Forum: Wirtschaft
Apple, Google, Facebook und Netflix: Götterdämmerung der Tech-Giganten
AFP

Der Börsenaufstieg der großen US-Tech-Konzerne war gigantisch: Innerhalb weniger Jahre haben die Aktien von Apple, Facebook oder Amazon ihren Wert vervielfacht. Doch derzeit geht es steil bergab. Was steckt dahinter?

Seite 4 von 11
keksguru 20.11.2018, 16:05
30. des Facebooks neue Kleider

"Aber der ist ja nackt". Irgendeiner hat einfach nur ausgesprochen, daß fast sämtliche Geschäftsaktivitäten bei Google, Facebook und anderen rein aufs Internet fixierten Unternehmen nach dem Glauben bewertet werden, was sie wert sein könnten und nicht anhand der Werte, die sie schaffen. Es passierte wohl dasselbe schon mal im Jahre 1637 in Holland, als ein Kind fragte, warum eine Blumenzwiebel plötzlich teurer sein sollte als 10 Kilo Gold. Scheinbar muß es solche Hype-Phasen geben, gefolgt von etwas, was man "Ernüchterungsphase" nennt und daß Facebook keine greifbaren Werte schafft, die ohne Facebook später einen bleibenden Wert haben.... was bei reiner Softwarefunktionalität schlichtweg nicht gegeben ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MatthiasPetersbach 20.11.2018, 16:05
31.

Zitat von jf24
Der Dax hat über 2000 Punkte verloren und die aktuellen Gewinnwarnungen vieler Dax-Unternehmen verheißen nichts gutes. Es wird zu zu einer Kürzung von Investitionen kommen, Arbeitsplätze werden entfallen und im Anschluss haben wir dann eine Rezession, die nun am Ende eines Konjunkturzyklusses auch eben mal kommt.
Dabei hat sich zu gestern dann überhaupt nichts geändert. Die Leute brauchen - oder wollen - Zeux, das sie kaufen und andere stellen das her. Die Firmen gibts noch, die Nachfrage, die Kunden, alles.

Nur auf dem Papier haben sich ein paar Zahlen bewegt.

Ein Zeichen dafür, daß wir diesen ganzen Quatsch der Börse - zumindest in der zur Zeit völlig pervertierten Variante - dringend loswerden müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
capote 20.11.2018, 16:07
32. Die Party ist vorbei

In Zeiten einer Nullzinspolitik ist 0,5 % Dividende auf dem Kurswert einer Aktie akzeptabel, wenn das Menetekel steigender Zinsen an der Wand steht, nicht mehr. Ausserdem werden Aktien, die von geliehenem Geld gekauft wurden, nun verkauft, so lange es noch etwas dafür gibt, Das alles hat mit dem Geschägzszweck einer Firma überhaupt nichts zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 20.11.2018, 16:08
33.

Zitat von ambulans
o.k., der punkt "KGV" geht an sie - es würde allzu lange dauern, den von beginn der unternehmenstätigleit an angehäuften verlusten irgendwelche (manchmal reichlich kleine) sog. "gewinne" (s. hier z.b. tesla, auch amazon) gegenüber zu stellen und daraus dann "korrekte" KGV'en zu berechnen. aber, anderes thema: der obige forist nannte ja gerade "virtuelle" im gegensatz zu "echten" werten - wie würden sie denn aktuell z.b. den wert der Deutschen Bank (wieviele prozesse haben die nochmal immer noch am hals, wie hoch wäre das deshalb zu bilanzierende risiko, welcher "nachhaltige" gewinn könnte diese kursrisiken - man könnte hier auch vom "existenz"-risiko sprechen - einigermaßen auffangen) nun nennen? "virtuell" in bezug auf mögliche bilanzen und darin enthaltene parameter könnte da schon durchaus zutreffen ...
Dass Amazon keine Gewinne macht bzw. noch nie gemacht hat, ist ein Mythos.

Also gerade das Beispiel Deutsche Bank zeigt doch, dass die Investoren die von Ihnen genannten Risiken durchaus einpreisen. Worauf wollen Sie also hinaus? Was wäre denn nun ein "echter" Wert für Sie und was ein "virtueller" und wieso sind die Investoren so blöd und erkennen das im Gegensatz zu einigen SpOn-Foristen nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
slowboarder 20.11.2018, 16:09
34. Sind die Aktionäre nicht selber schuld, wenn die Aktienkurse sinken?

