Forum: Wirtschaft
Angst vor dem Export-Crash: Das Brexit-Dilemma der deutschen Wirtschaft
DPA/BMW AG

Schnelle Trennung von Großbritannien? Oder den Abschied hinauszögern? Die deutsche Wirtschaft rätselt, welche Art Brexit schlimmere Folgen für sie hätte.

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karend 28.06.2016, 08:59
30. .

"Die deutsche Wirtschaft rätselt, welche Art Brexit schlimmere Folgen für sie hätte."


Bis zur Erkenntnis wird sich Merkel kaum klar äußern. Die Lobbyisten werden sie schon briefen. Dagegen haben die USA klarere Vorstellungen.

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berndpaul 28.06.2016, 09:34
31. Das kann schon dauern.....

..... bis man die Produktionskapazitäten an die eventuell veränderte Nachfrage angepasst hat. Es wird nur wenige Personen geben, die von dem Austritt profitieren.

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steinbock8 28.06.2016, 09:52
32. Mein Mitleid

Mit der deutschen Wirtschaft ist sehr begrenzt jahrzehntelang ist der Export präferiert und die Binnennachfrage durch schwache Gehälter behindert worden hoffentlich verstehen die Wirtschaftsbosse einmal auch das die Binnennachfrage nicht zu vernachlässigen ist

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steviespeedy 28.06.2016, 09:55
33. Komisch,

hatte noch vor einiger Zeit gelesen, dass Deutschland einen zu grossen Exportüberschuss habe und Import und Export ausgeglichen sein sollten.
Also, was denn jetzt nun?

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Nichtraucher 28.06.2016, 10:00
34.

Zitat von Sugafoot
also sind Rolls Royce, Bentley, Aston Martin und McLaren gerade guenstig zu haben. Somit laut konkret die Unternehmensstrategie: Autos hedgen! Jetzt sich schnell mit Rolls Royce Black Phantoms zu decken in der Hoffnung, dass kein starker Preisverfall bei den Fzgen eintritt.
Rolls Royce, Bentley sind inzwischen Marken deutscher Hersteller. McLaren gehört zu 62,5% dem Staat Bahrain.

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muellerthomas 28.06.2016, 10:43
35.

Zitat von steviespeedy
hatte noch vor einiger Zeit gelesen, dass Deutschland einen zu grossen Exportüberschuss habe und Import und Export ausgeglichen sein sollten. Also, was denn jetzt nun?
Und was genau finden Sie nun komisch?

Niemand möchte, dass Deutschland einfach weniger exportiert, sondern dass Deutschland mehr importiert und wenn überhaupt, dass sich der Export verhaltender entwickelt, weil die Löhne in Deutschland kräftiger steigen.

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MütterchenMüh 28.06.2016, 10:45
36. Handelsbockade oder wie

Zitat von FrediSommer
In Deutschland stehen 700'000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Jetzt los und die die Bedingungen für Grossbritannien erhöhen. Dann erwartet Deutschland eine Massenarbeitslosigkeit in ungeheuren Ausmass. Grossbritannien wird einen Handelsvertrag unterschreiben ohne jede Bedingungen, ja sonst knallts, aber eher in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden oder Dänemark.
Ich wusste gar nicht, daß die EU eine totale Handels-Blockade gegen England ausrufen will.

Nur wenn ja, ergibt ihr Post einen Sinn. Ansonsten ab in die Tonne.

Im Übrigen hat England etwas was die EU dringend braucht, nämlich Nordseeöl und Gas.
Deshalb wird es auch nach dem Exit einen absolut freien Warenverkehr usw. zwischen England und der EU geben.

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t dog 28.06.2016, 10:47
37. Johnson hat Recht

Norwegen und die Schweiz sind auch keine EU Mitglieder, zahlen auch nichts an die EU und haben trotzdem freien Zugang zum Binnenmarkt. Wieso auch nicht? Dafür gibt es EU Assozierungsabkommen. Wirtschaftlich absolut sinnvoll. Wenn die EU den Handel mit GB absichtlich einschränkt, um GB zu bestrafen, dann ist das Machtpolitik und keine Wirtschaftspolitik. Das Brüssel ständig vor wirtschaftlichen Gefahren durch den Brexit warnt, ist nichts anderes als das indirekte androhen von Wirtschaftssanktionen der EU gegen GB. Wirklich traurig. Erinnert stark an die Einschüchterungsversuche von Hr Gabriel gegen die Schweiz, als diese nicht Abänderungen der EU Assozierungsverträge ungefragt akzeptieren wollten. Die EU entwickelt sich immer stärker zu einer Art Westblockstaaten. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wirklich traurig. Die EU sollte durch Taten glänzen und nicht durch Furcht und Einschüchterung versuchen Akzeptanz zu gewinnen.

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Ökofred 28.06.2016, 11:11
38. Tolle Sache!

Zitat von t dog
Norwegen und die Schweiz sind auch keine EU Mitglieder, zahlen auch nichts an die EU und haben trotzdem freien Zugang zum Binnenmarkt. Wieso auch nicht? Dafür gibt es EU Assozierungsabkommen. Wirtschaftlich absolut sinnvoll. Wenn die EU den Handel mit GB absichtlich einschränkt, um GB zu ......
Das wäre ja Klasse, ist aber leider falsch. Norwegen und Schweiz zahlen einen Haufen Geld für ihren Zugang zum EU Markt. Pro Kopf der Bevölkerung genauso viel wie GB, dazu müssen sie noch ungefragt einen Haufen von Verordnungen etc übernehmen. Wenn das das zukünfitige Modell für GB ist haben die nicht viel gewonnen. Stand übrigens hier schon 1000 mal in Artikeln und auch Forum. Lesen Sei auch mal oder posten Sie bloß?

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emporda 28.06.2016, 12:01
39. Das wesentliche übersehen

Aus alutem Bationalstolz blind gegen die Realität, die Automobilinsdustrie ist nur ein 2-rangiger Teil mit vielleicht 2 oder 3 Marken (BMW, GM-Opel, VW)

Airbus läßt bisher gut 1/3 seiner Flugzeuge in den UK fertigen und in Toulouse montieren, dazu kommen noch 2 - 4 RR-Triebwerke je Flieger für jes 5-8 Mill. €

Wenn die Zulieferung durch die all-gegenwärtige Bürokratie an den Grenzen aufgehalten wird, die vielen Hundert Patentrechte ungeklärt bleiben, dann bleibt AIRBUS keine Wahl als die Fertigung aus Rest-England (ohne Schottland und Nord-Irland) in die EU zu verleagern und die wichtigern Arbeitskräfte mitzunehmen.

Zusammen mit der Eurofighter Fertigung kostet das England einige Hunderttausend Arbeitsplätze, die leben dann von den BREXIT Versprechen

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