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Altersvorsorge: Viele Deutsche können sich das Sparen nicht mehr leisten
DPA

Die Deutschen sorgen immer weniger fürs Alter vor. Laut einer Studie kümmert sich jeder Dritte nicht um seine finanzielle Zukunft. Viele können es sich einfach nicht leisten, Geld zurückzulegen.

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anderton 23.10.2014, 09:25
40. ...

Keinen Cent lege ich mehr an. Wo denn bitte? Zumal ich jetzt schon weiss, dass später die private Vorsorge ganz sicher der gesetzlichen Rente angerechnet wird. Somit werde ich keinen Vorteil davon haben, obwohl ich vermutlich 100-200 Euro im Monat mein Leben lang gespart habe.

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comtom 23.10.2014, 09:25
41. Eine Überraschung ist es nicht

Denn wer mal die Augen offen hält, zumindest von den besser verdienenen, der wird schnell mit bekommen haben dass man nichts beiseite legen kann. Steigende Energiekosten etc. treiben immer mehr Menschen in die Lage entweder einen Zweitjob anzunehmen oder am Essen zu sparen. Und die derzeitige Lage wird sich in den kommenden Jahren auch nicht bessern.
Ein länger Arbeiten bis 75 ist ebenso wenig sinnvoll oder kann sich ein Handwerker vorstellen der in dem Alter noch 40kg Säcke schleppt?

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Lobhudel 23.10.2014, 09:25
42. Sie haben wohl ausgesorgt, oder?

Zitat von rkinfo
Statt Einheitsrente für Alle, wie Rente 67, erscheint es sinnvoller dass möglichst viele Menschen ohne Altersrücklagen eben bis 70 oder in Teilzeit bis 75 weiter arbeiten können. Wer hingegen mit 65 ausgesorgt hat dem MUSS ein Einstieg in die Rente auch möglich sein. Oder er macht eh 'Dienst nach Vorschrift' ...
Dass in der heutigen Arbeitswelt hohe körperliche Belastungen und niedrige Entlohnung meist einher gehen, ist Ihnen entgangen. Entsprechend KANN ein Niedriglöhner oft weder vor 67 ausreichend zurück legen noch bis 75 arbeiten.

Es ist Ihnen natürlich möglich, mit 65 in Rente zu gehen - mit Abschlägen. Denn im Hinblick auf den Solidargedanken der RV ist es absolut unerheblich, ob Sie zu diesem Zeitpunkt "ausgesorgt" haben.

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spmc-122226439819235 23.10.2014, 09:26
43. Die dt.Neocons,Sieger !

Sozialdemokraten als große Fans der reinen Lehre des Kapitalismus haben es geschafft ,die Grundlagen einer normalen bürgerlichen Existenz vieler Mitbürger abzuschaffen,sie arbeiten schwer ,das Entgelt ist gering ,die Kinder ,die Kultur und der zivilgesellschaftlikche Um gang bleiben auf der Strecke,die heutigen Vorturner müssen nur noch die Ecken und Kanten etwas beschleifen und fertig ist die erwünschte Dreiklassengesellschaft.

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lindenbast 23.10.2014, 09:26
44.

Dieselben Leute, die einen Mindestlohn (der die Lebenshaltungskosten nur auf sehr niedrigem Niveau abdeckt) als soziale Wohltat geißeln, beschweren sich jetzt, dass zu wenig gespart wird.

Wozu sollte man denn auch?

Zinsen? Derzeit völlige Fehlanzeige.

Wenn man in Hartz IV fällt, muss man erst die Ersparnisse auflösen. Es bleiben einem nur Freibeträge in geradezu lächerlicher Höhe.

Wenn man eine Riesterrente abschließt, wird diese später ggf. mit der Grundsicherung verrechnet.

Wenn man zum Pflegefall wird, muss gleichfalls alles versilbert werden, denn die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der immensen Kosten ab.

Konsumverzicht, nur um öffentliche Kassen zu schonen und selbst im Ergebnis den gleichen Betrag zur Verfügung zu haben? Das ist ja nun doch etwas wenig an Anreiz.

