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Altersvorsorge: Finanzminister Scholz will Rentenbeiträge und Steuern erhöhen
DPA

Finanzminister Scholz will das Rentenniveau nach 2025 stabil halten. Doch dafür muss der SPD-Politiker etliche Milliarden Euro auftreiben. Nach SPIEGEL-Informationen wird im Ministerium bereits über Steuererhöhungen nachgedacht.

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böseronkel 24.08.2018, 18:05
200.

Zitat von Achmuth_I
Leider ist es wieder so, dass die jungen noch mehr für Ihre Arbeit belastet werden solen, damit sich die älteren ein gutes Leben machen können. Wesentlich besser wäre es wenn endlich auch Kapitalerträge sozialversicherungspflichtig würden. Es kann nicht gutgehen wenn der Teil des Vermögens welcher immer größer wird von der Sozialfürsorge ausgenommen bleibt.
Das gute Leben der Älteren wird besonders klar, wenn man die wirklich mickrige Durchschnittsrente betrachtet. Eine durch die hohe Politik gewollte Armutsrente ist die logische Folge der durch geschwächte Gewerkschaften von der bundesrepublikanischen Regierung durchgesetzten Niedrigstlöhne.

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spiegelleser987 24.08.2018, 18:06
201.

Zitat von cruiserxl
Solange sich Bevölkerungsgruppen (Beamte, Selbstständige) aus dem Solidarsystem rausziehen können, wird das nie was werden. Ein Sebstständiger
Die ziehen sich nicht aus dem Solidarsystem raus. Warum müssen Selbständige bis zu 5 mal in die Künstlersozialkasse einzahlen, ohne einen einzigen Cent später davon zu bekommen. Vor der letzten Wahl gab es auch eine Diskussionsrunde in einem Berliner TV-Sender. Da haben Abgeordnete über die "Bürgerversicherung" diskutiert. Selbständige sollen unabhängig vom Einkommen einen monatlichen Mindestbeitrag von 1000 Euro einzahlen. Die Linken fanden das zu hoch und wollten den Monatsbeitrag auf 900 Euro senken.

Wenn da auch Beamte und Abgeordnete einzahlen sollen, passiert das wie in Brandenburg. Die Abgeordneten sollten vor einigen Jahren auch in die gesetzliche Versicherung einzahlen. Und damit die das Geld dafür haben, hat man deren Einkommen von 4000 auf fast 8000 Euro erhöht. Und wer bezahlt es? Der Steuerzahler. Brandenburg hat sich jetzt auch wieder soetwas für Beamte ausgedacht. Die sollen aus der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche wechseln. Dafür gibt es auch wieder mehr Geld. Gleichzeitig sinkt die Zahl privat Versicherten und somit steigen dort wieder die monatlichen Kosten extrem an.

Bei Selbständigen wird auch ein virtuelles Einkommen von etwa 2100 Euro für die gesetzliche Versicherung angesetzt. Wer weniger verdient muss trotzdem viel zahlen. Bei Arbeitnehmern sind die Monatsgebühren dagegen einkommensabhängig.

Mit der privaten Versicherung von Selbständigen werden auch die Krankheitskosten für gesetzlich Versicherte bezahlt. Die GKV will nicht mehr Kosten bezahlen. Private Versicherungen sind deshalb nicht "unsolidarisch".

Warum wird das immer vollständig weggelassen.?

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Hank the voice 24.08.2018, 18:06
202. 85% der weltweiten Steuerliteratur ist in deutscher Sprache verfasst

Deutschland hat das komplizierteste Steuersystem weltweit, wer sich einen guten Steuerberater leistet, zahlt kaum Steuern.

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123mayer 24.08.2018, 18:08
203. Viel Erfolg

auf dem Weg zur 10% Marke liebe SPD.
Sie spielen bald sowie so keine Rolle mehr in der Politik.

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beautyqueen 24.08.2018, 18:08
204. Kokst der Morgens schon?

