Forum: Wirtschaft
Anlegen fürs Alter: Wie ein Vorsorgekonto die Riester-Rente ersetzen soll
DPA

Der Riester-Vertrag zu teuer, die Zinsen zu niedrig: Wie soll man da privat fürs Alter anlegen? Ein Gutachten der Ebert-Stiftung spricht sich für eine neue Aktien-Idee aus: ein öffentlich überwachtes Vorsorgekonto.

Seite 12 von 12
pittiken 19.01.2019, 17:23
110.

Zitat von bammy
Verstehen Sie um was es geht? Aktuell haben wir eine Umlagenfinanzierte Rente. Mit einer sogenannten Währungsreserve. Ansonsten wird Nichts angelegt. Hier greift der Generationenvertrag. Was soll jetzt eine höhere Mindestsereve oder Währungsreserve ändern? Dann schauen Sie mal, wie hoch aktuell die versicherungsfremden Leistungen sind. Vor allem, was in der Vergangenheit versicherungsfremde Leistungen waren.
Umlagefinanzierung mit einer Nachhaltigkeitsrücklage (früher Schwankungsreserve), die nicht höher als 1,5 Monatsauszaung sein darf, sonst Beitragssenkung. Jetzt schwadroniert die SPD was über ein staatliches Vorsorgekonto auf Kapitalbldungsbasis, also eine neue Behörde. Diese Personalkosten kann man sich sparen, wenn man dies bei der gesetzlichen Rentenversicherung andockt.

Währungsreserve, was soll das sein? Steigt D bald aus dem Euro aus?

Beitrag melden
franciszek_wisniewska 20.01.2019, 18:53
111. Neuer Name alte Kleider

Und Lebensversicherung sind wertlos, aus der Bausparkass flogen wir raus und die schönen Telekom-Aktien von damals liegen im Depot wie Beton
Nun solls ein neuer "Anbieter" retten.
Am besten die Menschen kaufen sich 1/3 des Geldes ETF auf den Dax mit Laufzweit 30 Jahren. Das hat sich meist gelohnt. Da verdient kaum einer mit. Dann 1/3 in die eigene Immobilie und 1/3 Tagesgeldhopping.
Essen und Urlaub fallen dann 30 Jahre natürlich aus.

Beitrag melden
fropen 20.01.2019, 19:49
112. Woher kommt das Geld?

Die Rendite muss ja erwirtschaftet werden, d.h. ewiges Wachstum wäre notwendig bei endlichen Ressourcen. Wenn man Pech hat, wird die eigene Stelle weggekürzt um die Rendite für den eigenen Rentenfond zu sichern.

Was ist eigentlich mit dem Vorsorgekonto in einer langen Krise. Die Arbeiter für das Umlageverfahren sind noch da, die Banken fürs Vorsorgekonto eventuell nicht mehr.

Beitrag melden
bammy 20.01.2019, 20:38
113.

Zitat von pittiken
Umlagefinanzierung mit einer Nachhaltigkeitsrücklage (früher Schwankungsreserve), die nicht höher als 1,5 Monatsauszaung sein darf, sonst Beitragssenkung. Jetzt schwadroniert die SPD was über ein staatliches Vorsorgekonto auf Kapitalbldungsbasis, also eine neue Behörde. Diese Personalkosten kann man sich sparen, wenn man dies bei der gesetzlichen Rentenversicherung andockt. Währungsreserve, was soll das sein? Steigt D bald aus dem Euro aus?
Sorry. Nehmen Sie halt Währungsreserve / Nachhaltigkeitsreserve.

Beitrag melden
bammy 20.01.2019, 20:41
114.

Zitat von pittiken
Alles, was nicht durch Beitragszahlung unterlegt ist, gehört zu den versicherungsfremden Leistungen. Mütterrente, Kriegsopferrente, Rehakosten wie Kuren z. B., Hinterbliebenenversorgung, Frührentenhöherberechnung, Anrechnungszeiten. Da wird es bestimmt noch vieles geben. Alles was nicht beitragsunterlegt ist, gehört durch die Gesamtgesellschaft finanziert, weil sozialpolitisch gewollt. Das diese Maßnahmen aus Vereinfachungsgründen über die Rente mit ausbezahlt wird, ist doch in Ordnung. Was nicht in Ordnung ist, ist der nicht komplette Ausgleich. Und was ich für skandalös halte, dass der Teilausgleich als Bundeszuschuss betitelt wird, ohne den die Rente heute schon nicht finanzierbar ist.
Aber wie sieht denn heute das Verhältnis aus, was der Bund zuschiesst und was er entnimmt? Die Verhältnisse wie vor 2002 haben wir da nicht mehr.

Beitrag melden
Seite 12 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!