Forum: Wirtschaft
Anfahrt zur Arbeit: Pendler nehmen immer weitere Wege in Kauf
DPA

Deutschlands Pendler legen laut einer Studie immer längere Strecken zurück. Männer fahren weiter als Frauen, Studierte weiter als Menschen mit einfachem Bildungsabschluss. Der Überblick.

Seite 3 von 10
Wunderläufer 17.04.2018, 13:27
20. Heftig

Zitat von offonline
zur Wirklichkeit einiger Individuen? Ich persönlich fahre jeden morgen ca . (2 h 38 min) laut Google Maps zu meiner Beschäftigungsstelle. Abends wieder zurück. Ich stehe jeden Morgen um 03:58 auf und fahre erst 20400m mit dem Auto zum Bahnhof, dann noch mit 2 verschiedenen RE (1 x Umsteigen) weiter, abends mit 2 IC (1 x Umsteigen) zurück zum Ausgangsbahnhof, dann wieder 20400m zurück nach Hause.Zusätzlich noch ca. 1,5km Fußweg und ein Teil mit einem Shuttlebus. Ich verlasse das Haus um ca. 04:20 und bin ca. um 18:30 wieder zu Hause. Und das jeden Tag... Bei so einer Studie sind garantiert nicht alle Pendler (die in irgendeiner Art und Weise Repräsentativ wären) befragt worden, denn wenn z.B. jemand gefragt worden wäre, der wo von Berlin nach Wolfsburg fährt, oder von Bremen nach Hamburg Harburg, dann wären dort wohl andere Zahlen (die nicht ins Bild passen) bei rausgekommen!
Das ist schon heftig. Über Jahrzehnte betrug mein einfacher Arbeitsweg auch mehr als 200KM, mittlerweile nur noch lächerliche 34KM (30 Minuten Anreise pro Weg).
Mir wäre das tägliche Pendeln auf dieser Strecke zu stressig und zu teuer gewesen und hatte daher unter der Woche eine Bleibe nahe der Arbeit
Ich habe Probleme, Menschen mit einen Anfahrt von ca. 10 KM als Pendler zu bezeichnen. 10 KM ist FAST Fußweg

Beitrag melden
hackebeilchen 17.04.2018, 13:27
21. Verstehen Sie Ihre

Zitat von frank-xps
Wenn die Grünen aus allen Parteien ihre Angst vor den Autos Strategie unsere Autoindustrie in den Orcus geschickt haben, unter willfähriger gedankenloser Mithilfe der Medienschaffenden, werden sie Städter mit dem Rad aufs Land pendeln um beim Unkrautjäten ein paar Kartoffeln zu verdienen. die seit hundert Jahren 1% Vegetarier die nur so tun als würden sie viel mehr sein bekommen dann endlich Zulauf, gezwungener Maßen. Besonders hervorzuheben die Bürger von Schilda sorry Stuttgart. Die Auto Stadt Deutschlands mit Mercedes und Porsche, ist wohl nicht mehr zu retten. mal sehen was passiert wenn die großen Steuerzahler der Stadt den Rücken kehren. Detroit wird wohl das Vorbild sein. Tolle Luft, aber trotzdem will keiner dort wohnen. Nun wie kommt das denn werte Medienschaffende. Wo doch nun bewiesen ist, das Fahrrad ist das umweltschädlichste Verkehrsmittel! Da die Energie biochemisch gewonnen wird, aus unserer Nahrung :-) und die zu erzeugen ist extrem umweltschädlich. Außerdem eine Frage wo sind die Radler ab Herbst? machen die Winterschlaf? Oder ist das dann doch zu unangenehm?
Beiträge eigentlich selbst wenn Sie sie lesen ? Woran liegt diese Unverständlichkeit Ihrer Texte ? Verwenden Sie ein Übersetzungsprogramm ? Oder arbeiten Sie viel mit Paste & Copy ? Oder liegt einfach nur eine starke intellektuelle Inkohärenz der Formulierungen / des Inhalts vor ?

Beitrag melden
Max Super-Powers 17.04.2018, 13:28
22.

