Forum: Wirtschaft
Angst vor Euro-Crash: Die fatalen Irrtümer der D-Mark-Nostalgiker

Viele Deutsche sehnen sich nach der D-Mark, denn ein*Jahr*nach der*Fast-Pleite Griechenlands ist der Euro*immer noch*nicht gerettet. Doch was ist dran am Währungsmythos? War früher wirklich alles besser?

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inmado 17.03.2011, 11:31
270. Falsches Quiz!

Der Artikel beginnt mit der Frage: "Mal ehrlich: Wissen Sie noch, welche Farbe der 50-DM-Schein hatte? Was auf der Rückseite des Zehn-Mark-Scheins abgebildet war?". - Und gibt dann die falsche Antwort: "Deshalb zur anonymen Selbstkontrolle die korrekten Antworten: Der 50-DM-Schein war braun, die Rückseite des Zehn-Mark-Scheins zierte in der Serie drei das Segelschulschiff Gorch Fock."

Richtig ist:
Der 50-Schein war eher Oliv-grün: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...dm_1991_vs.jpg
Auf der Rückseite des 10-DM-Scheines war ein Sextant: http://upload.wikimedia.org/wikipedi...EU-10m-rev.jpg

(Ich hatte allerdings auch spontam die "falschen" Antworten im Kopf)

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OttoEnn 17.03.2011, 11:39
271. maltranslatation

Zitat von Oliver Resch
Was soll an den zitierten „Irrtümern“ denn „fatal“ “, d.h. tödlich, sein?
Zitat von oldrag
Ich würde fatal mit schicksalshaft übersetzen. Tödlich wäre letal.
manch einer übersetzt oder kennt es wohl nur noch
aus dem Englischen - oder dem Denglischen ? - und
dort heißt es auch tödlich
... schade um unsere Fähigkeit
zum treffsicheren Sprachgebrauch

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nr6527 17.03.2011, 14:12
272. Merkel plündert Deutschlands Bürger aus

Zitat von marcaurel1957
Die Tatsache, daß die Aufwertung der eigenen Währung für ein exportorientiertes Land immer mit Verlusten verbunden ist, läßt sich tatsächlich nicht wegdiskutieren....
Das stimmt so nicht, hier z.B. Professor Hankel in einem Interview zur Aufwertung der Währung:
Zitat von
...So argumentiert der Exportlobbyist. Für Deutschland wäre diese Aufwertung, wie schon Karl Schiller sagte, eine Sozialdividende für das deutsche Volk. Alles würde billiger: Energie, Benzin, Bananen bis hin zum Urlaub im Ausland. Die damit einhergehende Abwertung der anderen würde unseren Partnerländern die Chance geben, ihre Krise durch eigene Kraftanstrengungen zu meistern: etwa mit niedrigeren Zinsen, staatlichen Programmen. ...
http://www.fr-online.de/politik/doku...1/-/index.html
Das ist leider durch den Euroverbund nicht möglich.
Zitat von marcaurel1957
Ihre Betrachtungweise hisichtlich des angeblichen "Transfers der Handelsbilanzüberschüße in andere Länder" ist etwas naiv und sicher nicht durch Daten der Gesamtrechnung gedeckt.
Aus einem Handelsblattkommentar unter dem Titel "Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland"(wurde mittlerweile entfernt, daher der Link zu den Nachdenkseiten):
Zitat von
...Die Überschüsse Deutschlands mussten natürlich im Ausland angelegt werden. Der größte Teil wurde nicht in Realvermögen (Direktinvestitionen) angelegt, sondern in ausländische Finanztitel: In den Jahren 2004 bis 2009 kumulierte sich die jährlichen Zuflüsse an Nettofinanzvermögen im Ausland auf 982 Mrd. Euro. Der Bestandswert des angehäuften Nettofinanzvermögens lag Ende 2009 aber nur 527 Mrd. Euro über dem Wert von 2003. Wie erklärt sich der Schwund? Hauptursachen für die Verflüchtigung von 455 Mrd. Euro waren die von den Banken angekauften Schrottpapiere, aber auch Bewertungsverluste durch Dollar-Abwertung und Aktienkursverfall..... ...Fazit: Will ein Exportweltmeister die Früchte seiner Anstrengungen genießen, so muss er mehr importieren, will er einen Teil der Schuld des Auslands zurückbekommen, dann muss er ein Defizit in der Leistungsbilanz zustande bringen - undenkbar für deutsche Eliten....
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7556

