Forum: Wirtschaft
Amtsantritt von Jair Bolsonaro: Rechtspopulist löst Börsenfeuerwerk in Brasilien aus
REUTERS

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro äußert sich frauenverachtend, rassistisch, homophob und er will den Umweltschutz beschneiden. Die Finanzmärkte quittieren seine ersten Tage im Amt trotzdem mit Begeisterung.

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spon_4_me 03.01.2019, 07:21
1. Ich liebe

Das Wort Trotzdem in der Titelzeile. Es sagt mehr darüber aus, wie Ihr die Welt sehr und gerne hättet als ein Dutzend gelehrter Kommentare.

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cyberpommez 03.01.2019, 07:45
2. Kein Wunder.

Würde so jemand in D gewählt, würde der Dax auch steigen. Wenn die Politik sich von Umweltschutz und sozialen Dingen verabschiedet, dann freut das den Börsianer. Wir dürfen nie vergessen, das die Politik dafür da ist uns vor diesen gierigen und skrupellosen Menschen zu schützen. Das verlange i h von einer Partei, die ich wähle und die meine Interessen vertreten soll. Leider gibt es diese Partei noch nicht, deswegen bleibe ich Wahlbeobachter. mfg

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boraber1990 03.01.2019, 07:59
3. Nicht "trotzdem", sondern "natürlich"

"Die Finanzmärkte quittieren seine ersten Tage im Amt trotzdem mit Begeisterung."
Wundert sich irgendwer darüber das der Kapitalmarkt diesen Typen feiert? Das passt doch alles zur dunklen Seite des Kapitalismus...

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meinemutti 03.01.2019, 08:05
4. Die Reaktion der Börse ....

zeigt wie Menschen- und Umweltverachtend unser internationales Wirtschaftssystem ist. Werden Rechte und Schutz aufgelöst jubelt die Börse. War nicht der Regenwald Brasiliens die große Lunge der Erde? Zum Wohle der Wirtschaft weg damit und stattdessen Rinder weiden lassen oder Monokulturen anpflanzen. Ganz zu schweigen von den indigenen Völkern die man seit Entdeckung des Kontinents kontinuierlich bekämpfte.

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marthaimschnee 03.01.2019, 08:07
5. Trotzdem?

Wer das für erstaunlich hält, der hat das Wesen der Finanzmärkte wohl nicht so ganz verstanden.

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dasfred 03.01.2019, 08:24
6. Der feuchte Traum aller Wirtschaftsliberalen

Das mit der leichten Anhebung der Mindestlöhne hätte aber nun wirklich nicht sein müssen. Gibt ja bald genug Indigene, die ohne Lebensraum für jeden Preis arbeiten müssen, um nicht zu verhungern. Es ist beschämend, wie die Welt zusieht, wie ein Land, ein Ökosystem, einheimische Völker mit Gewalt dem Mammon geopfert werden. Brasilien kehrt in die Zeit zurück, in der der weiße Mann sich alles unter den Nagel gerissen hat.

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fischfreund1 03.01.2019, 08:32
7. Immer munter am Thema vorbei

Vor gut einem Jahr traf ich zufällig am Flughafen einen Studienfreund mit seiner Familie, der nach dem Studium eine Brasilianerin geheiratet hatte und nach Brasilien ausgewandert ist. "Heimaturlaub?" - "Nein, wir siedeln wieder um nach Deutschland" -"Wieso?" - "Du kannst in dem Land nicht mehr leben, nur Kriminalität und Korruption. Überfälle und Raub, überall wird extra abkassiert."
Korruption und Kriminalität verringern die Effizienz der gesamten Wirtschaft. Und für den Alltag normaler Bürger gilt ganz einfach: Was kümmert mich "frauenfeindliches und homophobes" Gerede, wenn der Schulweg meiner Kinder nicht mehr sicher ist. Ist das für einen Berichterstatter so schwer zu begreifen?

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peter-11 03.01.2019, 09:17
8. # fischfreund Nr. 7

vielen Dank, endlich mal ein lebensnaher Kommentar und nicht nur "populistische" und ideologisch geprägte Weltanschauungen.

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Liudin69 03.01.2019, 09:22
9. Die deutsche Wirtschaft liebt Männer wie ihn

Skrupellos, raffgierig, menschenverachtend. Mehr Regenwaldrodungen. Und Umweltabkommen interessieren ihn nicht. Große Pflanzenschutzmittelhersteller werden mit der Zunge schnalzen. Denn da, wo Wald verschwindet und Monokulturen entstehen, winkt das große giftige Geld. Die paar Eingeborenen wird man auch noch los. Brasilia first. Fragen sollte man auch bei den Waffenlobbyisten. Es soll doch einfacher werden, sich in Brasilien zu bewaffnen. Klar, dass hier die Nähe zum Schwachkopf Trump gesucht wird. Armes Brasilien. So oder so. Passt aber zur allgemeinen Tendenz: Jeder will noch abzocken was möglich ist, bevor der der Planet vergeht. Nach uns die Sintflut. War schon immer so. Aber jetzt hat man die Mittel, die Erde tatsächlich zu zerstören. Und genau diese Menschen sind der Grund. Entsorgung erwünscht.

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