Forum: Wirtschaft
Appell an die Politik: Konzern-Bündnis fordert Kohleausstieg
DPA

Mitten in den Jamaika-Gesprächen macht sich ein breites Bündnis deutscher Firmen für die Abschaltung von Kohlekraftwerken stark. Mit dabei sind nach SPIEGEL-Informationen Telekom, Commerzbank und Aldi Süd.

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sven2016 07.11.2017, 10:58
1.

Da werden sich die rechten Grünen Kretschmann, Özdemir, Habeck freuen, wenn ihnen Konzerne die Grundsätze, die sie gerade aufgegeben haben, unter die Nase reiben.

Peinlich, aber wenn man die Schwampel eben dringend will ....

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M. Michaelis 07.11.2017, 11:05
2.

Deutschland steigt aus der verlässlichen Produktion von Strom aus.
Das kostet sehr viele Arbeitsplätze, befördert die Deindustrialisierung und treibt die Strompreise immer weiter in die Höhe.

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siebenh 07.11.2017, 11:06
3. Bayern

will sich nicht abhängig machen vom Norden, jede Trassenplanung wird vor ein Gericht gezogen, weil irgendwelche Naturschutzgebiete oder kleinere Orte betroffen wären, woran sich dann die Anwohner stören. Einfach so aussteigen. Das wäre schön. Alt, dreckig, unnütz. Bis sich da aber was bewegt, wird die Isar noch viel Wasser sehen.

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der IV. Weg 07.11.2017, 11:10
4. Dänemark

Vielleicht sollte man mal einen Blick über den Tellerrand wagen ?
zB. nach DK , seit jeher kein einziges AKW und es geht doch ;-)

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spiegkom 07.11.2017, 11:12
5. Entscheidung

Da ich von dem menschgemachten Klimawandel nicht überzeugt bin und alle Klima-Maßnahmen bisher nichts brachten, aber mein Leben verteuern, habe ich mich entschlossen, nicht mehr bei ALDI-Süd und keine Leistungen der Telekom und der involvierten Banken/Unternehmen mehr in Anspruch zu nehmen. Wie im Artikel richtig beschrieben, sind solche Unternehmen nur aus geschäftspolitischen Gründen bzgl. des Klimas aktiv und bereichern sich über den Umweg des Staates (z.B. Zwangs-EEG). Unabhängig davon finde ich eine so offene Einmischung in die Politik unakzeptabel.

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EinMensch 07.11.2017, 11:13
6. Kein Wunder

Sind es doch alles keine großen Industrieunternehmen. Wenn man mal überlegt, was der Kohleausstieg mit dem eh schon viel zu hohem Strompreis machen wird, dann wird das eine teuere Rechnung für Daimler, Siemens, Bosch und Co. Es gibt jetzt schon kein Land in dem der Strom so teuer ist wie in Deutschland. Vielleicht in DK noch, aber das ist gewollt. Und auch der Privathaushalt wird hier weiter zur Kasse gebeten werden. Erst kein Atomstrom mehr, dann kein Kohlestrom und Gas brauch man auch nicht oder? Gibt ja Windräder und blaue Plastikplatten, die genauso effektiv und verlässlich Strom liefern. Kosten? Egal, Hauptsache sauber. Sichert ja auch Arbeitsplätze in China. Siemens Windkraftanlagensparte baut übrigens gerade tausende Stellen ab.
Will man das Klima schonen, dann sollte man massiv in Gaskraftwerke investieren. Die sind zwar auch nicht CO2-Neutral, aber viel weniger schädlich als Kohle. Wär auch eine gute Idee bei Autos. Aber hört sich halt nicht so schön fortschrittlich und sauber an, wie ein Elektro-Auto.

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pragmat 07.11.2017, 11:14
7. Aldi

Man versteht, dass Aldi und Co von Energietechnik keine Ahnung haben, sonst würden sie sich der Kohle-Paranoia der Grünen nicht anschließen, denn Kohle wird nicht nur zur Heizung von Stromerzeugungsanlagen genutzt sondern auch zur Erwärmung von Haushalten und zur Herstellung von Stahl und anderen Produkten.

Wenn Aldi uns etwas sagen will, können die Herren im Vorstand erklären, dass sie zwar die Stromerzeugung mit Verbrennung von Kohle einstellen wollen, aber den Strom durch Photovoltaik auf ihren Dächern der Läden und das Pflanzen von Biomasse (Bäume und mehr) erzeugen und finanzieren wollen.
Nur so werden die Damen und Herren von IFO und der Wirtschaft glaubwürdig.

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Mr Bounz 07.11.2017, 11:14
8. Bitte Artikel lesen

Zitat von M. Michaelis
Deutschland steigt aus der verlässlichen Produktion von Strom aus. Das kostet sehr viele Arbeitsplätze, befördert die Deindustrialisierung und treibt die Strompreise immer weiter in die Höhe.
Es geht den Firmen um eine verlässliche Zukunftsplanung. Das der Alte Kram mit all seinen unsäglichen Folgen für Mensch und Natur abgestellt wird steht ausser Frage, aber je früher ein verlässliches Konzept dazu besteht um so sicherer wird die Versorgung in D sein.

... oder wollten Sie nur Ihre immer gleichen Platitüden ablassen?

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stefan1904 07.11.2017, 11:14
9. Ökostrom ist langfristig gesehen einfach billiger

Am Anfang muss zwar viel Geld in Windräder, Wasserkraftwerke und Solaranlagen investiert werden, aber Wind, Sonne und Wasser kosten kein Geld. Daher wird Ökostrom in Zukunft deutlich günstiger sein als Strom aus Atom- und Kohlekraft. Das gefällt Unternehmen, die viel Strom verbrauchen. Ich hoffe, dass diese Ersparnisse auch beim Verbraucher ankommen und Strom genauso stark im Preis fällt wie die Kosten für mobiles telefonieren. Dann müssen auch die Löhne weniger stark steigen. Ebefalls ein Plus für die Unternehmen.

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