Dieser Kommentar wird dann ja durch den von mir verlinkten Artikel aus Telepolis bestätigt:
Zitat von
...Der Nutzen der Kapitalströme verteilte sich einseitig zugunsten der USA...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34285/1.html
Zitat von marcaurel1957
....Ich kann übrigens nicht mal ansatzweise erkennen, daß Deutschland "ausgeplündert" wird. Dieses Land ist so reich, daß es seinen Bürgern, denen es zumeist sehr gut geht, ermöglicht auf verdammt hohem Niveau zu jammern!
Deutschland ist eine erfolgreiche Wirtschaftsnation, die Gewinne landen woanders.
Die Welt hat es in einem Artikel zusammengefasst:
Zitat von
...Ob Einkommen, Bildung oder Gesundheit: Einer neuen Studie zufolge hat Deutschland bei diesen Faktoren den Anschluss an die Weltspitze verloren....
http://www.welt.de/wirtschaft/articl...hinterher.html

Das ist kein Wunder, Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland, da bleibt weder Geld für die eigenen Bürger oder Infrastruktur.
Dafür trägt die Kanzlerin maßgeblich Verantwortung.

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cashcow 17.03.2011, 14:50
273. Es ist doch offensichtlich

Zitat von Silverhair
Ähm, was hat der Goldkurs mit Währungen zu tun. 1971 wurde die Deckung des Dollars, und damit ALLER Währungen vom Gold getrennt - und damit hat der Goldpreis schlicht nichts mehr mit Währungen zu tun- egal ob er hoch oder niedrig ist! Der Goldpreis ist inzwischen so unwichtig wie ein Gemälde von ihnen - der Dollar wird als Leitwährung betrachtet, vor allem weil hinter ihm die Öl-Reservewährung steht - das hat auch mit "Referenzwerten" nichts zu tun , der Dollar ist schlicht und einfach die größte "frei handelbare" Währung , fachbegriff er ist "frei konvertible" was zb: der Yuan (China) nicht ist! Gold ist vielleicht aus historie eine "Angstwährung" noch - aber mit den Währungen selber hat er längst NULL zu tun .. ist reine Nostalige an dessen Wert zu glauben!
Die USA hatten im Zuge des Vietnam-Krieges viel mehr Dollar gedruckt, als sie laut Bretton Woods gedurft hätten.
Sie waren nicht mehr in der Lage, ihre Verpflichtungen zu erfüllen und haben das Abkommen daher einseitig gekippt. Sie waren mit anderen Worten Pleite.

Seither haben die USA gnadenlos die Dollargeldmenge erhöht und sich somit auf Kosten der restlichen Welt teilentschuldet. Sie haben durch das Privilleg der Weltleitwährung zum großen Teil auf Kosten der restlichen Welt gelebt - es langte, vereinfacht gesagt, zum Ausgleich immer neue grüne Scheine zu liefern.

Weiterhin ist Ihre Betrachtung des Goldpreises und der Rolle des Goldes falsch. Sie wollen den Goldwert in Papierwährungen messen - ungekehrt wird ein Schuh daraus.
Nehmen Sie ein 20$-Goldstück aus der Zeit vor 1933. Es wiegt eine knappe Unze. Heute liegt der (noch gedrückte!) Wert bei rund 1400 Dollar. Das sagt nichts über den "Goldpreis" - aber alles über den Wert des Dollars, dessen Wert hat sich gegenüber Gold in dieser seit gesiebzigstelt.

