Forum: Wirtschaft
Andauernder Konflikt: Ukrainische Wirtschaft bricht um knapp 18 Prozent ein
DPA

Die Lage in der Ukraine spitzt sich zu: Das Wirtschaftswachstum bricht im Jahresvergleich um 17,6 Prozent ein. Die Inflationsrate liegt bei mehr als 60 Prozent.

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cum infamia 15.05.2015, 18:50
1. Frau Merkel muß handeln !

Die Überweisung einer angemessenen Eurosumme ist umgehend vorzunehmen- gleich nach den Griechenlandüberweisungen ! Die Deutschen sollten sich auf die Einführung eines Ukraine- und Griechenlandsolis vorbereiten !

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n.nixdorff 15.05.2015, 19:02
2. Das

ist doch kein Wunder. Ich möchte mir nicht vorstellen, was hier los wäre, wenn wir von einem übermächtigen Nachbarn in einen unerklärten Kriegt hineingezogen würden. Blühende Landschaften gäbe es auch hier nicht. Solange Russland die Ukraine im Würgegriff hat, die Krim annektiert und die Ostukraine mit Krieg überzieht, wird sich nichts ändern. Exakt aus diesem Grunde müssen die Sanktionen beibehalten werden, denn nur so zahlt Russland zumindest einen kleinen Preis für seine Aggression. Aufgabe der ukrainischen Regierung ist die Bekämpfung der Korruption. An uns liegt es, die Westukraine wirtschaftlich zu stabilisieren. Das sind alles Dinge, die Geduld brauchen. In zehn Jahren wird sich die Situation verbessert haben.

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derandersdenkende 15.05.2015, 19:23
3. Ich lehne jegliche Gelder für die Ukraine ab,

solange diese ausschließlich in die Rüstung und in die Taschen der Oligarchen fließen!
Für die Tötung von Menschen, die ihre Unabhängigkeit bewahren wollen und nichts mit Putschisten am Hut haben, sollte Deutschland kein Geld ausgeben.
Und die Oligarchen sind im Vergleich zum Volk wirklich schon reich genug.
Ich war vor Kurzem im "prowestlichen" Teil der Ukraine.
Vergoldete Kirchen und bittere Armut waren allenthalben zu sehen.
Es gibt viel Aufbruchstimmung, aber auch Bettelei.
Beides sollte nicht einseitig mißbraucht werden!
Das Land kann sich nicht in zunehmender Spaltung entwickeln, sondern nur in Gemeinschaftsarbeit, von der alle gleichermaßen profitieren!
Es geht um die Ukraine und nicht darum, daß prowestliche und prowestliche Kräfte einen Stellvertreterkrieg führen.
Und es sollte auch Beachtung finden, daß in den von den von den Putschisten beherrschten Gebieten die prowestlichen Kräfte, warum auch immer über eine knappe Mehrheit verfügen.
Berücksichtigt man aber dabei die Krim und die unabhängigen Gebiete mit, liegt die Mehrheit auf der prorussischen Seite.
Partnerschaft auf Augenhöhe scheint mir die einzig mögliche Zukunftsperspektive gegenüber dem derzeit einseitigen Diktat zu sein, wenn man die Ukraine und nicht die eigenen Machtinteressen in den Mittelpunkt stellt!

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ghanima23 15.05.2015, 19:23
4.

Zitat von n.nixdorff
..... Solange Russland die Ukraine im Würgegriff hat, die Krim annektiert und die Ostukraine mit Krieg überzieht, wird sich nichts ändern. ......Aufgabe der ukrainischen Regierung ist die Bekämpfung der Korruption. An uns liegt es, die Westukraine wirtschaftlich zu stabilisieren. Das sind alles Dinge, die Geduld brauchen. In zehn Jahren wird sich die Situation verbessert haben.
In 10 Jahren gibt es die Ukraine nicht mehr. In 10 Jahren gehört der Osten und Süden, wenn wir Glück haben, zu Russland. Wenn wir Pech haben, dann zahlen wir auch dort, in dann autonomen oder unabhängigen Republiken, für den Wiederaufbau. Das selbe gilt für den Rest. Hoffen wir, das wir den Rest bis dahin den Polen zuschieben können oder als billigen Arbeitsmarkt, quasi nach Kosovo Vorbild, als EU Protektorat organisieren können. Zu unserem Pech haben sich die Russen zwar mit der Krim die Rosinen rausgepickt, weigern sich aber beharrlich, endlich auch den Rest des Ostens zu übernehmen, was unglücklicherweise dieses Pleitgebilde Ukraine am Tropf des europäischen Steuerzahlers weitgehend intakt lässt. Hoffen wir alle darauf, das ein andauernder Bürgerkrieg im Osten der Ukraine irgendwann die Russen dazu zwingt, doch noch direkt einzugreifen und sich diese kaputte Region aufzuhalsen.