Zitat von offonline
Ich stehe jeden Morgen um 03:58 auf und fahre erst 20400m mit dem Auto zum Bahnhof, dann noch mit 2 verschiedenen RE (1 x Umsteigen) weiter, abends mit 2 IC (1 x Umsteigen) zurück zum Ausgangsbahnhof, dann wieder 20400m zurück nach Hause.Zusätzlich noch ca. 1,5km Fußweg und ein Teil mit einem Shuttlebus. Ich verlasse das Haus um ca. 04:20 und bin ca. um 18:30 wieder zu Hause. Und das jeden Tag...
Entschuldigen Sie die Frage, aber was muss einem ein Arbeitgeber in finanzieller und nichtfinanzieller Hinsicht an Boni hinblättern, damit man sich freiwillig eine solche Tortur nicht nur über einige Tage, sondern wirklich hauptberuflich jeden Tag antut? Und was bleibt denn da vom Leben noch übrig, wenn man zumindest noch eine halbwegs gesunde allnächtliche Schlafdauer bekommen möchte?

Beitrag melden
Apo 68 17.04.2018, 13:32
23. Früher fand ich pendeln gar nicht so schlimm ...

Bis vor einem Jahr war mein Arbeitsweg (ein Weg) 26km lang, für einen Pendler erstmal nicht viel, im Berufsverkehr 26km durch das Ruhrgebiet, A3 und A40, heißt mindesten eine Stunde einplanen.
Das war knapp 10 Jahre mein Arbeitsweg und ich empfand es als nicht besonders stressig.
Vor gut einem Jahr ist unsere Firma umgezogen, nun muss ich noch knapp 7 km durch den Stadtverkehr zur Arbeit, mit dem Fahrrad gut 20 Minuten, Staus gibt es nicht. Das sind einfach mal 5-8 Stunden in der Woche die ich nicht im Auto im Stau stehe und mein Blutdruck steigt ...
Erst jetzt ist mir der "Stress" des Pendelns bewußt geworden und ich freue mich schon gleich auf den Nachhause Weg bei dem schönen Wetter mit dem Fahrrad.
Einzigste Nachteil, als Fahrradfahrer kommen einem nun die Autofahrer als motorisierte Massenmörder vor die mir nach dem Leben trachten. Mit einem Fahrrad durch den Brufsverkehr zu fahren reduziert die Chancen das Rentenalter zu erleben gewaltig, aber das ist ein anderes Thema.
Im Nachhinein betrachtet ist der kurze Weg zur Arbeit ein viel höherer Gewinn, als es mir früher als Pendler bewußt war, von den reduzierten Kosten für das Auto ganz zu schweigen.

Beitrag melden
juergw. 17.04.2018, 13:33
24. Foxconn macht es vor...

Zitat von s.p.igel
...arbeitsplatzfernes Wohnen zu fördern sollten Unternehmen und Arbeitnehmer für Fernpendler eine Infrastrukturabgabe zahlen müssen, damit .....
dieser Chinesische Elektronikkonzern bietet Wohnheime für die Arbeiter an.Solche Zustände hätte ich auch hierzulande gerne.Dannentfallen lästige Anfahrtswege.

Beitrag melden
hackebeilchen 17.04.2018, 13:38
25. Danke der Nachfrage

Zitat von offonline
was ist denn Ihr Problem. Haben Sie auch was konkretes zum Beitrag beizutragen?
mir geht es gut. Keinerlei Probleme. Grundsätzlich darf ein Beitrag sich auch auf den Beitrag eines Mitforisten beziehen. Und Ihr Beitrag stellt lediglich eine Selbsterhöhung Ihrer vermeintlichen Leistung dar. Tut mir leid , wenn Sie dafür (wenn auch offenbar so beabsichtigt) zumindest von mir keinen Applaus erhalten. Das ist Ihr persönlicher Pendleralltag. Könnte man sicher auch anders gestalten, ist aber halt Teil Ihres persönlichen Plans. Müssen ja nicht alle toll finden.
Und wenn Sie nun Ihren eigenen Artikel nochmal genau lesen....wo liegt den nun bei Ihnen der genaue Sachbezug zum Inhalt des Artikels ? Sie haben uns lediglich detailliert beschrieben wie Sie pendeln (lange, weit, aufwändig) und mitgeteilt, dass offenbar Ihre individuelle Lebensrealität in der Studie nicht abgebildet ist. Lassen Sie mich daher bitte umgekehrt mal fragen: was genau ist denn nun Ihr Problem ? Was wollten Sie uns plausibel machen ? Einfach mal weniger "Ich" wäre da schon sehr hilfreich.