Gold ist quasi ein Lügendetektor für Politiker und Zentralbanken. Darin liegt auch der Grund für die seit Jahrzehnten bestehende Goldpreisdrückung mithilfe immer neuer Derivate.

Warum, glauben Sie, bunkern alle Zentralbanken der Welt Gold und nicht, z. B. Diamanten?

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insopportabile 17.03.2011, 16:57
274. Angst vor Eurocrash: Die fatalen Irrtümer....

Den Ausführungen von tschili stimme ich ganz und gar zu. Hinzufügen könnte man noch etliche weitere Nachteile, die uns durch den ungefragt aufgezwungenen Euro entstanden sind. Unser bescheidener Wohlstand hat sich definitiv halbiert, weil es nicht wahr geworden ist, dass zukünftig mit dem Euro "alles zahlenmäßig um die Hälfte billiger" geworden ist, wie uns vorgegaukelt wurde, was eh nur Einfaltspinsel geglaubt hatten. Wir müssen inzwischen 9 Jahre nach der Einführung des Euros für fast alle Großanschaffungen, Waren und Dienstleistungen mit den zahlenmäßig gleichen Preisen wie mit der DM rechnen. Ich kann die Hintergründe dieser Selbstaufgabe nicht verstehen, weil sie so irrsinnig scheint: Niemand teilt im wirklichen Leben sein (Haushalts-)Geld mit Menschen,die nicht völlig auf gleichem Niveau, nämlich wirtschaftlich, sozial, kulturell etc., mit ihm stehen, weil das selbstverständlich zu Schwierigkeiten führen würde, aber ein ganzes Volk wird dazu gezwungen. Es ist tatsächlich so, dass man ein ganzes Volk besser manipulieren kann als eine Handvoll Menschen. Die Politik versteckte sich hinter der praktischen Ausrede der "repräsentativen" (???) Demokratie. Angesichts einer solchen grundlegenden Zäsur wie die Wegnahme unserer Währung war das m. E. eine unerhörte Dreistigkeit, zumal die "Väter" der neu geplanten Währungszone genau wussten, was der angebliche Souverän mehrheitlich wollte - die DM behalten, und genau deshalb gab es auch keine Volksbefragung.

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marcaurel1957 17.03.2011, 17:51
275. Deutschland ist erfolgreich, weil es exportiert

@nr6527
Ich bestreite nicht, daß „Energie, Bananen und Urlaub im Ausland billiger würde, wenn unsere Währung gegenüber anderen Währungen aufwerten würde, aber auch unser frustrierter Anti-Euro Ideologe, Prof. Hankel wird nicht bestreiten, daß dann eben unsere Exporte teurer würden und wir uns möglicherweise überhaupt keinen Urlaub mehr leisten könnten, während unsere „Partnerländer ihre Krise durch eigene Kraftanstrengungen meistern könnten“.
Ich finde diese Diskussion im übrigen albern, denn eigentlich weiss jeder zu welchen Folgen spekulative Änderungen von Währungsrelationen führen!°

Die pauschale Aussage, „Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland“ ist vielleicht als Eye-catcher geeignet, inhaltlich aber Blödsinn.

Fakt ist, daß der weitaus größte Teil der deutschen Auslandsinvestitionen durchaus werthaltig und realwirtschaftlich sind und nichts mit den fragwürdigen Finanzgeschäften zu tun haben.

