Forum: Wirtschaft
Angela Merkel auf der IAA: "Ok. Ich hatte nicht vor, einen zu kaufen"
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX

Kanzlerin Merkel sucht auf der Autoschau IAA die Nähe der Industrie. Sie fordert mehr Ladesäulen für E-Autos und den Mobilstandard 5G an Autobahnen. Kritik an der Dieselaffäre indes verkneift sie sich - anders als Scherze.

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frankfurtbeat 12.09.2019, 17:02
20. weder ...

weder braucht´s dringend E-Mobilität noch 5G Ausbau. Völlig sinnbefreite Forderungen der Kanzlerin aber was will man schon erwarten ... mit dem Wind ... mehr nicht.
Der Strom muss irgendwo produziert werden, die Batterieproduktion sorgt für Umweltverschmutzung in fernen Ländern - Hauptsache D hat eine saubere Luft - was ist das denn für eine Politik? 5G Standard in jedem Kuhstall, für den Mountainbiker im Wald, das automnome Fahren ... Klasse - andere Probleme haben wir nicht!?

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rosinenzuechterin 12.09.2019, 17:13
21. Der größte Scherz

"Ich konnte mich überzeugen, dass wir nicht vor einem Umbruch stehen, sondern, dass dieser Umbruch bereits Realität ist." - Das schien ja dann wohl der größte ihrer Scherze zu sein.

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xbpv060 12.09.2019, 17:16
22. Eigenartig

Ich finde es eigenartig welche Kommentare man hier im Spiegel findet. Wo kommen denn plötzlich so viele Ökos her, oder sind das die Einzigen die hier noch kommentieren?! Ich freue mich jedenfalls auf meinen neuen E63s, der hat keinerlei EMotor, einen guten V8, verbrennt einfach nur Benzin und macht zudem noch Spaß. Vielleicht kommt das Thema Spaß und Freude bei vielen einfach zu kurz, klingt nach einem echt gruselig, langweiligen Leben.

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Referendumm 12.09.2019, 17:21
23.

Zitat von larsmach
Oha - ich fürchte, die Batteriehersteller werden Ihnen nicht wohlgesonnen sein: Die möchten ihre teuren Rohstoffe nämlich zurück zum Rezyklieren haben! ....
So, so, das gute alte Wort vom "Recycling" stirbt NIE aus, auch wenn die meisten Bürger vom Recycling gar keine Ahnung haben. Wie viele Recyclingbetriebe hatten Sie schon besucht gehabt? Mit wie vielen Kunststoffverarbeitenden Betrieben haben Sie über "rezyklierten" Kunststoff gesprochen? Wie hoch liegen die Quoten beim "Recycling" der teuren Edelmetalle aus Auto-Katalysatoren? Usw. pp. ff.

Lässt sich immer flott hinschrieben; ist auch so hipp, nur stimmen tuts in der Regel NICHT, denn:

Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende


Das Metall in neuen Autobatterien stammt oft aus recycelten alten. Was gut klingt, ist für die Menschen in Nigeria ein Albtraum.

Zukunft der Mobilität : Der Weg zum Elektroauto führt über den Kongo

Europa versagt bei der Elektroschrott-Entsorgung

usw. pp. ff. tja, läuft dann doch wohl doch nicht so gut, wie geschrieben, gelle!

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ganzeinfach 12.09.2019, 17:21
24. Ende Individualverkehr

Es gibt keinen Grund für diesen puren Egoismus überall allein in der Karre sitzend rumzudonnern. Kein Gehweg, kein Fahrradweg und keine Kreuzung ist heilig: "ich muss nur mal schnell...!". So geht das nicht mehr. Ob Kind zur Kita oder Wochenend-Einkauf per 2. Zeile - nix ist heilig. Das ist soviel, dass selbst die Schnellen von der Polizei nicht nachkommen. Eine IAA zielt genau auf dieses Niveau von Käufern ab: mehr PS, mehr Protz, mehr Geschwindigkeit (um der Polizei zu entkommen), mehr Lärm und mehr Aufmerksamkeit. Pfui Deibel. ganzeinfach

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go-west 12.09.2019, 17:24
25. Werter Forist Merk!,

auch Sie werden es nicht schaffen, mir und anderen freiheitsliebenden Mitbürgern öffentliche Verkehrsmittel aufzuzwingen. Der Individualverkehr ist für mich alternativlos. Vorzugsweise mit, andernfalls aber auch ohne umweltentlastenden Antrieb.

