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Angst vor Stellenabbau: RWE-Mitarbeiter blockieren Zufahrten
DPA

Nach dem gerichtlich verfügten Rodungsstopp im Hambacher Forst protestieren RWE-Mitarbeiter gegen einen möglichen Stellenabbau. Der Konzern hatte angekündigt, die Kohleförderung drosseln zu wollen.

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felisconcolor 15.10.2018, 14:00
40. Bla bla bla

Zitat von rtzlwitz
... Rechenschieber, Dampflokomotiven, Windjammer, Zeppeline, Wählscheibentelefone, Eisschränke, Waschbretter, Schröpfgläser... Für all diese Dinge gab es dereinst ein blühendes Handwerk oder gar ganze Industrien. Wo sind all die Arbeitsplätze hin? Mal ganz im Ernst: Seit 20 Jahren wissen RWE und Konsorten, dass der Kohleausstieg kommt, ja kommen muß. Getan haben sie wenig bis gar nichts. SSKM! (Selber schuld, kein Mitleid). Das gilt leider auch für die Arbeitnehmer, denen klar sein muss, dass sie ein totes Pferd reiten. Wie heißt es in einem alten Indianersprichwort: „Wenn merken dass Pferd tot, dann absteigen.“
Haben sie sich mal durch den Kopf gehen lassen was sie da gerade geschrieben haben? Sicher nicht.

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dirkcoe 15.10.2018, 14:05
41. Mein Eindruck ist

das die RWE einfach die Gelegenheit nutzt um Stimmung zu machen - weiter gar nichts. Der anstehende Strukturwandel ist seit vielen Jahren bekannt und das der Hambacher Forst jetzt nicht gefällt wird, bedeutet ja nicht das es Morgen keine Kohle für die Kraftwerke mehr gibt. Also ganz easy - die Kirche im Dorf lassen.

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Bibe 15.10.2018, 14:09
42. Grüne Politik ...

... gefährdet massenhaft Arbeitsplätze. Und zerstört dazu hin, siehe Windräder und neue Stromtrassen, die Landschaft. Aber das scheint der grünen Oberschicht egal zu sein.

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piccolo-mini 15.10.2018, 14:11
43. Arbeitslosigkeit ist immer schade

In den letzten Jahren haben z.B. in der Solarindustrie über 70.000 Menschen ihren Job verloren. Ziemlich geräuschlos übrigens.
Warum jetzt die paar RWE-Mitarbeiter so ein großes Drama darstellen sollen, erschließt sich nur, wenn man den einfließenden Lobbyismus bedenkt.

Es ist höchste Zeit, die Welt so zu gestalten, dass sie in 100 Jahren noch da ist und zwar so, dass Köln kein tropisches Urlaubsparadies an der Nordsee ist.
Alle Elemente der Grundversorgung (vor allem: Wasser, Lebensmittel, Strom, Internet, Verkehr, Gesundheit) und alle Industrien, die dem Planeten übermäßigen Schaden zufügen (z.B. Transport, Energiegewinnung usw.) müssen weltweit aus den Händen von Gewinninteresenten gerissen werden. Umweltschutz und bezahlbare Grundversorgung müssen über jedem Partikularinteresse stehen.

Die Kosten für die Allgemenheit müssen dabei auch von der Allgemeinheit abgefedert werden.

Wer das radikal oder nicht finanzierbar findet, sollte sich mit den Konsequenzen (und Kosten) auseinandersetzen, falls es nicht getan wird und wird zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass es keine andere Lösung gibt.

Fall gelöst, Menschheit gerettet. Nun umsetzen, bitte!

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mantrid 15.10.2018, 14:11
44. NRW - auf in die Zukunft

Veränderungen erzeugen Ängste, daher kann ich die Mitarbeiter gut verstehen. Man kann den Wandel vielleicht verzögern, aufhalten kann man ihn nicht. Jeder Veränderungen ist aber auch eine Chance. Also nicht jammern, sondern die Zukunft gestalten. Da ist die Politik gefordert, entsprechende Impulse zu setzen. Andere Regionen haben den Strukurwandel auch gemeistert, also nur Mut NRW das könnt ihr auch.

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mopsfidel 15.10.2018, 14:14
45. Bitte mit nachweisbarer Quellenangabe

Zitat von kayakclc
60% der Stromproduktion kamen im Sommer aus der Braunkohle.
Der stärkste Monat war der Juli mit 43 Prozent:
https://www.energy-charts.de/energy_pie_de.htm?year=2018&month=7.
In den anderen Monaten haben Braun- und Steinkohle zusammen(!) einen Marktanteil von circa 40 Prozent bei der Stromerzeugung. Es könnten praktisch auch weniger sein, jedoch ist es von der Großindustrie und der Politik nicht erwünscht.