Ihre Zahlen klingen nett, sind aber ohne Kontext nicht interpretierbar. Unterschiede in den Salden lassen sich einerseits durch Wechselkursänderungen aber auch durch Neubewertungen und ganz normale Abschreibungen erklären. Also nichts ungewöhnliches oder Schlechtes

Ihre Schlussfolgerung wir müßten mehr importieren ist nicht nach zu vollziehen, die deutschen Unternehmen werden ihre Diversifikation sogar noch fortsetzen, denn auf Dauer kann man nicht alles vom Standort Deutschland bedienen

Fazit: Deutschland bzw. die deutschen Wirtschaftssubjekte betreiben ein durchaus sinnvolle Investitionspolitik im Ausland

Richtig ist, daß die deutschen Wirtschaftssubjekte und das Land als Ganzes sehr erfolgreich ist, falsch ist hingegen Ihre Behauptung, die Gewinne landen wo anders. Ganz unwissenschaftlich, gehen Sie mal durch das Land, in die schmucken Häuschen oder Einkaufsstraßen, dort werden Sie sehen, wo die Gewinne sind.

Den Artikel in der Welt zu diesem Thema und die zugrundeliegende Studie habe ich gelesen, ich würde sagen, es handelt sich in beiden Fällen um beliebiges Blahblah, ohne den geringsten Anspruch auf methodische oder inhaltliche Korrektheit. Derartige Studien erstelle ich Ihnen auch an einem Vormittag

Ich bin nicht unbedingt ein Merkelfan aber denke, daß Frau Merkel das Land zusammen mit anderen Poltikern wie z.B. Steinbrück oder Schäuble ganz ordentlich regiert
Ob Frau Merkel Zukunft hat (als Kanzlerin) wird man sehen, für dieses Land bin ich aber sehr optimistisch!

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Photogregor 18.03.2011, 17:28
276. Dummfug

Zitat von cashcow
Wenn Sie nicht einmal etwas über die Zinsvorteile für die ehemaligen Weichwährungsländer und die Zinsnachteile für Länder wie Deutschland wissen...
Schon klar.
Zitat von
Zu Zeiten der Drachme wusste jeder Kreditgeber, daß diese Währung regelmäßig abgewertet wird und forderte entsprechnde Zinsen. Das hielt die Verschuldung einigermaßen im Rahmen.
Woher wissen Sie denn, dass nicht die zunehmende Globalisierung und die daraus folgende immer stärkere gegenseitige Abhängigkeit der verschiedenen Volkswirtschaften - die für Deutschland wie für kein anderes Land gilt - ebenfalls dazu geführt hätte, dass man Ländern wie Griechenland günstige Konditionen einräumt? Es ist einfach offensichtlich hirnrissig, niedrige Zinsen, die weltweit gelten und nicht auf den Euro beschränkt sind, mit dem Euro in Verbindung zu bringen.
Zitat von
Heute retten wir mit Steuerzahlergeld die damals vergeben Kredite und die Kreditgeber...
Auch so ein leicht brauner Dummfug, dass der fleissige deutsche Steuerzahler dumme und faule Griechen retten müsse. Eine Volkswirtschaft vor der Insolvenz zu retten ist genauso eine volkswirtschaftlich gebotene Investition wie die Rettung einer Bank. Von der humanitären Seite mal abgesehen.

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rhs 18.03.2011, 21:18
277. danke für Ihre Beitragsreihe...

Zitat von waterman2
Bitte WIRKLICH Fakten beleuchten 1-4 ...
... das wäre eigentlich die Aufgabe von Hr.Böll gewesen, der sich statt dessen mit Mythen und Legenden beschäftigt hat.

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cashcow 19.03.2011, 23:20
278. Miese Unterstellungen

Zitat von Photogregor
Schon klar. [i] Woher wissen Sie denn, dass nicht die zunehmende Globalisierung und die daraus folgende immer stärkere gegenseitige Abhängigkeit der verschiedenen Volkswirtschaften - die für Deutschland wie für kein anderes Land gilt - ebenfalls dazu geführt hätte, dass man Ländern wie Griechenland günstige Konditionen einräumt? Es ist einfach offensichtlich hirnrissig, niedrige Zinsen, die weltweit gelten und nicht auf den Euro beschränkt sind, mit dem Euro in Verbindung zu bringen. [i] Auch so ein leicht brauner Dummfug, dass der fleissige deutsche Steuerzahler dumme und faule Griechen retten müsse. Eine Volkswirtschaft vor der Insolvenz zu retten ist genauso eine volkswirtschaftlich gebotene Investition wie die Rettung einer Bank. Von der humanitären Seite mal abgesehen.
Noch etwas: Von dümmlichen und faulen Griechen habe ich kein Wort geschrieben, das ist lediglich ein Beispiel, mit welch miesen Unterstellungen Sie arbeiten.

