Forum: Wirtschaft
Angst vor dem Export-Crash: Das Brexit-Dilemma der deutschen Wirtschaft
DPA/BMW AG

Schnelle Trennung von Großbritannien? Oder den Abschied hinauszögern? Die deutsche Wirtschaft rätselt, welche Art Brexit schlimmere Folgen für sie hätte.

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mkalus 27.06.2016, 19:39
1. Ftse100....

Zitat von
Der Deutsche Aktienindex Dax Chart zeigen fiel um 6,8 Prozent - viel stärker als der Londoner FTSE 100 Chart zeigen, der lediglich 3,1 Prozent nachgab.
Ist ein schlechter Vergleich, der FTSE250 ist da viel interessanter. FTSE100 beinhaltet viele Multinationale Unternehmen, der DAX ist da etwas "Provinzieller" aufgestellt und daher passt ein vergleich mit dem FTSE250 besser.

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g.s.hess 27.06.2016, 19:44
2.

Vielleicht mal ein bisschen mehr vertrauen in die eigenen Produkte. Warum kaufen Sie denn die deutschen Produkte? Mit dem günstigen Preisen hat das sicher nichts zu tun.

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PriseSalz 27.06.2016, 20:02
3. [..]

DE verkauft Güter en Mass auch an nicht EU-Staaten. Die Engländer werden auch in Zukunft einen Benz schätzen. Also mal den Ball flach halten und abwarten. Und eventuell Aktien kaufen, sind gerade günstig.

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FrediSommer 27.06.2016, 20:56
4.

In Deutschland stehen 700'000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Jetzt los und die die Bedingungen für Grossbritannien erhöhen. Dann erwartet Deutschland eine Massenarbeitslosigkeit in ungeheuren Ausmass.
Grossbritannien wird einen Handelsvertrag unterschreiben ohne jede Bedingungen, ja sonst knallts, aber eher in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden oder Dänemark.

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prince62 27.06.2016, 20:57
5. Immer die gleiche Frage, Gut und Teuer oder Billig und Schlecht

Zitat von PriseSalz
DE verkauft Güter en Mass auch an nicht EU-Staaten. Die Engländer werden auch in Zukunft einen Benz schätzen. Also mal den Ball flach halten und abwarten. Und eventuell Aktien kaufen, sind gerade günstig.
Sehe ich auch so, in GB sind ja nicht nur Autos aus Deutschland sondern auch Küchengeräte und vor allem Wasch- und Gefriermaschinen gefragt,

es ist die gleiche Frage wie hier in Deutschland, für gutes Geld gute Ware kaufen oder für wenig Geld billigen Müll aus Korea bzw. China,

zeigt allerdings auch den gewaltigen Grad der Entindustrialisierung in GB seit der unseeligen Thatcherzeit, deren "würdiger2 Nachfolger ja Cameron ist.

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Meconopsis 27.06.2016, 20:59
6. Die EU hat große Konstruktionsfehler

Schon jetzt haben wir eine Mehrheit an Nettoempfängerländern. Mit dem Austritt Großbritanniens wird das Missverhältnis noch größer. Natürlich sind die Empfängernationen alle große EU-Fans, ansonsten sänken sie auf das Niveau von Entwicklungsländern und würden plötzlich blank vor ihrer Bevölkerung stehen.

Hohe Arbeits- und Perspektivlosigkeit würden in einem geschlossenen System früher oder später zu massivem Strßenprotest und zu drastischen politischen Veränderungen führen. Korrupte staatliche Strukturen, so wie in Rumänien oder Bulgarien, oder nationalistische Regime, wie in Polen oder Ungarn, werden letztlich von EU-Geldern über Wasser gehalten. Und die Arbeitnehmerfreizügigkeit dient im Ergebnis leider dazu, die Bevölkerungen ruhigzustellen und den Reformdruck rauszunehmen. Man kann sein darbendes Volk nämlich ganz bequem auf Wanderschaft gen England, Niederlande oder Deutschland schicken. Wenn der Bogen überspannt wird, kommt so ein System aber zwangsläufig ins Trudeln.

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holgersopa 27.06.2016, 21:12
7. Was wollen wir? Was England?

Wir wollen Handel mit GB, möglichst ohne Änderung gegenüber heute. Was wollen die Briten? Dasselbe, nur keine Beiträge zahlen.
Wenn der Austritt erklärt ist, läuft die Zeit (2Jahre). Dann können wir sagen, wir wollen für den Zutritt eine Kompensation, die den heutigen Beiträgen entspricht. Wenn die Briten nicht zustimmen, platzt nach 2 Jahren die Bombe. Eine (einstimmige) Verlängerung der Frist ist bei 27 Ländern nicht denkbar (Erpressungspotential). Ich bin sicher, dass die EU das hinkriegt. Mögen die Briten doch die Krümmung der Gurken selbst bestimmen und mit Zoll, Fuß und Unze rechnen. Der Beitrag ist das Entscheidende. Hier darf esw keinen Rabatt geben.

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lemmy 27.06.2016, 21:17
8. Komische Zahlen

Ich habe vor 2 Tagen in einer Nachrichtensendung gehört, dass es lediglich 2,5 % aller deutschen Exporte insgesamt betrifft, also deutlich weniger als die im Artikel behaupteten 7,5 %. Was stimmt denn jetzt ?

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Tuolumne Meadows 27.06.2016, 21:26
9. Machen wir es doch so....

....alle Mitglieder der EU treten aus und erhalten die Sonderkonditionen, die sie wünschen. Den letzten beissen die Hunde!

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