Forum: Wirtschaft
Amazon, Zalando und Co.: Die Retourenrepublik
Julian Stratenschulte / DPA

Die Grünen wollen Onlinehändlern verbieten, Retouren zu vernichten. Doch wie groß ist das Problem überhaupt? Der Überblick in Grafiken.

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3...... 12.06.2019, 17:59
40. Die Lösung steht am Ende...

.. ich denke mal die Jungs von Zalando und Co. wissen genau was sich rechnet - daher ist es einfach eine Rechenaufgabe ob es sich rechnet oder nicht die Ware zu vernichten - der entscheidende Hebel ist aber wie im Bericht am Ende erwähnt wird die Umsatzsteuer! Denn wenn Amazon und Co. es verschenken, dann müssen auf diese Güte die Umsatzsteuer zahlen zahlen. Ich denke hier müsste man ansetzen und diese Retouren von der Steuer befreien wenn es z.B. an ein Sozial-Kaufhaus geht oder einer anderen Non-Profit Organisation zugeführt wird.

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siebi 12.06.2019, 17:59
41. Kleiderschrank

11 Mio. Artikel klingt viel, aber d.h. jeder Deutsche schickt alle 7 Jahre einen Artikel zurück, der vernichtet wird.

Ich vermute einmal, dass in fast jedem Kleiderschrank ein Kleiderstück hängt, das noch nie getragen wurde und nie getragen wird. Wir brauchen hier unbedingt eine gesetzliche Regelung, die dies verbietet: Man darf erst wieder ein Kleidungsstück kaufen, wenn man alle Kleidungsstücke mindestens 5x getragen hat.

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t.i.c.2006 12.06.2019, 17:59
42. Verpackung und Transport

Das eigentliche Problem beim online Handel ist doch die Verpackung, Karton und Kunststoff bei jedem Päckchen ab in den Müll!!

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Solid 12.06.2019, 18:03
43.

Da wir sonst keine Probleme zu haben scheinen, muss es uns unfassbar gut gehen.

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Höhe 12.06.2019, 18:08
44. Ein Thema von gestern

Das Thema Retourenmanagement ist nun wirklich nicht neu. Wer wollte sich mit diesem Thema wichtig machen: SPON, die Forscher oder Frau Göring-Eckardt? Spätestens mit Avataren, welche die Körperformen von Kunden nachbilden und bei der Auswahl von Bekleidung helfen, ist dieses Problem marginalisiert. Natürlich kann die Erschwernis unsinniger Produktauswahl durch Übernahme der Rücksendekosten durch Kunden helfen, das Problem zu reduzieren. Der größte Ersparniseffekt wird von den Avataren kommen.

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g_bec 12.06.2019, 18:08
45. Katze im Sack

Zitat von jallajalla
"Der Gesetzgeber hatte es gut gemeint, als er im Jahr 2000 das Fernabsatzgesetz verabschiedete." Und wurde überrascht, dass der Verbraucher sein Recht auch wahrnimmt. Deshalb will man jetzt das Recht des Händlers beschneiden, mit seinem Eigentum nach eigenem Ermessen zu verfahren. Dabei ist das Problem von vorne bis hinten von der Ordnungs- und Steuerpolitik verursacht.
Nö. Das Problem ist im Geschäftsmodell der Versandhändler begründet. "Katze im Sack" kaufen ist nun mal eher unseriös, Foto hin oder her, die Produktbeschreibungen sind auch oft unter aller Kanone. Wieso sollte der Kunde also eine im Internet gekaufte Ware nicht zurückgeben dürfen? Und warum sollte er die Kosten für die Rücksendung tragen müssen?

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FingerinderWunde 12.06.2019, 18:09
46. Guter Trick um all das zu vermeiden.

Einfach nicht bei Amazon und Co. kaufen.

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Kaufkraft 12.06.2019, 18:10
47.

Ich hatte mich gewundert, dass Der Spiegel nicht die Gelegenheit zum Männerbashing nutzt, schließlich eines der wichtigsten Standbeine im Business und gehört zum guten Ton.
Kurz recherchiert: Es sind wohl insbesondere Frauen, die Artikel zurück senden.
http://www.retourenforschung.de/definition_statistiken-retouren-deutschland.html

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g_bec 12.06.2019, 18:10
48. Nun ja,

Zitat von dagmar1308
modische "Altware" an den Man/Frau zu bringen. Meist gelang das bis zu einem gewissen Grad bei Neueröffnungen. In diese Geschäfte lies ich Brillenfassungen aus anderen Filialen einfließen, zu deutlich reduziertem Preis. Als die Auseinandersetzungen mit den Kollegen in den Geschäften begannen, habe ich eben diese Brillenfassungen tausendfach vernichtet. Eingekauft hatte ich über die Jahre sicherlich über 5 Millionen Fassungen ohne die zusätzlichen Sonnenbrillen. Ich weiß wovon ich rede. Da gab es auch keine Möglichkeit zu spenden. Ein Augenarzt aus Siegen war mal eine kleine Möglichkeit nach Afrika, allerdings nur verglaste getragene Brillen. Alte ungetragene Schinken als Makel im Gesicht wollte eben hier keiner haben. Politiker sollten sich da raus halten, denn sie haben keine Ahnung von der Materie. Da mitzureden ist nichts anderes als reiner Populismus.
Nun ja, ich finde, die Produktion von überflüssigem Wohlstandsmüll geht Politiker schon etwas an.

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g_bec 12.06.2019, 18:12
49. Warum

Zitat von paul.lemke
wäre es die Retouren wieder zu erschweren. Der Konsument kann ja auch einmal sein Gehirn einschalten, bevor er etwas bestellt, was er gar nicht wirklich haben mag. Das würde auch die deutsche CO2-Bilanz verbessern.
Warum wollen Sie sich freiwillig schlechter stellen?

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