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misterknowitall2 15.10.2018, 14:17
46. Herrje,

Zitat von kayakclc
60% der Stromproduktion kamen im Sommer aus der Braunkohle. Der Windkraft ist im wahren Wortsinne der Wind ausgegangen. Die Wind und Solarenergie sehen auf dem Papier gut aus, aber sind weit davon entfernt, verlässliche Stromproduktion trotz 30Mrd Subvension zu lieferen. Falls die e-mobilität kommen sollten, wird alles noch schlimmer. Es ist zwar hart für die Arbeitnehmer, doch vielleicht ein gutes Zeichen, wenn RWE die Braunkohleverstromung herunterfährt. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Leuten eben begreifen, dass der Strom nicht aus der Steckdose kommt, sondern erzeugt werden muss. Wenn es dann regelmäßig bei windlosen Tagen zu massiven Stromausfällen kommt, begreifen die Menschen vielleicht die konkreten Folgen ihre abstrakte Entscheidungen. Da werden dann auch noch andere Industriebereiche betroffen werden, und Leute entlassen. Das ist aber leider vielen egal.
alles falsch. Der Braunkohlebeitrag liegt bei etwa 25% übers Jahr. Und sollen wir etwa unsere E-Autos mit Braunkohle antreiben? Dann können wir uns die ganze Aktion gleich sparen, da verbrennt Benzin und Diesel sauberer. Was soll der Quatsch? Es wird auch in Zukunft nicht zu Stromausfällen wegen Windmangel kommen, genau wie heutzutage. Das passiert nur in ihrer Fantasie. Andere Industriebereiche versorgen sich schon lange selber, z.B. mit Gaskraftwerken (Bayer seit 1997). Warum haben sie so eine Angst? Vielleicht informieren sie sich mal mit dem nötigen Ernst und ohne Scheuklappen. Strom aus EE ist kein Schreckgespenst, sondern eine intelligente Lösung für unsere Zukunft. Dazu müssen sie sich natürlich von konventionellen Vorstellungen lösen. Es wird anders
, aber keinesfalls schlechter.

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missourians 15.10.2018, 14:18
47. Laientheater!

Was soll das denn? Hat RWE nur noch dieses eine Werk mit dem es produziert und Geld verdient? Das könnte man gerade meinen, wenn so ein kleiner Wald gleich tausende Arbeitsplätze ausmachen soll! Einfach nur lächerlich. Da sollte man eher mal nachfragen, wenn so eine kleine Entscheidung gleich den Konzern ins wanken bringt, ob die überaus sehr gut bezahlten Top Manager im Vorstand, ihre Arbeit getan haben und die Firma eigentlich sicher aufbauen sollte für die Zukunft! Scheint ja wohl nicht der Fall zu sein bei RWE.
Die erpressen die Politik... wie VW, nach der Entscheidung der höheren CO2 Werten in Brüssel. gleich wird so gedroht, als hinge die ganze geschäftliche Ausrichtung daran und alles würde zusammenbrechen, und gleich wird mit Massenentlassungen gedroht. Und sowas will der Weltgrößte Autobauer sein? Was bringt dann erst kleine Autobauer außer Kontrolle? Die müssten ja ständig wanken.

Unglaublich diese arrogante Art der sinn- und inhaltlosen Androhungen gen Berlin und Brüssel, nur weil mal etwas nicht nach Wunsch der Industrie-Lobbisten gemacht wurde.

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sfk15021958 15.10.2018, 14:19
48. Eigentlich müssten die RWE-Mitarbeiter...

..meinem Empfinden nach die Stromerzeugung unterbrechen und für Chaos im Versorgungssystem sorgen. Denn wie ihnen derzeit von Judikative und Legislative mitgespielt wird, ist ein echtes Trauerspiel!

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bdroege 15.10.2018, 14:20
49.

Zitat von misterknowitall2
Dann würden sie sich strafbar machen. RWE hat die Versorgung sicher zu stellen.
Wenn die Kohleversorgung in Hambach dank Rodungsstopp vermindert ist bleibt RWE nix anderes übrig als die Produktion zu drosseln.

Ist aber kein Problem, denn ab 2019 gibt es eine Stromtrasse zwischen Lüttich & Oberzier. Dann kann Tihange den nötigen Strom produzieren. (wenn man rechtzeitig den kaputten beton geflickt hat) Die Trasse war zwar geplant um Tihange abschalten zu können, aber der strom fließt bei bedarf auch in die andere Richtung.

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