Forum: Wirtschaft
Anzeigenkampagne: Konzernbosse trommeln für den Euro

Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.

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Mimimat 17.06.2011, 16:03
90. Ich bin Titellos

Zitat von clme
Schämen Sie sich! Was Europa und der Euro in den letzten 60 Jahren geleistet haben, dazu waren unsere Vorfahren Jahrhunderte lang nicht in der Lage. Von Frieden und Wohlstand profitieren alle, nicht nur die Wirtschaft. Wenn wir unseren Wohlstand beibehalten wollen, müssen wir uns gegen China, Indien, Russland und die USA behaupten können. Die Zukunft unserer Kultur, unseres Wohlstands und unserer Werte liegt in einem vereinigten Europa und Griechenland ist der Scheideweg...
Der Euro hat mit Frieden soviel zu tun, wie der Dollar den amerikanischen Bürgerkrieg verhindert hat oder der jugoslawische Dinar für Frieden auf dem Balkan sorgte.
Und was das Behaupten gegen USA, China usw. betrifft: Das klappte vor der Euro-Einführung sehr gut.
Und wer glaubt, dass man mal so eben Portugiesen, Griechen, Iren, Franzosen, Deutsche usw. usf. in ein künstliches Staatengebilde pressen kann, der hat in Geschichte nicht aufgepasst. Diese Völker haben nämlich alle jahrtausende lang völlig unterschiedliche Entwicklungen genommen. Das kann man nicht einfach mal unter den Tisch kehren, weil das politisch eben mal passt. So was wurde gegen den willen der Völker schon in der Sowjetunion versucht und auch in Jugoslawien probiert. Das Ergebnis ist bekannt. Und man kann auch in der Geschichte weiter zurück gehen - meinetwegen bis Alexander d. Großen, der versuchte, ein Reich zu schaffen, in dem alle gleichberechtigt sind. Ging auch schief.

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CyberDyne 17.06.2011, 16:08
91. Von wegen.

Zitat von blowup
Und die Deppen in der Politik? Haben sich von Griechenland vorführen lassen.
Schäubles Plan zur Beteiligung der banken an der Rettung stammt eins zu eins aus der Feder der deutschen Bank!

Nicht Griechenland führt die Herren an der Nase herum, die Finanzindustrie führt die Politik am Nasenring über'n Marktplatz.

Ein abgekartertes Spiel sich nach der Finanzkrise um Lehman & Co. im Jahre 2008 nun zum wiederholten Male weitere Milliarden aus der Staatskasse zu sichern.

Die Milliarden Finanzhilfe aus dem vergangenen Jahr landete nicht bei den Griechen (zumindest nicht bei jenen welche den Saat tragen) sondern bei den Banken, wie etwa die deutsche Bank in Form von Zinsen für deren Kredite an Griechenland.

Jetz wirds langsam eng, die Kuh wird geschlachtet und da machen sich die feinen Herren davon und überlassen die Misere wem? Wieder dem Steuerzahler!

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lateral 17.06.2011, 16:10
92.

Zitat von monaco_franze
... So Ihr lieben Mitforisten, das musste mal gesagt sein und nun fallt über mich her.
Es gibt einen Unterschied zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung. Insofern wird sich kaum jemand finden lassen, der über Sie herfällt. Außer vielleicht die IMs der veröffentlichten Meinung.

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iron mace 17.06.2011, 16:10
93. Gerade die

Das sind doch die Gewinner der Euroeinführung, die Großkonzerne und ihre Vorstände, zusammen mit den Banken die einzigen die vom Euro profitieren.

Nun zeigen die Herren die unsere Politik befehligen selbst mal Flagge, aber nur damit die Steuerschafe weiter bezahlen.
1,5 Billionen Euro Umsatz sollte es den Herren ermöglichen Griechenland im Alleingang zu retten.
Aber da müsste man ja das eigene Geld hernehmen.

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christiane006 17.06.2011, 16:11
94. nein danke

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.

die sollen lieber ihren Mitarbeitern anständige Löhne bezahlen, statt das Geld in bescheuerte Anzeigenkampagnen zu stecken. Die Bürger dieses Landes haben sehr genau kapiert, wem sie dienen. Und wer heute noch Vertrrauen in Manager oder Banker hat, der muss intellektuell die Bodenhaftung verloren haben. Steckt euch den Euro an den Hut, er dient nicht den Menschen, er dient nur den Spekulanten.

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mottasvizzera 17.06.2011, 16:11
95. Spanischer Ingenieur vs. Scheininvalider Kosovare

Zitat von cyranodemadrid
Ein wenig spaet, meinen Sie nicht? Sie sollten auch die Verantwortung und die Konsuquenzen einer europaeischen Waehrung uebernehmen, und von den Politikern eine klare Linie verlangen, die sie bei der.....
hmmm... 25000 Euro im Jahr, das wären nach heutigem Wechselkurs 30'000 Schweizer Franken im Jahr..oder 2500 Schweizer Franeken im Monat.
Wissen Sie, wieviel bei uns ein IV-Rentner bekommt (psychisch krank) der zusätzlich nur Probleme macht... 6300 Franken im Monat, bezahlt von den Steuerzahern.. er bringt keine Leistung, nur Müll
http://www.blick.ch/news/schweiz/ost...lle-mal-156079

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clh 17.06.2011, 16:12
96. Genau!

Zitat von Joseph Loeffel
Ja, und wie lange gibt es den Euro? Gerade mal 9 Jahre! Das heißt, 51 friedliche und gute Jahre ohne den Euro!
Und in immer mehr Euro-Ländern geht das Volk auf die Straße. Irgendetwas stimmt da nicht. Solidarität, die der Bürger durch die Agenda bezahlen muss, ist sehr einseitig gefordert. Es scheint ja wichtiger sein, Ratingagenturen hinterherzulaufen und Banken zu retten, als Bürgerkriege zu verhindern.

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fahrradklingel_1975 17.06.2011, 16:13
97. Top-Manager nehmen das selbst in die Hand!

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
ohne Sponsering des deutschen Steuerzahlers können die Griechen ja nichts mehr von den Konzernen kaufen. Das ist schlecht für Umsatz und Bonus und geht deswegen natürlich gar nicht. Nicht so viel zaudern, zögern, hadern, sondern her mit der Kohle!

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Dr_Lecter 17.06.2011, 16:13
98. Werbung

Man erinnere sich mal an die Anzeigenkampagne "Pro Atomenergie" vor Kurzem.

Nicht nur, dass finanzstarke Lobbyisten permanent massiv Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen (notfalls mittels Korruption = Parteispende), man wirbt seit Neuestem auch noch in der Öffentlichkeit für kapitalistische Maßnahmen.

Womöglich dürfen die so etwas auch noch von der Steuer absetzen. Nieder mit den Bonzen :-)

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gast2011 17.06.2011, 16:15
99. umfrage

wer ausser den mächtigen, bankern und polikern will eigentlich noch die eu und den euro?

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