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Antrittsinterview: Neuer Audi-Chef dringt auf höhere Produktivität
ddp images/Sven Simon

90.000 Mitarbeiter zählt der Audi-Konzern. Für den neuen Chef Bram Schot müssten es entweder weniger sein - oder eine höhere Produktivität herrschen. Der lange währende Erfolg habe "viele verwöhnt und ein bisschen träge gemacht".

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tpro 25.12.2018, 11:31
130.

Zitat von sozialismusfürreiche
So sieht es neue Chef auch aus: verwöhnt und träge Ich verstehe nicht warum man diesen Hass an Mitarbeitern auslassen muss. Er hätte doch einfach auch nur sagen können dass ein vorrangiges Ziel ist die Produktivität zu erhöhen und er sich wünscht dass die Mitarbeiter helfen dass Ziel durch Innovation und mehr Automatisierung etc zu erreichen und die Geschäftsleitung gerne bereit ist ihren Anteil beizusteuern - mit Investitionen u d 80% Gehaltsverzicht!
"....Ich verstehe nicht warum man diesen Hass an Mitarbeitern auslassen muss. Er hätte doch einfach auch nur sagen können dass ein vorrangiges Ziel ist die Produktivität zu erhöhen und er sich wünscht dass die Mitarbeiter helfen ..."

Dachte ich mir auch gerade. Soziale Kompetenz und Wissen um Personalführung gleich Null. So erzeugt man Unsicherheit und Zweifel, was sich direkt auf die Motivation und Vertrauen in die Leitung auswirkt. Dümmer gehts nimmer. Nicht einmal ein Handwerksbetrieb würde so agieren.

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Valentinian 25.12.2018, 11:51
131. Neuer AUDI Chef, Bram Schot

Herr Schot hat vollkommen Recht. Es gibt sehr viele Arbeitnehmer, die es sich bequem machen, wenn sie glauben, sie haben einen sicheren Arbeitsplatz.
Ich habe 1960 bis 1963 in einem mittelständischen privaten Industrieunternehmen gelernt und war dann nach Wehrdienst und Studium dort weiter tätig. Die Leitung bestand aus gutmütigen, menschenfreundlichen Eigentümern. Aber ein Teil der Belegschaft war derartig faul und drückebergerisch, dass mann sich schämen mußte. Dass unsere wirtschaftbis jetzt das verkraftet hat wundert mich. Der durchgängig fleißige Deutsche ist ein Mythos.

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Aberlour A ' Bunadh 25.12.2018, 12:14
132. Vielleicht können Sie mir folgende Fragen dazu beantworten

Zitat von MtSchiara
Ich habe bei Ihrem Standpunkt gewissen Verständnisprobleme. Vielleicht können Sie mir folgende Fragen dazu beantworten: 1) Aus welchen Materialien sollen die Millionen bis Milliarden Batterien bestehen und wo sollen die Materialien herkommen? 2) Wenn e-Autos billiger produziert werden können als Verbrennerautos, warum werden sie dann heute wesentlich teurer angeboten, obwohl es seit 130 Jahren Elektroautos gibt und obwohl es beim Auto weltweit einen funktionierenden Markt ohne Monopolbildung gibt? 3) Wo soll der Strom in Deutschland für die Elektroautos herkommen? Meistens werden sie ja nachts aufgeladen, aber da scheint ja keine Sonne. 4) Warum sollen Firmen mehr Gewinne machen, wenn etwas billiger zu produzieren ist, wenn die Konkurrenz es auch billiger produzieren kann und es kein Monopol gibt. Müßte es da nicht automatisch eine Preisanpassung nach unten geben? 5) Sie schreiben "Diesel-Romantismus" als Zitat. Ich habe dies an keiner Stelle meines Beitrages erwähnt. Stattdessen habe ich von Ammoniak als Treibstoff geschrieben. Wo haben Sie dieses angebliche Zitat von mir her? Danke schon mal im Voraus für Ihre Mühe einer Beanwortung - und noch ein schönes Weihnachtsfest.
zu 1) der bekannte englische neoklassische Ökonom William Stanley Jevons legte gegen Ende des 19.Jahrhunderts riesige Vorräte an unbedruckten Papier an, von dem seine Nachfahren noch Jahrzehnte zehren konnten, weil er eine Papierknappheit befürchtete. Heute mag das lächerlich klingen, aber das waren damals durchaus ernstzunehmende Befürchtungen. Lange Rede kurzer Sinn: ich bediene mich schamlos bei Julian Simon's "Ultimativer Ressource" - dem menschlichen Erfindungsgeist - und behaupte, dass Lithium noch lange extrahiert wird. Zu 2) warum wurde der VW-"Beetle", der zum Schluss komplett im Billiglohnland Mexiko hergestellt wurde, in Europa umgerechnet für stolze 20.000 Euro angeboten? Weil der Markt das hergab und die Leute sich vom Hersteller die Konsumentenrente abschöpfen ließen und auch noch glücklich dabei waren. Warum soll das bei E-Autos anders sein? Zu 3) siehe zu 2) plus: Strom kommt natürlich aus dem europäischen Verbundnetz, wie bis jetzt auch schon. Und er wird produziert werden, wie alles produziert wird, mit dem Unternehmen gutes Geld verdienen können.
4) es werden "marktübliche Preise" gezahlt werden müssen. Da wir es hier mit engen oligopolistischen Märkten zu tun haben, wird es wenige Preisführer geben, an denen sich die anderen Wettbewerber - wie bisher auch - orientieren werden. An fallenden Endproduktpreisen hat hier niemand ein Interesse. 5) der "Diesel-Romantismus" war meine Erfindung. Sorry. In diesem Sinne ein schönes Weihnachtsfest.