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mimas101 24.03.2011, 01:10
279. Ich weiß nicht

ob ich Herrn Böll wegen seiner realitätsfernen Sturheiten bewundern soll oder nicht.
Schon alleine wie sich der Urheber seine Wahrheiten zusammenzimmert nötigt schon fast Bewunderung ab, faszinierend kann man nur sagen.

Aber mal Takteles - in Kurzform:
Natürlich hatte Berlin keinerlei Mandat zur Einführung dieser Lügenwährung gehabt. Uns wurde erzählt, unter Hinweis auf Maastricht das angeblich besser wäre wie die Bundesbank, das mit der Einführung dieses EWG-Notgeldes alles besser würde und wir auch nicht mehr umtauschen müßten wenn wir nach EWG-Land urlauben. Und natürlich gibt es No-Bail-Out.
Die Wahrheit folgte auf den Fuß - 100% Inflationsrate binnen 3 Monaten nach Bar-Einführung und lustige Konzernvertreter die sich über die Tumbheit lachend mokierten.
Diese sog. E Z B räumt mittlerweile die 100% Preisexplosion auch ein, kauft lustig faule Staatspapiere und faselt schon was über moderate Inflationsraten von 5% und höher.

Dafür sind die dt. Staatsschulden auch schön explodiert - Preisfrage: Wer zahlt? - und wir werden unseren Staatshaushalt von Brüssel genehmigen lassen müssen, dank Hosenanzug und dem altersstarrsinnigen Schäuble, und die werden natürlich alles dran setzen das Dtld. schön brav nach Proporz alles zahlt was in EWG-Land Schulden hat. Dafür brauchen auch die PII(F)GS-Staaten nicht zu sparen, man nimmt einfach neue Kredite auf für die wir nicht nur bürgen sondern auch blechen.
Das war bereits durch die damaligen Gutachten vorhergesagt worden.

Damit hatte Berlin uns wissentlich angelogen und sich das indirekte Mandat zur Einführung dieses EWG-Geldes mit Lug und Trug erschlichen. Nach dt. Gesetzen ist sowas rechtlich unwirksam und hinfällig (BGB, StPO, StGB pp). Damit steht Berlin ohne Mandat zur Einführung dieses Inflationsgeldes da.
Da kann man sich nicht einfach auf eine repräsentative Demokratie berufen - der Volksmund hat somit recht wie auch Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler aller Couleur.

Soso - die Währungsreform anno 1948. Herr Böll, wie wäre es mit etwas mehr Sachkenntnis?
Die RM hatte keinerlei Wert mehr, so wie es auch wiederkommt, zählten Tauschhandel (Schwarzmarkt) und Tabak- bzw. Zigaretten als Währung. Schlecht wenn man Geschäfte mit dem Ausland machen will und soviele Tabakblätter gibt es auch wiederum nicht.
Also wurde ein Geld in Abstimmung mit den Deutschen eingeführt und zwar als eine Währung die nicht vorbelastet ist, nichts sollte an das NS-Regime noch erinnern.
Also Neuanfang mit neuer Währung die stabil ist und unabhängig von der politischen Lage.
Da darf man auch nicht vergessen das die Deutschen herzlich wenig zu sagen hatten - solange wie nicht Adenauer plötzlich mit auf dem roten Teppich stand der nur den drei Hohen Kommissaren vorbehalten war.

Herr Böll, sie sollten sich mehr um die Realitäten kümmern - bevor sie solche Artikel verfassen.

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