Forum: Wirtschaft
Anzeigenkampagne: Konzernbosse trommeln für den Euro

Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.

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shokaku 17.06.2011, 14:52
1. Hier könnte ein Euro stehen

Put your money where your mouth is.

Nicht trommeln, selber zahlen! Einfach ein paar Milliarden Eigen- bzw. Betriebsvermögen in Griechenbonds anlegen.

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xeniabloom 17.06.2011, 14:52
2. Enthusiasmiert

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
Kommt der Text der Anzeige vom Kanzleramt oder vom Finanzministerium?

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Progress 17.06.2011, 14:52
3. Wer den grössten Vorteil

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
von diesem Euro hat, der muss auch trommeln, damit es so bleibt, wie es ist.. Warum sollte der Steuerzahler dafür trommeln? Er muss eh die Zeche zahlen. Die Top-Bosse sicherlich nicht.

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Tungay 17.06.2011, 14:56
4. Na klar

Ist doch klar, die können sich dank der großen Umverteilungsmaschine €, teure Anzeigen leisten.
Die anderen tragen die Lasten und haben kein Geld für Lobby und Werbung.
Wie unverhohlen hier Lobbyismus betrieben wird ist enorm und wäre vor wenigen Jahren nicht denkbar gewesen.
Die Sitten verfallen im Rekordtempo, Scham hat ausgedient. Schamlosigkeit und Selbstbedienung regieren die Welt. Zu Recht, weil die Bürger immer noch so dumm sind zur Wahl zu gehen und zu mehr als 50% die etablierten Parteien zu wählen, die längst die Gewaltenteilung ausser Kraft gesetzt und den Staat untersich aufgeteilt haben.

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blowup 17.06.2011, 14:56
5. Kein Wunder

Da wundert ja nun nicht. Es ist ja das Europa der Bosse, Konzerne und Eliten. Quasi deren Geldmaschine. Da wird jetzt eben in Anzeigen investiert, damit die Maschine nicht stoppt.

Und die Deppen in der Politik? Haben sich von Griechenland vorführen lassen. Eine Schande, die allerdings zeigt, dass dieses Europa keine Zukunft hat.

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politikverdrossener2 17.06.2011, 14:56
6. Vorsicht Eigentor

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
Das könnte ein Eigentor werden. Viele haben die Bankerboni noch nicht vergessen, die geflossen sind, weil sie mit Risikoverlagerung auf den Steuerzahler gut verdient haben.

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Shaft13 17.06.2011, 14:58
7. Klar

klar tun sie das. Sind ja auch die einzigen,die von dem ganzen Mist profitieren.

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Baikal 17.06.2011, 14:59
8. Konzernbosse trommeln für den Euro

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
.. ja, ihr lieben Europa-Visionäre mit dem Hirn voller Ideale und der Sehnsucht im Herzen: der Euro hat eben die Profite ermöglicht die Löscher und Cromme so gern sehen. Dafür ist die Lohnquote seit 2000 um rund 5 Prozentpunkte abgesackt. Also: für wen trommeln die Konzernbosse?

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drspieler 17.06.2011, 14:59
9. Eigennützliche Initiative

Für wen soll die Rettung, welche dem deutschen Steuerzahler Milliarden kostet, wert sein? Wissen die Manager etwa nicht, dass ihre Produkte sich nicht selbst kaufen, sondern vom erarbeiteten und gesparten Lohn gekauft werden muss? Wie soll das funktionieren, wenn aufgrund der Rettungsmaßnahmen letztlich auch die Steuern der hart arbeitenden Bevölkerung erhöht werden müssen und somit kein Geld für deren produzierte Konsumgüter übrig bleibt?

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