Forum: Wirtschaft
Altria: Marlboro-Hersteller interessiert sich für Cannabis-Produzenten
AFP

Der herkömmliche Tabakkonsum geht zurück, Cannabis hingegen gilt als Wachstumsgeschäft. Das weckt das Interesse des Marlboro-Herstellers Altria am Cannabis-Produzenten Cronos.

enforca 04.12.2018, 14:04
1. Wie lange es wohl noch in Deutschland dauert?

Da bei uns prinzipiell alles was mit Fortschritt zu tun hat Neuland ist, wird es hier wohl leider noch so 15-20 Jahre dauern, bis auch die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft vom aktuellen Zeitgeist profitieren kann. Sprich wenn der Markt längst in der Hand einiger Global Player ist. Na ja, bis dahin haben wir bestimmt auch ein gutes Handynetz und eine nicht-mafiöse Autoindustrie.

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jf24 04.12.2018, 14:43
2. In 2030 ...

... wird Cannabis längst den Alkohol als gesellschaftlich akzeptierte Droge abgelöst haben, denn er ist dem Alkohol in allen Bereichen überlegen und weniger schädlich. Schon jetzt kann über einen digialen Vaporizer über verschiedene Grad-Zahlen die Wunschtemperatur gesteuert und damit die entsprechend gewünschte Wirkung angestoßen werden. Ich glaube Cannabis! Ich selbst rauche im Übrigen nicht und trinke nur wenns sein muss ... wenn Weihnachten oder an Geburtstagen/Partys der gesellschafliche Druck, trinken zu müssen, zu hoch ist.

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Andraax 04.12.2018, 14:43
3. Auch beim Cannabis gilt

Verdampfen (Vaporisieren) ist weit gesünder als Verbrennen (Rauchen).

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bakero 04.12.2018, 14:43
4.

In ein paar Jahren wird sich auch in Deutschland die Vernunft durchsetzen und man sieht ein, dass man Cannabis weder verbieten muss noch es verbieten kann. Dann übernehmen (nord)amerikanische Firmen und Franchiseketten dankbar den riesigen Markt. Wieder einmal eine große Chance verpasst ...
Naja, immerhin die vielen illegalen Dealer können sich freuen. Noch läuft ihr Geschäft hierzulande blendend. Natürlich steuerfrei.

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fat_abbot@web.de 04.12.2018, 15:04
5.

Ich hoffe nicht, dass es noch bis 2030 dauert.

Natürlich haben wir noch eine große Menge Betonköpfe , vorallem in der Regierungspartei, sitzen.
Aber die Reihen lichten sich, Kanada war ein Riesen Schritt zur Legalisierung.
Irgendwann wird auch der größte Verteufler einsehen müssen, das Prohibition nicht funktioniert, erst Recht wenn in quasi allen Nachbarstaaten (außer vllt denen, die am rechtesten Rand agieren (siehe Polen,Ungarn)) die Liberalisierung voranschreitet.
Mittlerweile gibt es 3 Bundesparteien, die sich für die Legalisierung aussprechen, die 4. erwägt zumindest, mal über die derzeitigen Verhältnisse nachzudenken.

Was einfach fehlt,ist eine Aufklärungskampagne. Keiner wünscht sich uneingeschränkten Zugriff auf Cannabis.
Aber man kann auch nicht mehr mit Argumenten wie "Einstiegsdroge" oder "Jugendschutz" und "Psychosenauslöser" ankommen.
ich hoffe ja, das mal jemand mit Geld und Idee sich diesem annimmt. Ein Werbespot kurz vor der Tagesschau mit realistischen Fakten über Cannabis sowie einmal ein paar Fallbeispielen der willkürlichen Justiz vorbei an jeglichem Grundrechten würde wohl vielen die Augen öffnen, was derzeit in diesem Staat abgeht!
(Von den wirtschaftlichen Chancen, die das Gebiet birgt ganz abgesehen)

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bakero 04.12.2018, 19:49
6.

@5 Spots vor der Tagesschau wären ein Anfang. Allerdings wurde das bei der Kampagne des Deutschen Hanfverbands von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern abgelehnt. Die Werbung lief dann im Kino.
Mittlerweile gibt es aber immerhin auch fair recherchierte Reportagen und Dokus. Wünschenswert wäre eine große Diskussion in einer Talkshow mit Teilnehmern aus BEIDEN Lagern, Befürwortern und Gegnern. Daran kann gerne auch die Drogenbeauftragte Mortler teilnehmen und nochmal erklären, warum sie so vehement eine komplett gescheiterte Cannabispolitik behalten will. Ich habe ihre Argumentation bisher noch nicht so ganz verstanden.

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lean.leanparker 07.12.2018, 17:40
7. Das Rauchen von Marihuana...

allein zeigt bereits an, dass der Raucher ein großes emotionales Ungleichgewicht hat oder hatte. Dasselbe Ungleichgewicht hat ihn früher dazu veranlasst, Zigaretten aus Tabak zu verwenden. Das Rauchen von Marihuana allein zeigt bereits an, dass der Raucher ein großes emotionales Ungleichgewicht hat oder hatte. Dasselbe Ungleichgewicht hat ihn früher dazu veranlasst, Zigaretten aus Tabak zu verwenden. Meistens beginnt der Teenager mit dem Rauchen, weil er sich bereits als Erwachsener fühlt und damit jemanden des anderen Geschlechts beeindrucken möchte. Nachdem er von der Sucht dominiert wurde, verzweifelt er, da er weiß, dass die gewöhnliche Zigarette den Benutzer mit verschiedenen Krebsarten tötet. Dann hebt er seine Hände zum Himmel, um Marihuana zu danken, das harmlose Kraut, das sogar für medizinische Zwecke verwendet wird. Ein schrecklicher Fehler, denn er weiß kaum, dass er seine Grube schneller öffnet, denn sein Tod wird schneller erscheinen, auf Kosten von stärkeren Drogen Deshalb müssen die Regierungen die Schläger, die sich als legalisierte Marihuana-Händler präsentieren, rücksichtslos bekämpfen. Die medizinische Verwendung von Marihuana muss durch wissenschaftliche Forschungszentren erfolgen, die streng von der Regierung kontrolliert werden.

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