Forum: Wirtschaft
Anzeigenkampagne: Konzernbosse trommeln für den Euro

Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.

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boam2001 17.06.2011, 16:47
140. Konzernbosse kriegen kalte Füsse !

Klar, jetzt wo die Konzernbosse kalte Füsse bekommen und merken, daß der deutsche Steuerzahler nicht mehr uneingeschränkt für hoch verschuldete EU-Länder aufkommen will, wird plötzlich solch eine Werbekampagne gestartet.

Die Anzeigenkampagne zahlen die übrigens aus der Porto-Kasse !

Fakt ist: Banken und die Wirtschaft profitieren massiv vom Euro, der Steuerzahler eher weniger. Es geht einfach nicht, daß man Verluste aus fehlerhaftem Handeln sozialisiert und gleichzeitig die Geiwnne privatisiert.

Wenn die Spielregeln so sind, bin ich gegen den Euro !!!

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emiliolojo 17.06.2011, 16:49
141. Hahahha

Zitat von Rudolf Anders
..., und nicht ein einziger positiver, nachvollziehbarer Gedanke. Es blickt also keiner mehr durch, so sehr haben wir uns alle verschaukeln lassen.
Mann darf ja die wahrheit ja auch nicht sagen sonst wird man zensiert. Schreiben sie mich Privat an und ich geben ihenn da was das ihnen die Augen bluten. Also nicht verzweifeln, aus oder zwichen den Zeilen lesen. Kennen sie eigentlich schon den Euro plus Pakt, oder den Pakt fur bessere Weetbewerbsbedingungen. Am 19 juni gehen wir alle gegen Demonstrieren. Sie auch ??

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debreczen 17.06.2011, 16:51
142. ...

Zitat von Heinz Elmann
Stammtischbrüder hier schon mal berechnet, welche Kosten aufgrund der Kursschwankungen und der unterschiedlichen Wärhungen entstehen? DAS sind dann die Kosten, die letztendlich der Bürger zahlt.
Diese Kosten wurden zwischen 1948 und 1999 laufend bezahlt, ohne daß die deutsche Wirtschaft und insbesondere das Einkommen des deutschen Normalbürgers in den Keller gerauscht wäre. Von den angeblich renditesteigernden Wirkungen des EUR ist bisher nur der grandios "brummende" Niedriglohn-Leiharbeitssektor und der Gesamt-Reallohnverlust unten angekommen.

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promedico 17.06.2011, 16:51
143. tolle Frage

Zitat von vok
Ich verstehe sie meisten Euro-kritiker nicht. Sollen wir etwa mit der D-Mark gegen die Amerikaner und den Giganten China antreten? Wie lange würde eine Exportnation wie Deutschland wohl noch erfolgreich bleiben?
Ganz tolle Frage:
Die Exportquote der deutschen Wirtschaft ist seit Einführung des EURO nicht gestiegen - warum auch?

Tatsächlich exportieren wir schon immer Klasse - nicht Masse - und Kursschwankungen verkraftet eine Qualitätsindustrie schon immer leichter.

Warum sitzen Sie eigentlich einer derart primitiven Propaganda auf?

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Emil Peisker 17.06.2011, 16:52
144. die von Ihnen angeführten Unternehmen zahlen im Gegenzug dazu kaum Steuern...?

Zitat von Emil Peisker
Sie behaupten da etwas, das nicht zutrifft. Gerade die Unternehmen der Exportwirtschaft - Siemens - Daimler - VW - Chemie - Pharma - zahlen die höchsten Löhne und Gehälter. Durchschnittsgehalt in der exportierenden Industrie > 3.700€/mtl.

Zitat von DHC2
Das mag so sein. Trotzdem muss ich ob Ihrer Argumentation lachen. Denn die von Ihnen angeführten Unternehmen zahlen im Gegenzug dazu kaum Steuern.
Die drei Autoriesen VW, Daimler und BMW erzielten im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn (nach Steuern) von zusammen 4,9 Milliarden Euro

Auch beim Elektromulti Siemens erreichen operatives Ergebnis und Nettoprofit Höchstmarken: 4,45 Mrd. Nettogewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (+29,4%). Zweistellige Gewinnzuwächse auch bei den stark exportorientierten Chemiegiganten BASF und Bayer.

