Forum: Wirtschaft
Anklage gegen Ex-Chef Winterkorn: VWs Version von den Einzeltätern verpufft
Getty Images

Die Anklage der US-Justiz gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn widerspricht der bisherigen Verteidigungsstrategie des Autokonzerns. Was wusste die damalige Führung vom Dieselbetrug?

Seite 4 von 4
sundance1965 05.05.2018, 07:59
30. Ende des Elends?

Der elende Versuch, sich hinter seinen Mitarbeiten zu verkriechen und die dafür erhaltenen Boni in Ruhe zu verleben sollte jetzt hoffentlich ein Ende finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wiersbin.p 05.05.2018, 09:05
31.

Zitat von RalfHenrichs
Kurze Antwort: Alles. Jedenfalls alles, was von Belang war. Alles andere ist einem solchen Konzern gar nicht vorstellbar. So unfähig, dass Winterkorn u.a. davon nichts oder nichts wichtiges gewusst haben, so unfähig können solche Manager gar nicht sein.
Oh, doch. Oder besser, man ist mit anderen Dingen beschäftigt. Sich selber die Taschen zu füllen, die Boni zu steigern um so zumindest einen finanziellen Pimmelersatz zu haben.

Wie sagte Volker Pispers doch: Zitat : "Die Reichen sind asoziale, egoistische Charakterschweine.... " Zitat ende.

Aber mit nen Gehalt von 10 Millionen im Jahr ist man natürlich fast auf den Niveau eine Hartz IV Empfängers.... Von den läppischen Boni mal ganz abgesehen......

Ich müsste für deren Jahresgehalt ca . 260 Jahre meiner ehrlichen Arbeit als Küchenleiter nach gehen.

Für die "Gewinnauschüttung an Beispielsweise Frau Klatten, eine der Quandterben; die Familie Quandt hat ihr Vermögen u.a dadurch aufgebaut das sie im Dritten Reich politisch und wirtschaftlich an den Verbrechen beteiligt waren, müsste ein "Normaler Arbeitnehmer bei meinem Gehalt ca. 13125 Jahre arbeiten.
Und diese Leute kassieren fürs nicht's tun oder Eierschaukeln.
Wie war das Zitat von Volker Pispers: .... ach, ich erwähnte es schon.....

Und nein, ich bin nicht neidisch. Meinet wegen können die Reichen samt ihres Reichtums schon morgen in das Himmelreich auffahren.
War nicht bald "Himmelfahrt.... "??

Ach. Wird es zensiert....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainercom 05.05.2018, 09:26
32. In Deutschland sind die Herren ab einer bestimmten

Gehaltsklasse Unantastbar geworden.
Hier Winterkorn und vor Jahren der Ackermann
Von wegen die Justiz ist unabhängig ,daß war ein mal.
Heute sind die Staatsanwälte Weisungsempfänger für die Nieten im Nadelstreifen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
garfield53 05.05.2018, 09:56
33. mmm

Wer, außer der Autolobby, diversen Politikern, welche eine bedenkliche "Nähe" zu den Autokonzernen und der Wirtschaft im Allgemeinen haben, wie seit Jahrzehnten die Spendenlisten der Konzerne beweisen und die einschlägigen Medien aus dem Hause Springer, glauben an den "unbekannten" Einzeltäter.
Obwohl, politisch hat die Legende von den Einzeltäter, nach 1945, schon mal herrlich geklappt.
Wenn wir uns mal umsehen, würgen wir heute noch an unserer unbewältigten politischen Vergangenheit.
Und hätten nach 1945 die Briten, weil sie dringend Autos brauchten, nicht den mit den Nazis eng verbundenen Konzernen einen "Persilschein" und politische Absolution erteilt, wäre vieles wirtschaftlich und politisch anders gelaufen, man denke nur an Krupp, die BASF, BMW und andere, welche ebenso davon profitierten und die größten Stützen der deutschen Regierungen waren und sind..
Aber es war ja "Kalter Krieg" und jegliche Schweinerei war ok.
Übrigens, glaubt irgend ein "Naiver", das die Amerikaner, welche ihre Augen und Ohren tief bei Freund und "Feind" drin stecken haben, das sie nicht von Anbeginn an Bescheid wußten.
Aber es war für alle ein gigantisches "Geschäft", nur als es dummerweise ans Tageslicht kam, machten die Amerikaner ihre Aufklärungsshow daraus, sachlich richtig, aber für "Amerika zu erst" ein geiles Geschäft und das politische Deutschland steht "gehörnt" im Scheinwerferlicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gantenbein3 05.05.2018, 10:39
34. In der Tat