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dee_jott 23.10.2014, 09:26
45. Tja...

...überall wird einem halt mehr Geld fuer "Anderes" abgezwackt. Die große Umverteilung zeigt Wirkung.

Es ist ein Jammer: Dieses Land ist so dermaßen leistungsfähig, dass es solche Themen wie Altersarmut genauso wie den Skandal im Mannheimer Krankenhaus nicht geben dürfte. Aber nein, das Geld fließt "irgendwo" hin.

Sowas wie "das Wirtschaftswunder" wird sich nicht mehr wiederholen.

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hm.... 23.10.2014, 09:27
46. nicht nur die politik

vor allem auch die Sparkassen müssen handeln. ich habe gerade erst mein konto gewechselt, da ich festgestellt habe dass bei der momentanen zinssituation die Gebühren der sparkasse zu hoch sind. ich müsste quasi drauf legen, dass ich der sparkasse mein geld zur Verfügung stelle. somit sollten sich solche geldhäuser fragen ob ihr konzept mit diesen kostenstrukturen noch in diese zeit passen.

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bocklos851 23.10.2014, 09:27
47. Ein wunderschöner Satz:

"Gerade im Blick auf mittlere und einkommensschwache Haushalte muss die Bedeutung des Sparens zum Vermögensaufbau wieder besonders betont werden."

Wenns net geht, geht's net.

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arrogist 23.10.2014, 09:27
48. Ach nee, wirklich?

Warum erstaunt mich jetzt aber so gar nicht?
Mal ganz davon abgesehen, dass das Geld oft nicht da ist, weil die Reallöhne in Deutschland kaum steigen, dafür aber z.B. die Mieten und deren Nebenkosten:
Es sind ja auch die Versicherungsprodukte, die sich kaum rentieren - bei den derzeitgen Zinsen, die nur zu Spekulationsblasen bei Immobilien und an den Aktienmärkten führen.
Die ersten Jahre werden die Verischerungsbeiträge von irgendwelchen viel zu hohen Kosten aufgefressen, damit sich die Konzerne dann Verwaltungspaläste hinstellen können. Dann gibt es dank der EZB-Zinsen praktisch Erträge. Und wenn es dann ernst wird und ans Auszahlen der ohnehin mickrigen Ergebnisse der jahrelangen Einzahlerei geht, darf man das dann auch noch versteuern - zu einem Steuersatz den heute noch keiner kennt. Einem nackten Mann kann man halt nicht in die Tasche greifen.
Da hätte man die Rente mal besser in der Hand des Staates gelassen, denn das Synonym, dass staatlich gleich schlecht und privat gleich gut, das dürfte sich erledigt haben, spätestens seit der Finanzkrise 2008. Bei einer entsprechenden Aufgabenstellung, Überwachung und Aufsicht ist mir eine staatlich geführte Rentenversicherung dreimal lieber als irgendwelche Konzerne, die in allerster Linie an Ihre Bilanz im jetzt und heute denken.
Tja, und so machen es viele Leute eben auch:
Carpe Diem, hau raus das Geld, was morgen kommt, das sehen wir dann.
Der Verbraucher ist schliesslich auch nicht blöd, er hat von der Finanz"industrie" gelernt: Er lässt sich wie diese später vom Staat retten, wenn es schiefgeht und er keine ausreichende Rente hat.

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ärgerhochzwei 23.10.2014, 09:27
49. So wie überraschend

Es freut einen dann doch, das die Großkopferten dann doch irgendwann feststellen das das leben nicht so läuft wie bei Ihnen. Wer ist von diesen Ergebnissen überrascht der Spiegel, die Statistiker, die Politiker oder der kleine Mann der die Politiker wählt? Wer Gesetze erläßt in denen die Altersvorsorge eines HartzIV Empfängers aufgelöst werden muß, um seine momentanen Bedürfnisse zu befriedigen, wundert sich wohl nicht, wenn die Leute dann nichts mehr zur Seite legen. Auch bei Riester ist es so, das das nicht zur schmalen rente dazu kommt, sondern es wird zur Grundsicherung dazu gerechnet. Für wie doof halten uns eigentlich die Politiker??????

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