Forum: Wirtschaft
Altersvorsorge: Linke beklagt miese Datenbasis bei Reform der Lebensversicherer
REUTERS

Mit einer Eilreform will Schwarz-Rot deutsche Lebensversicherer durch die Niedrigzinsphase bringen - zulasten vieler Kunden. Eine Anfrage der Linken offenbart: Die Datenbasis dafür erscheint mangelhaft.

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vantast64 23.06.2014, 14:14
1. Die Umverteilung von unten nach oben geht weiter,

und der Wähler begrüßt das euphorisch. Nur gut, daß Profite so gering besteuert und Banken gerettet werden, somit leben wenigstens die Reichen gut, denn Geben ist seliger als nehmen.

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bssh 23.06.2014, 14:15
2. Datenlage

Hier geht es doch weniger um eine unsichere Datenlage als um eine Interessenlage. Die Politiker die das beschließen haben nicht die Interessen der Versicherten im Auge, sondern die der Versicherer.
Das ist doch schon seit Jahren so: Unternehmen, insbesondere Banken und Versicherungen wurden deutlich entlastet, die Bevölkerung dafür belastet. Angeblich dient das dann natürlich dem Allgemeinwohl. Wer das glaubt wird selig. Die Fakten sprechen ja auch dagegen: die Reichen werden immer schneller reicher, die Armen ärmer, und die Mittelschicht schwindet.

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alpenkraut 23.06.2014, 14:24
3.

Absolut notwendige Entscheidung. Von der Versicherungswirtschaft hängen mindestens 10 Mill. Abbeitsplätze ab. Oder wollt Ihr, dass die alle sterm?

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a.knieling 23.06.2014, 14:25
4. optional

solche politik ist nicht von der lobby der versicherungswirtschaft gewollt sondern ausdruck für den willen des kleinen mannes...! bleibt die frage: wer hat uns verraten?

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jagenauundso 23.06.2014, 14:25
5. Egal

Ach, das ist doch alles nicht wichtig, solange es Fußball gibt. Wichtig sind die Unterhosen der WM-Spieler, was Beckenbauer auf dem Klo zu seinem Miterleichterer gesagt hat oder der 1:1-Vergleich der Spielerfrauenoberweiten. Wen interessieren da solche Nichtigkeiten? Das Geld reicht noch für genug Bier und Trikots "made in China", also alles in bester Ordnung.

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PeterAverage 23.06.2014, 14:26
6. Alles systemrelevant!

Verlässliche Daten gibt es also nicht - wen wundert das denn ernsthaft? Bei der unanständigen Verzahnung von Politik und Wirtschaft hierzulande müssen große Unternehmen oder gar ganze Branchen doch nur das Totschlagargument der Systemrelevanz oder des Totalverlustrisikos aus der Tasche ziehen und schon springen unsere Politiker ihnen bei. Wir Stimmviecher lassen uns dann mit der ebenfalls schwer zu widerlegenden Weisheit "besser noch ein bisschen was bekommen, als gar nichts" benebeln und wieder hat der alte kapitalistische Grundsatz prima funktioniert: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert!

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tsaag 23.06.2014, 14:27
7. Bitte erinnern!

Die Bevorzugung der Privaten Versicherungen wurde mit Schaffung der Riester-Rente eingeläutet. Zuvor wurden unter der CDU-Regierung noch Steuervorteile der privaten Lebensversicherungen reduziert. Die SPD wußte nichts besseres zu machen als der Versicherungslobby auf den Leim zu gehen, besonders ein Herr Maschmeyer konnte sehr gut mit den SPD-Oberen, klar er war auch Inhaber der Versicherungsdrückerkolonne AWD. Da war die Riester-Rente natürlich Wasser auf die Provisionsmühle des AWD.
Jetzt ist wieder die SPD in der Regierung und wieder geht das Spielchen zu Lasten der Versicherten weiter, einzig die Versicherungskonzerne und deren Aktionäre werden die Gewinner dieser Schmierenkomödie sein, wozu braucht man denn solide Entscheidungsgrundlagen, wenn das Ergebnis vorher schon feststeht?

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schwaebischehausfrau 23.06.2014, 14:28
8. Vorauseilender Gehorsam...

bei dem Duo Infernale Merkel /Schäuble ist ja spätestens seit 2009 klar: Wenn der Deutsche Bank Chef Merkel nachts um 02.00 Uhr anrufen würde und verlangen würde, dass Deutschland (also der Steuerzahler) jetzt auf der Stelle mit 500 Milliarden die Banken retten müssten, weil ansonsten in 3 Stunden "die Märkte" (also die Spekulanten) zusammenbrechen würden, dann würde Merkel das sofort wieder tun. Mit den Lebensversicherern ist es genauso: Da reichen offenbar ein paar vage Drohungen - und schon werden die Versicherungs-Kunden teilenteignet zugunsten der Konzerne. Dabei ist es die Untätigkeit und Unfähigkeit von Merkel + Schäuble und ihre "alternativlosen" Euro-Rettungszusagen, die überhaupt zu dieser Situation geführt haben. Das war ein Freibrief für alle Schulden-Staaten, dass man sich fröhlich und frei weiter verschulden kann (weil durch die Bürgschaft Deutschlands genügend Spekulanten die Anleihen dieser Länder kaufen) , und in Konsequenz die Zins-Erträge für Sparer und auch für die deutschen Lebensversicherer drastisch sinken. Es hat sicher noch keine Regierung in Deutschland gegeben, die die Interessen ihrer Menschen und deren hart erarbeiteten Ersparnisse so mit vollen Händen wegschenkt wie diese mit ihren Haupt-Dilettanten Merkel+Schäuble

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nemensis_01 23.06.2014, 14:31
9. Eine

sehr begrüssenswerte Massnahme der Regierung. So gehört sich das. Der Wähler war schon vollkommen verunsichert. Die Regierung ist bereits mehr als 100 Tage im Amt und dem Urnenpöbel wurde das Fell noch gar nicht gegerbt. Aber jetzt ist es soweit. Und in welch einer eleganten Form. Allerdings gibt es auch Kritik. Man hätte schon einen Passus ins Gesetz bringen können, dass wenn der Anleger schon so dumm ist und spart, er auch haftet. Damit die Banken und Versicherungen sicht nicht nur dumm, sondern auch dämlich verdienen und zwar ohne Risiko. Das nächste mal Bitte besser machen, Frau Merkel.

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