Zitat von lalito
diese Regierung, letztlich die gleiche wie die letzte, steckt bis über den Hals mit in der Geschichte.
Frau Merkel hat sich von den Auto-Bossen willig Sand in die Augen streuen lassen, s. u.a. hier:
.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Schaute-Merkel-beim-Abgasbetrug-weg-article19733668.html
.
Offenbar waren ihr die Interessen der Autoindustrie wichtiger als Umwelt, Recht und Moral. Damit lag sie ganz auf der Linie ihres Parteifreundes Wissmann (ehem. Verkehrsminister und später Cheflobbyist des deutschen Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
.
Zitat aus WIKIPEDIA:
.
Wissmann habe maßgeblich dazu beigetragen, dass die Fahrzeughersteller erheblich mehr Zeit bekommen, schadstoffarme Autos zu produzieren. Für Beachtung sorgte 2013 ein Bittbrief an die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, in dem er sich erfolgreich für weniger strikte Regeln zum CO2-Ausstoß von Autos starkgemacht hat.
.
Zitatende

Erfolgreich, wohlgemerkt. Nun ja, was man so Erfolg nennt. Aber man weiß ja, dass Frau Merkel so etwas im Wege des Aussitzens bewältigt. Und wenn es nicht geht, muss es so aussehen, als habe man ihr Vertrauen missbraucht. Dabei weiß sie als studierte Physikerin bei technischen Sachverhalten genau was Sache ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mtroeller 05.05.2018, 19:16
35. Aus die Maus und raus aus dem Haus!

Die VW-Riege hat zum Schein mit den amerikanischen Behörden kooperiert. Größenwahn. Die Wolfsburger sollten alle komplett zum Psychiater und Psychologen. Geld haben die doch genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michlauslöneberga 05.05.2018, 19:21
36. Erstaunlich

ist doch nur, dass die Mär vom "Nichtwissen" der Führungsetage bis jetzt noch gehalten hat. Geglaubt hat es allerdings niemand, warum ist wohl Bernhard seinerzeit Hals über Kopf von VW weg. Und natürlich muss der AR die seinerzeitigen Vorstände regressieren, alles andere wäre ebenfalls Untreue.
So langsam wird es ungemütlich für Winterkorn, neben dem Schaden an seiner Reputation die Schadenersatzansprüche von VW, und dann noch die amerikanischen Haftbefehle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Christian1960 06.05.2018, 03:57
37. Gesamtverantwortung von Vorstand und Aufsichtsrat

Est ist eigentlich unerheblich, ob das VW-Topmanagement von der Betrugssoftware gewußt hat oder nicht (was absolut unglaubwürdig erscheint). Entweder hat es die in seiner Verantwortung liegenden Aufsichtspflichten verletzt - wofür hat es denn sonst Millionengehälter und beheizbare Koi-Teiche eingestrichen wenn nicht für diese besondere Verantwortung? - oder es hat tatsächlich an diesem unglaublichen Betrug mitgewirkt: War es schlicht unfähig und verantwortungslos - oder wurde hier systematisch um des eigenen Profits willen ganze Märkte, Kunden und Aktionäre sowie letztlich auch die Belegschaft, die um ihre Jobs und den Ruf ihres Unternehmens fürchten muß, betrogen? Und in diesem Zusammenhang ist nicht nur das Topmanagement, sondern auch der Aufsichtsrat und sein Präsidialausschuß zumindest hinsichtlich seiner Personalentscheidungen sehr genau zu hinterfragen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4