Der Gerechtigjeitspartei Deutschlands muss ganz schön die Düse gehen , solche Vorschläge lassen mich an der intellektuellen Grundausstattung Scholzen s massiv zweifeln.
Es genügt scheinbar nicht mehr die ganze Welt auf Kosten der Deutschen Steuerzahler retten zu wollen , Nein jetzt müssen auch noch vollkommen banane Vorschläge zu Lasten der jetzigen Beitragszahler auf den Tisch.
Unseriös und äußerst dümmlich.Die Leistungsträger packen gerade Ihre Koffer.Wir brauchen Neubuntland der Phantasten nicht.

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gregor_collando 24.08.2018, 18:09
205.

Zitat von Objectives
Inbesondere für die junge Generation. Diese Partei verspielt gerade alles. Sie kennt nur noch das Prinzip "linke Tasche, rechte Tasche". Was wir brauchen ist keine Steuererhöhung, sondern endlich eine wirksame Entlastung geringer Einkommen. Wer dieser SPD seine Stimme gibt, der fördert zukünftigen sozialen Sprengstoff.
Und die Gewerkschaften bitte nicht vergessen! Diese elenden Zinsforderungen dienen doch nur um die Einkommensschere größer werden zu lassen. Natürlich je höher die Einkommen je höher Steuern und Sozialabgaben. Es gibt nur eine gute Sache Mehrwertsteuer einheitlich auf 25% auf alles anheben.

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helmut_wunder 24.08.2018, 18:10
206. warum Erhöhen von Steuen und nicht der Rentenbeiträge?

warum Erhöhen von Steuern und nicht der Rentenbeiträge?
Damit macht sich die SPD keine Freunde. Renten werden durch Rentenbeiträge finanziert, durch die Beiträge derer, die sie später beziehen. Steuern (z.B. Mehrwertsteuern, Soli) müssen auch die zahlen, die überhaupt nicht davon profitieren, das wird sich in den SPD Wahlergebnissen widerspiegeln.
Einzig sinnvoll wäre eine Bürger-Rentenversicherung für alle, in die auch Selbstständige und Beamte einzahlen, und dann auch daraus Leistungen erhalten.
Analog zur Bürger-Krankenversicherung.

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ArnoNyhm1984 24.08.2018, 18:15
207. Es gibt halt nicht viele Optionen..

a) Renten absenken -da ist spätestens bei HartzIV-Niveau Schluss. b) Rentenbeiträge erhöhen -da werden nur die (immer weniger) Angestellten zur Kasse gebeten, keine Beamten -da spricht die Demografie dagegen. c) versicherungsfreie Leistungen ausgliedern -da spricht die politische Kultur dagegen, Lasten zu verstecken und der jeweiligen Wählerklientel "Geschenke" machen zu wollen. d) die Lebensarbeitszeit hochsetzen -das funktioniert heute schon nicht mehr, die Rente mit 67 ist eine verkappte Rentenkürzung. e) die Steuern für alle hoch -das ist unter allen sauren Äpfeln der am wenigsten saure

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Düsseldepp 24.08.2018, 18:16
208. Geisterfahrer

Die Steuern sind nicht zu niedrig, sondern zu hoch. Mit welchem Recht will der Staat immer mehr Anteil am Eigentum der Bürger? Ich kann auch selber vorsorgen, wenn man mir mal was läßt.
Die SPD will offenbar den Untergang, hoffentlichhält sie niemand auf.

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Darwins Affe 24.08.2018, 18:16
209. Klientelpartei

Früher war mal die SPD eine 40% + Partei; jetzt ist man auf 10% + abgesackt --- Tendenz fallend. Das Wählerklientel der Partei beschränkt sich zunehmend auf einige Betagte, denen man halt was Gutes verspricht. Man sollte Aussagen von Vertretern solcher Splitterparteien vielleicht nicht ganz so ernst nehmen.

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