über 50 Milliarden mehr einnehmen wie erwartet. Und das geht schon seit Jahren so. Also ist doch Geld massenweise da. Aufhören mit Jammern und die Kohle denen geben, die sie verdient haben und nicht immer alles in die eigene Tasche stecken oder ins Ausland verschenken.

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augu1941 24.08.2018, 17:00
116.

die gesetzliche Krankenversicherung ist eine solidarische Versicherung: für die gleiche medizinische Leistung zahlt der Gutverdiener mehr als der Geringverdiener. Die Rentenversicherung ist nicht solidarisch: die monatliche Rente wird bestimmt durch die Einzahlsumme im Arbeitsleben (wobei die Jahre allerdings unterschiedlich bewertet werden). Solidarisch wäre die Rentenversicherung, wenn der Beitrag ein Prozentsatz des Einkommens wäre, allerdings bis zu einem bestimmten Grenzbetrag , z.B. 2000,-€ des Monateinkommens daraus sich stets der gleiche Betrag an Rentenpunkten ergeben würde( was später dann einer Grundrente z.B. 950,-€ entspräche). Nur der Beitragsanteil, der sich aus der Differenz monatl.Brutto minus Grenzbetrag ergibt wirkt dann Rente steigernd.
Scholz schlägt den anderen Weg vor, um nach einem langen Arbeitsleben auch Geringverdienern eine ausreichende Rente zu sichern, finanziert durch Gut-Verdiener und Sehr- gut-Verdiener: Beitragserhöhung und Zuschüsse aus Steuereinnahmen. Das ist eine legitime sozialdemokratische Zielstellung.
Nur gut, dass er nicht auf die Idee kam, die Finanzierungslücke für eine ausreichenden Grundrente durch weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters zu schließen. Jeder möchte nach dem Ende des Arbeitslebens gesundheitlich noch so fit sein, dass er die ersten 8 -10 Jahre Rente noch genießen kann, ohne gesundheitlich stark beeinträchtigt zu sein.
Ich halte den anfangs genannten Vorschlag auch für einen gangbaren Weg, was bei der Krankenversicherung funktioniert, wäre bei der Rentenversicherung doch auch auch möglich. Auf jedem Fall müsste aber eine solidarische Komponente eingefügt werden, wenn SPD-Handschrift bei einer Rentenreform sichtbar werden sollte.

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hallenbeck 24.08.2018, 17:00
117. Sozis eben

die Aktiven/Talentierten in der Gesellschaft werden alle ob der nicht enden wollenden Schröpfung auswandern (Richtung Schweiz, USA) und hier wird der Niedriglohnsektor dank völlig verfehlter Einwanderungspolitik weiter aufgebohrt

armes Deutschland, deine Zukunft geht den Bach runter

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Reiner Weint 24.08.2018, 17:01
118. Ich bin platt über soviel Dummheit

Totale Unvernunft und Dummheit. USA machen es vor, die größte Steuersenkung der Geschichte, das einzige, was D. Trump vernünftig auf die Reihe bekommen hat. Und wir: Haben die größten Steuereinnahmen der Geschichte unseres Landes und es reicht noch nicht. Und wozu? Um ein marodes und nicht demographiefestes Umlage-Rentensystem zu subventionieren.
Gebt den Leuten mehr netto vom brutto und fördert die private Vermögensbildung so massiv wie es geht! Von mir aus mit einem nationalen Fonds, wie Norwegen es macht. So und nur so geht Altersvorsorge bei schrumpfender Bevölkerung.
Aber ich habe Hoffnung. Im nächsten Bundestagswahlkampf werden die Sozen die verdiente Quittung dafür erhalten.

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PeterMüller 24.08.2018, 17:01
119. Immer bitte bei den anderen

Bitte erst die Steueroasen schließen. Bitte erst bei der jetzigen und nächsten Rentnergeneration kürzen, denen geht es gut. Bitte erst das Geld des Bundeshaushalts neu in den Ausgaben verteilen wegen der Überschüsse. Bitte erst die Rentenhöhen senken. Bitte erst... bei den anderen, fordern die Kommentatoren hier. Egal, wie es Scholz machen wird, es wird Sturm geben, weil irgendwer betroffen sein wird, der jetzt oder künftig weniger Geld bekommen wird. Viel wichtiger wäre die Diskussion, welche Aufgaben der Staat eigentlich tatsächlich lösen und übernehmen soll, und welche konkret nicht! Dann könnten im Anschluss Ideen zu den Systemen dafür erfolgen und als letztes der Finanzbedarf dafür aufgestellt werden. Somit wäre allen klar, wofür das Geld ausgegeben wird. Ich persönlich fände es z.B. gut, wenn dann in der Folge, die DRV zusammenschrumpft zu einer Auszahlungskasse, weil jeder Rentner/Rentnerin automatisch aus dem Steuersäckel Rente bekäme: Altersrente = Hartz IV-Satz mit Miete plus je (1% für jedes volle Jahr der Erwerbstätigkeit mulipliziert mit dem Faktor der Einkünftehöhe des Jahres im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen). Beispiel: 33 Jahre gearbeitet. Jährlich zufällig immer 90% des Durchschnittseinkommens aller abhängig Beschäftigten verdient (z.Zt. knapp 3.000 brutto), dann würde man 750 Euro Hartzsatz + (750 *0,33*0,9) =717 Euro gesetzliche Rente erhalten. Alles darüber hinaus erwirtschaftet dann jeder für sich selbst durch Zuzahlung in das System oder durch private Vorsorge, je nach Gusto. Da das dann steuerfinanziert wäre, müsste sich jeder, auch die Unternehmen daran beteiligen. Dafür müssten dann aber auch tatsächlich Steuerschlupflöcher geschlossen werden, damit nicht die Einkommensstarken ihren tragbaren und fairen Anteil nicht umgehen.

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