Forum: Wirtschaft
Antrittsinterview: Neuer Audi-Chef dringt auf höhere Produktivität
ddp images/Sven Simon

90.000 Mitarbeiter zählt der Audi-Konzern. Für den neuen Chef Bram Schot müssten es entweder weniger sein - oder eine höhere Produktivität herrschen. Der lange währende Erfolg habe "viele verwöhnt und ein bisschen träge gemacht".

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hemschbäscher 24.12.2018, 10:20
10. Klar, zu viel Personal

Effizienz, blablabla. Wie „innovativ“. Hört doch einfach mal auf die Kundschaft zu bescheißen. Ich fahre seit 30 Jahren Audi. Jetzt habe ich einen A3 mit dem wunderbaren EA189 Motor. Quasi unverkäuflich auch dank der DUH. Für mich war das der letzte Audi. Vielleicht ist das ein Grund für den Absatzrückgang? Denken Sie mal darüber nach, Herr Schot!

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jjcamera 24.12.2018, 10:20
11. Warn-Weste

Zitat von bennic
würde ich nicht sagen aber arrogant bis zum geht nicht mehr - so wie Bayern München, aus der Zeit gefallen. Alphatiere als Manager, Zigarren rauchen und ab 600PS aufwärts wird gejubelt - nur wenn es schwierig wurde, ist halt etwas nachgeholfen worden. Aber das kann der neue Chef jetzt ja alles besser machen. Die Sprüche mit der Produktivität sind ein alter Hut und werden sowohl vom Management als auch den Gewerkschaften gerne genutzt- je nach Blickwinkel. Wirklich interessant wird es ab 2025, wenn die meisten deutschen Autohersteller komplett auf E-Traktion umgeschwenkt sind und dann feststellen, das Toyota mit der Brennstoffzelle mal wieder meilenweit voraus fährt.
Die E-Mobilität ist ein politisches Ziel. Der deutsche Autokäufer macht da aber nicht mit, weil er in die Diskussion konsequent weder von Politik noch von Herstellern einbezogen wird. Die derzeitigen Verkaufszahlen von E-Autos sprechen eine deutliche Sprache (18.000 pro Jahr). Audi baut wie alle Hersteller nur die Autos, die hinterher auch jemand kauft und nicht die, die die Politik oder die EU-Bürokratie vorschreibt und die dann auf Halde bleiben. Eher kommt es zu einem Warnwesten-Aufstand der deutschen Automobilisten.

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parkettbill 24.12.2018, 10:21
12. Vermutlich "drängt" er...

... was mich aber auch nicht mehr dazu bringen wird, ein Auto von diesem Konzern zu kaufen.
Maßlos und arrogant, das ist es, was Audi momentan geradezu vor sich herträgt.
Der Turmbau zu Babel war ein Kinderspiel dagegen.

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yvowald@freenet.de 24.12.2018, 10:28
13. Schwere Spritfresser von den Straßen verbannen

Wichtig ist auch beim Hersteller AUDI, daß zukünftig nur noch "saubere" Autos gebaut werden. Das heißt, keine schweren SUV"s mehr, dafür leichte und kompakte Modelle.
Gleiches gilt für DAIMLER und BMW. Die schweren Karossen sind allesamt Spritfresser (ob Ottokraftstoff oder Dieselkraftstoff) und sollten von den Straßen verbannt werden.

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Andre V 24.12.2018, 10:33
14.

Der Audi-Chef fordert also: "Sagen, was ist." Und zwar "Alles sagen, was ist." Damit ist er dem SPIEGEL schon mal überlegen.

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werimmer 24.12.2018, 10:36
15. Antrittsinterview: Neuer Audi-Chef wird nicht besser als der Alte sein

Die Einfallslosigkeit deutet auf eklatantes Mittelmass hin.

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lesheinen 24.12.2018, 10:38
16. Wunderschöne Worte

Der lange währende Erfolg habe "viele verwöhnt und ein bisschen träge gemacht", "Für die jetzige Produktionsmenge gebe es zu viele Mitarbeiter...."... "Jetzt kann man überlegen, mit weniger Leuten zu arbeiten. Oder mit den gleichen Leuten mehr Output erzeugen" Letzteres ist sein Herzenswunsch, so man ihm glaubt, in der Konsequenz aber eine Pistole auf der Brust der "träge gewordenen" Mitarbeiter. Weiter: ".Ich will Leute mit hundert Prozent Transparenz.. Da reicht es mir nicht, dass wahr ist, was mir die Leute sagen. Ich will, dass mir die Leute alles sagen, was wahr ist."
Dann fordert Schot geringeres Hierarchiedenken und größere Ehrlichkeit in der konzerninternen Kommunikation ein.

Ja isses denn die Möglichkeit? Alles in allem wunderschöne Wortspiele. Hohl und irreführend.
Der Betrug wurde also von unteren Chargen durchgeführt, am ahnungslosen und selbstverständlich unschuldigen Vorstand vorbei? Ja kann man sich denn als bisher stellvertretender Vorstandsvorsitzender noch eindeutiger als unfähig für die Führung eines Riesenunternehmens outen? Der Ex-Vorstandsvorsitzende Stadler sitzt in U-Haft, nach der offiziellen Lesart des Unternehmens ein Einzeltäter? Ein Weihnachtsmärchen, leider nicht für die Mitarbeiter. Die Strafzahlungen und Umrüstungskosten sollen letztendlich diese zahlen. Natürlich gebe ich einem Vorredner Recht: wenn man ein Produkt mit geringeren Kosten X herstellen kann, entscheidet man sich nicht für den höheren Kostenfaktor Y. Das ist Betriebswirtschaft, brutal, aber richtig. Wer aber mit so hohem Einsatz wie Audi resp. der ganze VW-Konzern Roulette spielt und verliert, sollte nicht an die reine Lehre denken, sondern die Strafgelder und Umrüstungskosten bei jedem einzelnen Vorstandsmitglied, auch von Schot, zurückforden. Von entsprechenden Schritten hört, liest und sieht man aber nichts. Ein Skandal im Skandal.

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schamot 24.12.2018, 10:39
17. Audi A4 für fast 60.000 Euro

Das ist immer noch ein untere Mittelklassewagen. Mich erinnert es an eine Trompetenfirma Namens Bach in der USA. Gute Trompeten, wurden aber immer teuerer, zu teuer. Kann man sich gleich eine vom hiesigen Bauer auf persönliche Wünsche eine zuschneidern lassen. Das haben auch viele so gemacht. Folge, dortige gute Bauer wurden entlassen und mexikanischen Arbeitern wurde gezeigt wie Löten geht. Qualität nun miserabel, Preise gleich. Und wo sind die guten Trompetenbauer hin? Die sind nach China, wo sie gut bezahlt werden und Nachwuchs ausbilden. Aus den Chinatröten sind qualitative Trompeten zu nidrigen Preisen geworden. Und das gleiche geschieht in der Autobranche

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segundo 24.12.2018, 10:40
18. Zum Kotzen

Mitarbeiter und Kunden müssen die Kosten tragen die überflüssige Anzugträger verursachen.

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Besser_Meyer 24.12.2018, 10:42
19. Was einem so durch den Kopf schießt

Es gibt eigentlich keinen vernünftigen Grund mehr einen Audi/VW zu kaufen. Gott schmeiß Hirn in die Führungsetage des VW Konzerns.

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