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qjhg 12.09.2019, 17:27
26. Frau Merkel hat eigentlich ihre

Kompetenz in der Umweltpolitik verwirkt. Dass sie einst Bundesumweltministerin war hat man über ein Jahrzehnt nicht gemerkt. Man könnte fast meinen, dass sie das Wort Umweltschutz ebenso lange nicht mehr benutzt hat. Wer kann sich daran erinnern? Erst mit de Friday for Future Bewegung scheint Frau Merkel sich daran zu erinnern, dass es ja auch noch Umwelt- und Klimaschutz gibt. Am besten tritt sie zurück und überlässt die zukünftiges Gestaltung des Umweltschutzes kompetenten jungen Leuten.

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zynischereuropäer 12.09.2019, 17:30
27. @lorenz

In welchen Ländern sind Sie bitte unterwegs? Mir sind noch nie irgendwelche Feindseligkeiten untergekommen, wenn ich mich als Deutscher identifiziert habe. Liegt aber vielleicht auch an dem Umfeld, in dem man sich aufhält. Wenn die gegenüber ähnlich geistig verschlossen sind und Angst vor Veränderungen haben, dann kann das durchaus schwierig werden. Vielleicht sollten Sie sich Mal die Rankings über die beliebtesten Nationen ansehen (ja ja, traue keiner Statistik bla bla), scheinbar leben Sie in einer Blase.

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mikko11 12.09.2019, 17:34
28.

Zitat von lozenz
lebt in ihrer Blase, bar jeder Vorstellung der tatsächlichen Verhältnisse, für die sie verantwortlich zeichnet. Bedauerlich, dass es soweit kommen musste. Schrecklich für unser Land, das früher einmal mit "Made in Germany" werben konnte. Nun vermeide ich im Ausland, mich als Deutscher auszugeben. Als "Niederländer" ist das wesentlich konfliktfreier.
Ich drücke es niemandem aufs Auge (wozu auch), aber wenn's jemanden interessiert, nenne ich meine NATIONALITÄT und hatte damit noch nie Ärger. Hat wahrscheinlich in erster Linie damit zu tun, wie man als PERSON wahrgenommen wird.

Manchmal hat man sich Diskussionen zu "Schuld" und "Verantwortung" zu stellen, aber Konflikte, die sich aus meiner Nationalität ergeben ... nö, wirklich nicht!

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ghdstz 12.09.2019, 17:34
29. Wer schreibt Frau Merkel solchen Unfug auf ?

"Bis 2022 soll entlang aller Autobahnen der neue Mobilfunkstandard 5G zur Verfügung stehen, zwei Jahre später auch entlang der Bundesstraßen. Die Technologie ist wichtig für digitale Funktionen in Autos." Das hört sich zunächst zwar vernünftig an, ist aber technischer Unfug. Für das autonome Fahren braucht man - wenn die Autos auch untereinander kommunizieren sollen, z.B. um einander vor Kollisionen zu warnen - eine verbesserte WLAN-Technik für den Nahbereich. Ein 5G-Mobilfunknetz und irgendwelche dahinterliegenden Verkehrsleitrechner braucht man dafür aber nicht, das Ganze wäre viel zu langsam, störanfällig und teuer. Die autonomen Fahrzeuge erkennen sich über ein WLAN wenn sie sich einander nähern, und kommunizieren dann direkt miteinander. Dies würde auch dann funktionieren wenn im ganzen Land kein einziger 5G-Mobilfunkmast steht.

Richtig ist, dass unter dem Etikett "5G" auch eine solche neue WLAN-Schnittstelle definiert wurde, diese nannte man "Device-to-device" oder kurz D2D. Alternativ dazu gibt es aber auch eine Weiterentwicklung des "normalen" WLAN-Standards, und mittlerweile einen heftige Kampf welche der beiden WLAN-Varianten genutzt werden soll. In USA und Europa favorisiert man die eher traditionelle WLAN-Variante, in Asien (besonders China) ist D2D angesagt - im Endeffekt werden die autonomen Fahrzeuge wohl beides unterstützen müssen.

Mit Mobilfunknetzen hat das aber alles nichts zu tun, darum braucht man für die Kommunikation der autonomen Fahrzeuge untereinander keine 5G - Netzabdeckung. Verkehrsleitrechner sind sicher auch nützlich, können aber die Autos auch über heutige Mobilfunknetze versorgen. Frau Merkel muss das alles vielleicht nicht unbedingt wissen - aber die Referenten welche an ihren Reden mitschreiben sollten das schon. Anderenfalls gibt es milliardenteure Fehlinvestitionen.

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