Sie sehen, einfach nur behaupten, ohne zu recherchieren, kann dazu führen, dass Sie am Ende sehr dumm dastehen, im wahrsten Sinne des Wortes.:-))

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Volker Gretz 17.06.2011, 16:53
145. -

Zitat von Lindener2001
Wenn jetzt sogar diese Leute für den Euro "Trommeln müssen", ist es schon dreißig nach zwölf... Und das beste, was man nun tun kann, ist genau das Gegenteil von dem, was diese "Multimillionäre und Abzocker" wollen... Hilfen einstellen und zurück zur DM!
Das liegt nicht in unserer Hand.
Aber eines sollte man nicht tun. Ackermann (als Gesicht der Davos-Cliqe - jetzt zeigen sich ja noch ein paar andere) unterschätzen.
Die sind nicht blöd. Er weiß genau, das es jetzt Spitz auf Kopf steht und er sich vielleicht zum letzten mal Geld mit diesem Mechanismus besorgen kann. Wen D fällt, dann ist der Euro Geschichte. Und der weiß genau, wie es gerade unter den Deutschen gärt. Auf Dauer kann eine Regierung nicht Politik gegen die eigenen Menschen durchbringen.

Jede Wette, dass Davos einen Plan B in der Tasche hat, wenn in D etwas aufbrechen sollte und die Regierung in dessen Folge abspringt...

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Glasperlenspiel 17.06.2011, 16:54
146. Ich glaube ja nicht, ...

Zitat von Emil Peisker
Sie behaupten da etwas, das nicht zutrifft. Gerade die Unternehmen der Exportwirtschaft - Siemens - Daimler - VW - Chemie - Pharma - zahlen die höchsten Löhne und Gehälter. Durchschnittsgehalt in der exportierenden Industrie > 3.700€/mtl. Nix steuerfinanziert, nur Ihre Behauptungen sind ideologieinfinziert.
... dass Ihre Zahlen so stimmen. Das gilt nur für die Stammbelegschaft. Solche hohen Werte werden jedenfalls nicht einmal bei VW erreicht.

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lucrecio2 17.06.2011, 16:54
147. Interessant

Zitat von Tzaduk
Also, ich verstehe das nicht. Ich selbst profitiere im hohen Maße vom Euro, und jetzt schreien alle wieder nach der D-Mark.
Interessant. Wie machen Sie das, vom Euro profitieren? Das wüssten sicherlich viele gern.
Vielleicht leben Sie in der Schweiz oder haben dort ein Bankkonto?

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clme 17.06.2011, 16:55
148. Der Euro ist nicht das Problem...

Zitat von Mimimat
Der Euro hat mit Frieden soviel zu tun, wie der Dollar den amerikanischen Bürgerkrieg verhindert hat oder der jugoslawische Dinar für Frieden auf dem Balkan sorgte. Und was das Behaupten gegen ......
Der Vergleich hinkt doch sehr, denn es geht und es ging niemals um einen europäischen Nationalstaat. Nach den Schrecken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging es zunächst darum so etwas für immer zu verhindern. Aus einer Wirtschaftsunion, die gewissermaßen um des Friedens Willen, entstanden ist, ist heute eine Interessen- und Wertegemeinschaft entstanden, die Europa in der Welt eine Stimme verleiht. Der Euro ist die logische Schlussfolgerung dieser Gemeinschaft.

Diese Gemeinschaft, die Europäische Union, hat uns nicht allzu schlecht getan in der jüngeren Vergangenheit. Wir sollten sie uns für die Herausforderungen unserer Zukunft bewahren, auch wenn es uns etwas kostet.

Griechenland und den Euro fallen zu lassen, wäre dafür eine fatales Signal, dessen Folgen nicht abzusehen sind.

Das Problem liegt heute nicht beim Euro, sondern bei verantwortungslosen Politikern, die quer durch Europa Staaten lenken, die mehr ausgeben, als sie zur Verfügung haben. Hier liegt das Hauptproblem, nicht nur Europas, sondern westlicher Demokratien.

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Sackaboner 17.06.2011, 16:55
149. bb

Zitat von sysop
Zaudern, zögern, hadern - die Bundesregierung hat sich in der Euro-Krise nicht gerade enthusiastisch für den Zusammenhalt der Währungsunion eingesetzt. Deutsche Top-Manager nehmen das nun selbst in die Hand: In großformatigen Anzeigen wollen sie für mehr Solidarität in Europa werben.
Die Konzernbosse werden auch nicht wie der Steuerzahler zur Kasse gebeten, und sie übernehmen auch nicht für den Fastruin unseres Landes die Verantwortung. Hohle Schwätzer.

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