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Angst vor Stellenabbau: RWE-Mitarbeiter blockieren Zufahrten
DPA

Nach dem gerichtlich verfügten Rodungsstopp im Hambacher Forst protestieren RWE-Mitarbeiter gegen einen möglichen Stellenabbau. Der Konzern hatte angekündigt, die Kohleförderung drosseln zu wollen.

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dirkcoe 15.10.2018, 12:44
1. Wir müssen uns

mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Braunkohle nicht mehr die Energie der Zukunft ist. Also steht der Strukturwandel an und ist nicht aufzuhalten. Das Gleiche erwartet unsere Autobauer. Wenn das tote Pferd Verbrenner umgefallen ist, sind die Jobs weg. Aufzuhalten ist diese Entwicklung trotzdem nicht.

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Ottokar 15.10.2018, 12:53
2. Verständlich

Nun aber sind die grünen Umweltschützer gefragt um den Kumpeln den Umweltschutz näherzubringen und ihnen klar machen das man länger lebt wenn der Tagebau eingestellt wird. Das Länger Leben geht auch wenn man arbeitslos ist.

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ulmer_optimist 15.10.2018, 12:55
3. Strukturwandel

Strukturwandel bedeutet Strukturwandel. Es ist logisch, dass dann dabei Arbeitsplätze in bestimmten Bereichen oder auch Regionen verloren gehen und andere entstehen. So wie jeder von uns seine Gewohnheiten in Bezug auf z. B. Verkehr ändern müssen wird. Es macht sicher keinen Sinn, weiter Braunkohle abzubauen, bis auch der letzte Beschäftigte in Hambach und Umgebung vom steigenden Meeresspiegel geflutet ist...

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unaufgeregter 15.10.2018, 12:58
4. Altes Spiel

Die Industrie erspresst die Bürger. Ein albernes Spiel.

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go-west 15.10.2018, 12:59
5. Das ist genauso,

wenn nach Verhängung der unverzichtbaren Fangquoten ein Wegfall von Arbeitsplätzen im Fischereisektor beklagt wird. Es gibt nun mal Arbeitsplätze, die im Sinne des Allgemeinwohles wegfallen müssen. Dafür entstehen neue Jobs in Zukunftsbranchen. Statt zu jammern ist vielmehr eine Anpassung an eine veränderte Welt gefragt.

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bodoochjag 15.10.2018, 13:00
6. alles ist relativ:

Dann wird man halt eben Steinkohle importieren, die RWI-arbeiter entlassen und das der SPD in die Schuhe schieben. Denn was die Medien auch sagen: Ohne Kohle keinen Strom, ohne Strom keine Medien...

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MtSchiara 15.10.2018, 13:00
7. "Energie der Zukunft" ist ein Slogan aus der Werbewirtschaft

Zitat von dirkcoe
mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Braunkohle nicht mehr die Energie der Zukunft ist. Also steht der Strukturwandel an und ist nicht aufzuhalten. Das Gleiche .....
"Energie der Zukunft" ist ein Slogan aus der Werbewirtschaft, genauso wie die Begriffe "Fernseher der Zukunft", "Auto der Zukunft" oder "Theater der Zukunft". Es handelt sich dabei also um Reklame. Fakten gibt es nur über die Gegenwart und Vergangenheit, denn Prognosen sind ja bekanntlich unsicher, wenn sie die Zukunft betreffen.

Hätten wir in Deutschland etwas mehr Rechtssicherheit, dann könnte RWE längerfristig planen und bräuchte niemenden zu entlassen. Eigentlich ist es schon sehr merkwürdig, daß 4! Jahre nachdem die Autobahn A4 für viele Millionen Euro einige Kilometer nach Süden umverlegt wurde, ein Gericht feststellt, daß noch zu prüfen ist, ob die dadurch nun zum Abbau zugängliche Braunkohle überhaupt abgebaut werden darf. Läßt sich so etwas nicht feststellen, bevor die Autobahn für viel geld umverlegt wird? Unter Linksgrün haben wir ja das gleiche Problem bei Autos, die - fast noch neu - schon wieder verschrottet werden müssen. Mit den Begriffen "Bestandsschutz" und "Rechtssicherheit" können Linksgrüne leider viel zu wenig anfangen.

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MtSchiara 15.10.2018, 13:03
8. "Energie der Zukunft" ist ein Slogan aus der Werbewirtschaft

"Energie der Zukunft" ist ein Slogan aus der Werbewirtschaft, genauso wie die Begriffe "Fernseher der Zukunft", "Auto der Zukunft" oder "Theater der Zukunft". Es handelt sich dabei also um Reklame. Fakten gibt es nur über die Gegenwart und Vergangenheit, denn Prognosen sind ja bekanntlich unsicher, wenn sie die Zukunft betreffen.

Hätten wir in Deutschland etwas mehr Rechtssicherheit, dann könnte RWE längerfristig planen und bräuchte niemenden zu entlassen. Eigentlich ist es schon sehr merkwürdig, daß 4! Jahre nachdem die Autobahn A4 für viele Millionen Euro einige Kilometer nach Süden umverlegt wurde, ein Gericht feststellt, daß noch zu prüfen ist, ob die dadurch nun zum Abbau zugängliche Braunkohle überhaupt abgebaut werden darf. Läßt sich so etwas nicht feststellen, bevor die Autobahn für viel Geld umverlegt wird? Unter Linksgrün haben wir ja das gleiche Problem bei Autos, die - fast noch neu - schon wieder verschrottet werden müssen. Mit den Begriffen "Bestandsschutz" und "Rechtssicherheit" können Linksgrüne leider viel zu wenig anfangen.

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flaffi 15.10.2018, 13:05
9. Mehr Kosequenz bitte

Wenn ich RWE wäre, dann würde ich die Stromproduktion runterfahren und zwar nicht nur während des Streiks, sondern generell. Mal sehen was dann so passiert.

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