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Angriffe, Verkauf, Zerschlagung: Amerikas Medien unter Beschuss
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Was hat der Verkauf des "Time"-Magazins mit Trumps Attacken auf CNN zu tun? Es sind nur zwei von vielen Beispielen, wie bedroht die US-Pressefreiheit ist. Im Mittelpunkt der Umtriebe: der Präsident.

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Bueckstueck 28.11.2017, 09:30
1. Jetzt begriffen?

Auch wenn SPON hiermit etwas spät dran ist, vorallem auch in Bezug auf den ungeheuerlichen Vorgang um Time Warner und den Versuch CNN abzuspalten damit es zum Verkauf freigegeben wird, ist es gut, dass auch über solche im dunkeln keimende Verbrechen gegen die Verfassung berichtet wird, statt viel zu häufig nur auf trumps Ablenkungen mithilfe seiner irren tweets einzugehen.

Wer immer noch nicht begriffen hat weshalb dieser Irre eine Gefahr für jeden ist, selbst wenn er nicht mit der nuklearen Auslöschung anderer Nationen weit weg von hier droht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Trump und alles was sich in seinem Dunstkreis tummelt ist zutiefst korrupt und demokratiefeindlich!

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cyoulater 28.11.2017, 09:38
2. Seid wachsam

...der frühere CIA-Direktor Michael Hayden, der neuerdings vom Medienfeind zum Medienfreund mutiert ist. "Bisher hielt ich es für undenkbar, dass ein amerikanischer Präsident zu solch ungeheuren Angriffen auf die Wahrheit, eine freie Presse oder den ersten Verfassungszusatz in der Lage ist."

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dirk.resuehr 28.11.2017, 09:39
3. Koch-Brüder

Paßt doch. X-mal strafrechtlich belangt wegen Umweltvergehen, Diebstahl, Datenfälschung, natürlich stramm konservativ und Milliardenschwer. Geich und gleich....

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kuac 28.11.2017, 09:39
4. Dekonstruktion

Die Dekonstruktion des Staates ist voll im Gange. Trump vollzieht seine Agenda.

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derhey 28.11.2017, 09:51
5. Unterschätzt?

Ich gewinne den Eindruck, man unterschätzt Trump völlig. So chaotisch es scheint, er hat einen Plan und eine Strategie - nämlich seine Gegner zu vernichten. Egal mit welchen Mitteln, hauptsache sie erfüllen ihren Zweck. Politische Ziele verfolgt er dabei nicht sondern nur persönliche.
Sein Handeln läßt sich hierauf reduzieren. Damit muß sich die Gegenstrategie ausrichten und nicht auf irgendwelche ominöse politische Zielsetzungen Trumps. Die gibt es nicht.

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muellerthomas 28.11.2017, 09:52
6.

Zitat von stevens-82
Komisch, immer wenn ein Politiker etwas kritisches über die Medien sagt dann ist das eine "Kampagne", ein "Angriff auf die Pressefreiheit", das "Ende der Demokratie" usw. Ja, glauben die Damen und Herren Journalisten denn sie stünden außerhalb jeder Kritik? Glauben die im ernst sie wären die einzige denen es gestattet wäre Kampagnen gegen unliebsame Politiker und Parteien zu führen und die hätten das demütigst hinzunehmen. Sorry, ich glaube da unterliegen sie einem Irrtum.
Äh, natürlich: Die Medien dürfen Politiker kritisieren und auch durchaus hart angreifen. Umgekehrt dürften Politiker einzelne Medien nur bei objektiven Falschmeldungen kritisieren, nicht aber, weil einzelne Medien unliebsame Nachrichten verbreiten. Komisch ist eher, dass Sie eine Einschränkung der Pressefreiheit offenbar für normal erachten.

Aber ok, auch heir gibt es anscheinend viele Autokratiefans.

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flux71 28.11.2017, 10:00
7.

Zitat von stevens-82
Komisch, immer wenn ein Politiker etwas kritisches über die Medien sagt dann ist das eine "Kampagne", ein "Angriff auf die Pressefreiheit", das "Ende der Demokratie" usw. Ja, glauben die Damen und Herren Journalisten denn sie stünden außerhalb jeder Kritik? Glauben die im ernst sie wären die einzige denen es gestattet wäre Kampagnen gegen unliebsame Politiker und Parteien zu führen und die hätten das demütigst hinzunehmen. Sorry, ich glaube da unterliegen sie einem Irrtum.
Irgendwie komisch ist auch, mit welcher Selbstverständlichkeit es immer wieder Leute gibt, die das Treiben und Tun eines geistesgestörten Autokraten schönreden, relativeieren und verharmlosen, der nicht nur die Welt zu beherrschen strebt, sondern auch Herr über die Wahrheit sein will.

Wenn Sie glauben, dass das alles an Ihnen persönlich spurlos vorüber geht, weil das ja alles 1. in den USA passiert und 2. ja nur "nette" Kritik an Journalisten ist, dann, sorry, glaube ich, da unterliegen Sie einem Irrtum.

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isi723 28.11.2017, 10:12
8. extrem bedenklich

DT macht was er will, die westliche Welt belächelt ihn als Irren, die östliche Welt nutzt seine Beschränktheit oder seine Fokussiertheit auf die USA? zum eigenen Vorteil aus. DT zieht sein Ding unbeirrt durch. Bedenklich dabei ist, dass sein Rückhalt in den USA nicht wirklich zu bröckeln scheint und niemand irgendetwas gegen ihn unternimmt. Kein Aufstand der politischen sg. Eliten, nichts!

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globaluser 28.11.2017, 10:14
9. In Deutschland ist es doch nicht anders,

Bild, Bertelsmann und Funke-Gruppe kontrollieren doch schon 95% der Printmedien. In Städten in denen es vorher drei Tageszeitungen gab, gibt es jetzt nur noch (dünnes) Blättchen.

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