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derandersdenkende 15.05.2015, 19:26
5. Ich lehne jegliche Gelder für die Ukraine ab,

solange diese ausschließlich in die Rüstung und in die Taschen der Oligarchen fließen!
Für die Tötung von Menschen, die ihre Unabhängigkeit bewahren wollen und nichts mit Putschisten am Hut haben, sollte Deutschland kein Geld ausgeben.
Und die Oligarchen sind im Vergleich zum Volk wirklich schon reich genug.
Ich war vor Kurzem im "prowestlichen" Teil der Ukraine.
Vergoldete Kirchen und bittere Armut waren allenthalben zu sehen.
Es gibt viel Aufbruchstimmung, aber auch Bettelei.
Beides sollte nicht einseitig mißbraucht werden!
Das Land kann sich nicht in zunehmender Spaltung entwickeln, sondern nur in Gemeinschaftsarbeit, von der alle gleichermaßen profitieren!
Es geht um die Ukraine und nicht darum, daß prowestliche und prorussische Kräfte einen Stellvertreterkrieg führen.
Und es sollte auch Beachtung finden, daß in den von den von den Putschisten beherrschten Gebieten die prowestlichen Kräfte, warum auch immer über eine knappe Mehrheit verfügen.
Berücksichtigt man aber dabei die Krim und die unabhängigen Gebiete mit, liegt die Mehrheit auf der prorussischen Seite.
Partnerschaft auf Augenhöhe scheint mir die einzig mögliche Zukunftsperspektive gegenüber dem derzeit einseitigen Diktat zu sein, wenn man die Ukraine und nicht die eigenen Machtinteressen in den Mittelpunkt stellt!

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Poco Loco 15.05.2015, 19:27
6. Na ja,....

Zitat von n.nixdorff
ist doch kein Wunder. Ich möchte mir nicht vorstellen, was hier los wäre, wenn wir von einem übermächtigen Nachbarn in einen unerklärten Kriegt hineingezogen würden. Blühende Landschaften gäbe es auch hier nicht. Solange Russland die Ukraine im Würgegriff hat, die Krim annektiert und die Ostukraine mit Krieg überzieht, wird sich nichts ändern. Exakt aus diesem Grunde müssen die Sanktionen beibehalten werden, denn nur so zahlt Russland zumindest einen kleinen Preis für seine Aggression. Aufgabe der ukrainischen Regierung ist die Bekämpfung der Korruption. An uns liegt es, die Westukraine wirtschaftlich zu stabilisieren. Das sind alles Dinge, die Geduld brauchen. In zehn Jahren wird sich die Situation verbessert haben.
....der Krieg im Donbas ist sicherlich nicht hilfreich, aber der größte Teil der Ukraine ist von dem Krieg gar nicht oder nur indirekt betroffen, könnte also etwas erwirtschaften, wenn es denn eine Industrie geben würde. Das Land war auch schon vorher in einem desolaten Zustand, was aber die EU nicht weiter kümmert, schliesslich könnte man mit der Ukraine genauso verfahren wie mit Griechenland. Erst mit Krediten überhäufen, dann ausbluten lassen und dann alles was zu Geld zu machen ist, zu privatisieren. Hauptsache die Finanzindustrie erschliesst neue Märkte, natürlich alles nur zum Wohle der Ukraine.....(Ironie).

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peterpink 15.05.2015, 19:38
7. Keine sorge...

Keine Sorge, Ukraine. Wenn ihr wirtschaftliche Probleme habt, entspannt euch! Wozu gibt es den deutschen Steuerzahler? Unser höchstes Ziel ist die Unterstützung aller Bedürftigen und Zuwanderer dieser Welt, denn wir lieben alle Menschen...

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sagitta 15.05.2015, 19:42
8. Zauberlehrlinge

... und es wird noch schlimmer kommen. Nachdem die Handelsbeziehungen zum grössten Handelspartner Russland weitgehend gekappt sind wird der wirtschaftliche Kollaps noch weitergehen. Ukrainische Waren sind in Europa bis auf Agrarprodukte kaum wettbewerbsfähig.
Ob die Umschuldungsverhandlungen erfolgreich sein werden ist zu bezweifeln, ob dann trotzdem IWF, EU und USA die notwendigen Mittel bereitstellen, ist fraglich.
Wenn Russland dann nicht einspringt, ist im Januar 2016 dann spätestens kein Gas mehr in den Speichern. Es folgen Hunger, Kälte und Hoffnungslosigkeit.
Ein Trauerspiel, was die europäische Politik, allen voran Deutschland, Merkel und der unsägliche Herr Pöttering mit der Konrad Adenauer Stiftung hier veranstaltet haben.

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Oberleerer 15.05.2015, 20:27
9.

Der Kurs sieht aber garnicht normal aus:
http://www.finanzen.net/devisen/euro-hrywna-kurs

Da gibt es 2 Kurssprünge, nach denen der Hrywna sich besser entwickelte als der Euro.

Der Euro hat im Vergleich zu anderen Währungen 30% eingebüßt, ganz ohne Krieg.

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