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Medienkritiker 25.12.2018, 14:09
133. Der Mann beginnt zu verstehen...

Mister Schot versteht erst langsam, dass die primäre Vorstufe zur Umsetzung des Globalismus speziell in der EU nur durch die Einebnung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs möglich ist.
Dieser primäre Schritt ist mit starken Schmerzen verbunden - Schmerzen, die durch die politische Zwangsbeseitigung unliebsamer, jedoch bewährter Technologien hervorgerufen werden.

In dieser politischen Stufe - basierend auf Hysterie und ideologisch motivierter Moralvorstellungen, ist es nicht mehr möglich aus der Vergangenheit künftige Absatzentwicklungen verlässlich zu prognostizieren.
Politisch oktroyierte Eingriffe in die Wirtschaft in Form von Vorgaben/Quoten sind nicht geeignet die reale Entwicklung in Bezug auf zukünftige Umsätze/Gewinnprognosen verlässlich abzubilden...

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christian.kalvelage 25.12.2018, 16:02
134.

Der lange währende Erfolg habe "viele verwöhnt und ein bisschen träge gemacht".

Dann wird der neue Audi-Chef ja sicherlich die richtigen Schlüsse ziehen - und das Management in alle Stufen ausdünnen und Gehaltskürzungen durchsetzen - denn bekanntlich stinkt der Fisch vom Kopf her.

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foerster.chriss 25.12.2018, 16:14
135. Betrüger raus erhöht Produktivität nachhaltig

Betrüger und Dummschwätzer wie den neuen Audi-Chef rausschmeißen und auf ehrliche und gute Arbeit setzen, schon kaufen mehr Leute einen Audi und steigert damit die Produktivität.

Wie ein Manager nach derart desaströsen Managerfehlleistungen, die gesamte Belegschaft, also auch die ehrlich arbeitenden dafür in Verantwortung nimmt, demotiviert sie und zeigt, dass nicht gerade eine Leuchte vor dem Steuer sitzt.

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oberhofer 26.12.2018, 11:09
136. Vader Abraham....

... you make my day ! Herrlich so einen VollHONK - soeinen braucht das Land. Also meinereiner würde diesen Posten als Audichef auch um's halbe Geld machen. Somit wären schon mal ein paar Millionen Euronen gespart!
Hier meine Stärken : ach ja zuallererst - ich habe Anstand und Benimm, bin ehrlich und habe vor allem einen gesunden Hausverstand. -
Ich kann auch sehr gut Skifahren .... und habe schon mal in einem Wohnwagen geschlafen - höchstwahrscheinlich bin ich mit diesen vielen Kompetenzen etwas zu Überqualifiziert.
so und jetzt weiterarbeiten euer Oberhofer

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nadja_romanowa 26.12.2018, 11:20
137. Geht es nur mir so?

Wenn ich mir diese Type ansehe, muss ich unweigerlich an das Politbüro der KPdSU denken. Oder an einen Mitglied des ZK der SED. Das einzige, was ihm fehlt, ist das Bonbon am Revers (für alle Unwissenden: gemeint ist das Parteiabzeichen mit den zwei Händen).
Aber Genosse Schot wird den Laden schon rocken. Schließlich ist der VEB Audi ja im VE Kombinat Volkswagen ja ein sozialistischer Vorzeigebetrieb.
Genosse Schot, Ihre Mitarbeiterführungskenntnisse sind adlig, sie sind von gestern! Setzen, 6.

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