Beitrag melden
Bin_der_Neue 17.04.2018, 13:46
26. Schön für Sie.

Zitat von markusma
Selten so einen sinnfreien und dummen Beitrag gelesen. Kurz: Radfahrer sind Umweltverschmutzer, Arbeit ist......
Selten so einen pauschisierenden und kleinkarierten Beitrag gelesen.

Aber sollte ich nun Ihrer Meinung nach meinen Job nach Entfernung wählen, oder danach, wo ich ich wohl fühle, meine Fertigkeiten einbringen kann und nicht zuletzt genug Geld verdiene, um meine Familie zu ernähren?
Ganz ehrlich, Regale im Supermarkt nebenan werde ich garantiert nicht einräumen, nur um den weltfremden Vorstellungen einiger weltfremder Idealisten Genüge zu tun.

Mich würde wirklich mal brennend interessieren, mit was der eine oder andere Forist hier eigentlich seinen Lebensunterhalt verdient.

Beitrag melden
benmartin70 17.04.2018, 13:47
27.

Zitat von frank-xps
Aber bitte erläutern sie mir doch mal plausibel, wie die Arbeit welche heute von Autos verrichtet wird perspektivisch mit dem Rad verrichtet werden soll. Sie selbst werden vermutlich auch nicht mit dem Rad in den Urlaub oder zum Möbel kaufen fahren. Wenn ihr Notarzt die Feuerwehr oder die Polizei mit dem Dienstrad kommen werden sie sicherlich erkennen das der Faktor Zeit eine Erhebliche Rolle spielt. Und der Zeitpunkt an dem sie ......
Puh....
Sie wissen schon dass Sie auch Nahrung brauchen auch wenn Sie mit dem KFZ unterwegs sind. Fossile Brennstoffe PLUS Nahrung. Super Sache.
Und nebenbei, Sie als Motor hat einen wortwörtlich gemeinten gewichtigen Vorteil. Sport soll in gewissen Umfang gesund sein, und nein dazu gehört nicht das rechte Pedal im Auto durchtreten. das kann auch eine dressierte Laborratte bzw bald der Computer.

Der Rest Ihres Beitrages geht am Thema vorbei. Niemand will die Infrastruktur killen, es ging um das PENDELN.
Und wenn 50 Prozent aller Autofahrer (1 Person in 2 to Blech mit 8 qm Flächenbedarf im Stand) mal auf das KFz verzichten würden wären die Rettungskräfte, Lieferanten und sonstige wohl um einiges schneller und umweltfreundlicher unterwegs.

Beitrag melden
andraschek 17.04.2018, 13:49
28. Da muss ich aber Herrn Hackebeilchen zustimmen.

Zitat von offonline
was ist denn Ihr Problem. Haben Sie auch was konkretes zum Beitrag beizutragen?
Ich bin auch Pendler und zwar Wochenendpendler, alles was über 1,0 Std. Fahrzeit pro Strecke ist tue ich mir nicht an. Es ist viel angenehmer sich eine Wohnung oder ein Zimmer vor Ort zu mieten und dann pro Tag etwas länger zu arbeiten um dann Freitags ggf. früher ins Wochenende zu den Lieben zu fahren.

Beitrag melden
Crom 17.04.2018, 13:49
29.

Zitat von s.p.igel
Statt mit einer hohen Kilometerpauschale ......arbeitsplatzfernes Wohnen zu fördern sollten Unternehmen und Arbeitnehmer für Fernpendler eine Infrastrukturabgabe zahlen müssen, damit beide Seiten ein Interesse an arbeitsplatznahem Wohnen haben.
Wie soll das z.B. in einem Unternehmen mit drei bis vierstelliger Mitarbeiterzahl funktionieren, wo aus allen Himmelsrichtungen Kollegen zur Arbeit pendeln?

Beitrag melden
Seite 3 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!