Forum: Wirtschaft
Anzeigenkampagne: Konzernbosse trommeln für den Euro

Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.

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der.honk 17.06.2011, 16:31
120. Dummschwätzer

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
Klar sind sie für den Euro, die feinen Herren - eignet er sich doch wunderbar, um Verluste auf andere abzuwälzen und die eigenen - nein, nicht Unternehmensgewinne - Vorteile zu maximieren. Würden sie (oder ihre Aktionäre) zahlen müssen, wären sie selbstverständlich dagegen.

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inqui 17.06.2011, 16:31
121. Stimmt genau

Zitat von Emil Peisker
Sie behaupten da etwas, das nicht zutrifft. Gerade die Unternehmen der Exportwirtschaft - Siemens - Daimler - VW - Chemie - Pharma - zahlen die höchsten Löhne und Gehälter. Durchschnittsgehalt in der exportierenden Industrie > 3.700€/mtl. Nix steuerfinanziert, nur Ihre Behauptungen sind ideologieinfinziert.
denn die Leiharbeit ist diesen Konzernen fremd.
Deshalb sollte man froh sein für diese Herren arbeiten
zu dürfen und sie dafür huldigen.

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DHC2 17.06.2011, 16:32
122. Steuern

Zitat von Emil Peisker
Gerade die Unternehmen der Exportwirtschaft - Siemens - Daimler - VW - Chemie - Pharma - zahlen die höchsten Löhne und Gehälter. Durchschnittsgehalt in der exportierenden Industrie > 3.700€/mtl.
Das mag so sein. Trotzdem muss ich ob Ihrer Argumentation lachen. Denn die von Ihnen angeführten Unternehmen zahlen im Gegenzug dazu kaum Steuern.

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DHC2 17.06.2011, 16:33
123. Euro

Zitat von gast2011
wer ausser den mächtigen, bankern und polikern will eigentlich noch die eu und den euro?
Niemand

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Troys 17.06.2011, 16:35
124. nun kommt die "Katze" lagsam aus dem "Sack"

…nun kommt die Katze langsam aus dem Sack, der Euro ist „nur“ für die Industrie…ein Segen, was hat man uns „kleinen“ Leuten alles versprochen.
Oh wie toll das alles wird, nie mehr Geld im Urlaub umtauschen, als wenn wir 365 Tage in den Urlaub fahren.
Und nun haben wir den Salat, die Bürger müssen die Zeche zahlen, dabei mag ich gar nicht an Griechenland denken. Wann haut hier endlich mal ein Politiker auf den Tisch und sagt: jetzt ist Schluss mit der Zahlbereitschaft von uns Deutschen.

In Europa wird immer alles so gedreht, wie es den andern gerade passt, wenn Zahlung geleistet werden sollen, wird gerne gesagt…..dieses reiche Land-BRD, aber sonst lässt man uns gerne schon mal links liegen.
Schönen Tag noch ….

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Trollvottel 17.06.2011, 16:35
125. besser

Zitat von vok
Ich verstehe sie meisten Euro-kritiker nicht. Sollen wir etwa mit der D-Mark gegen die Amerikaner und den Giganten China antreten? Wie lange würde eine Exportnation wie Deutschland wohl noch erfolgreich bleiben?
wäre mit diesen Nationen zu handeln als gegen sie anzutreten.
Ich warte noch auf den ersten Hitler Vergleich um den Euro zu retten.

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vommond 17.06.2011, 16:36
126. On point

Zitat von shokaku
Put your money where your mouth is. Nicht trommeln, selber zahlen! Einfach ein paar Milliarden Eigen- bzw. Betriebsvermögen in Griechenbonds anlegen.
Das gleiche habe ich auch als erstes gedacht. Die Wirtschaftsbosse setzen sich wieder einmal für ein hehres Ziel ein: Privatisierung der Chancen und Sozialisierung der Risiken der Marktwirtschaft. Und sie wissen, das Geld für Lobby-Kampagnen ist bestens angelegt.

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Tzaduk 17.06.2011, 16:37
127. Ich profitiere...

Zitat von DüsseldorferZusatz
...."Wirtschaftsbossen" profifiert ja auch keiner davon. Klar, dass da laut getrommelt wird.
Also, ich verstehe das nicht. Ich selbst profitiere im hohen Maße vom Euro, und jetzt schreien alle wieder nach der D-Mark. Wo ist denn Ihnen persönlich ein einziger Euro abhanden gekommen?

Da kommen alle immer mit dem "Teuro" - und vergessen, dass auch die D-Mark weiter an Wert verloren hat / hätte... Kurzes Wählergedächtnis.

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christiane006 17.06.2011, 16:38
128. Manager - nein danke

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
sie sollen die Taschen auftun und den Griechen einen Teil ihrer Gewinne schenken, dann sieht man, dass sie es ehrlich meinen.

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kk_ 17.06.2011, 16:38
129. Durchschnittgehälter allein sagen noch gar nichts aus

Zitat von Emil Peisker
Sie behaupten da etwas, das nicht zutrifft. Gerade die Unternehmen der Exportwirtschaft - Siemens - Daimler - VW - Chemie - Pharma - zahlen die höchsten Löhne und Gehälter. Durchschnittsgehalt in der exportierenden Industrie > 3.700€/mtl. Nix steuerfinanziert, nur Ihre Behauptungen sind ideologieinfinziert.
Ich kenne leider die aktuellen Statistiken nicht, aber Durchschnittswerte sind immer eine zweischneidige Sache. Sie legen dem Leser nahe, dass alle Werte so um den Durchschnitt liegen. Ein hoher Durchschnittswert kann aber auch bedeuten, dass viele wenig und einige wenige sehr, sehr viel verdienen.

Außerdem wurden bei den großen Daxunternehmen die unteren Lohngruppen doch schon längst in Serviceunternehmen ausgelagert.

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