Der Wert einer Aktie wird doch dadurch bestimmt, was ein Aktienkäufer bereit ist, am Markt für diese Aktie zu bezahlen.
Also bestimmen doch die Aktienkäufer selbst über die Kurse und nicht die Firmen, die die Aktien irgendwann mal ausgegeben haben. Also einfach weiter schön die Aktien zu hohen Preisen kaufen, dann bleiben die Kurse auch oben und alles ist gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lspring 20.11.2018, 16:13
35. Jetzt aber mal Hand aufs Herz

Der Artikel verlockt (auf den ersten Blick). "Lies mich!" Doch je weiter man beim Lesen vorstösst, umso langweiliger wird's. Kalter Kaffee. Die immer gleichen "Fakten" werden zitiert, wenn mal wieder eine dieser Gigantenaktie ein paar Prozent verliert. Wetten, dass ein paar Menschen (oder gar Computerprogramme) auf sinkende Kurse gewettet hat? So läuft's nun mal im Casino Royale. Easy come. Easy go. Heute fallen die Kurse und morgen steigen sie wieder. Trotz all der viel zitierten Fakten. Das grosse Beben steht uns erst noch bevor. Aber das werden unsere Wirtschaftsjournalisten erst merken, wenn's vorbei ist. Wie beim letzten Mal. Have a nice Day.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Referendumm 20.11.2018, 16:13
36.

Zitat von muekno
Apple hat den Bogen überzogen auch bei den neuen PC (iMACs) ind Notebooks,( MAC books) als auch den Tabletts. Apple System sind schön und gut und aber irgendwann ist der Ofen aus.
Lieber Mitforist: Haben Sie sich mal die Gebrauchtpreise eines z.B. MAC books / Air so angeschaut?

Das Ding kostete neu über 1000,- Euro in 2010 / 2011.
Heute bekommen Sie das Teil gebraucht - voll funktionsfähig - für unter 200,- Euro. Was daran werthaltig sein soll, ist mir völlig schleierhaft.

Mir bot man das Air letztens sogar für 70 Piepen an. Ein älteres iPhone gabs mal für ein Schnitzelessen (etwa 30,-).

Irgendwann ist es auch dem allerletzten Fanboy zu blöde, erneut zig Tausende auszugeben (zumal Innovationen seit Steve Jobs absolute Mangelware sind) und dazu zig Hunderte, weil statt dem Anschluss xyz und statt dem Thunderbolt-Anschluss nun wieder was ganz neues angesagt ist. Ach ja, Thunderbolt-Kabel und Zubehör gibts seit Monaten für nen Appel & Ei bei jedem Billig-Kauhaus /-Supermarkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupenrein 20.11.2018, 16:17
37. An den Börsen

wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr 'gehandelt'
sondern gezockt. Anstelle von Realwirtschaft hat schließlich
die Finanzwirtschaft das Ruder übernommen. Selbst die EZB oder FED
haben sich daran beteiligt und als reine Spekulanten erwiesen.
Der 'Handel mit Schulden und nicht mehr mit realen Werten ist nichts als
eben Spekulation oder Zockerei.
Da werden selbst Währungen von an sich reichen Staaten nicht verschont
Genau durch den Handel mit Schulden wurde
im Verlauf von wenigen Jahren der Schuldenberg der Einzelstaaten immer größer.
Alle Bankenkrisen und Finanzkrisen sind letzten Endes das Ergebnis dieser Zockerei.
Das Ergebnis global betrachtet ist dann, dass ein paar Dutzend Multimilliardäre
die Hälfte des Vermögens der gesamten Weltbevölkerung besitzen.

Wer Haifische in Fischzuchtbecken einsetzt muss sich nicht wundern, wenn bald
kein Fisch mehr im Becken schwimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MannAusmNorden 20.11.2018, 16:19
38. Tech-Giganten?

Hmm... außer bei Apple, die nunmal durch ihre Smartphones, Tablets und ultraleichten Laptops die Technik vorantrieben sehe ich da eigentlich keine Technik, die den Gigantismus erklärt. Google und Facebook? Sind doch nur Datenkraken. Die sammeln Informationen bis der Arzt kommt um das dann irgendwo wieder zu verschachern. Darin sehe ich keine besondere Technik, das konnte man damals mit Papier und Bleistift schon! Netflix? Technik? Außer, dass sie ein Bezahlsystem davor geklemmt haben, funktioniert Netflix doch technisch so wie vor 15 Jahren (!!) schon die Filehoster wie sie bei kino-to verlinkt waren. Also in den meisten Fällen weniger Technik-Giganten sondern nur Nutzer der Technik um dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 20.11.2018, 16:26
39. ....

Zitat von larsmach
Mit Verlaub: Nicht Apple verlor mit 35 Mrd Dollar an einem Tag so viel wie sämtliche Aktien der Deutschen Bank derzeit kosten, sondern Apples Eigentümer (Aktionäre) - und das in den meisten Fällen nur in den Büchern; Geld ist Geld, Aktien sind Aktien! Von Avalkrediten (mit Aktien als Sicherheit) abgesehen, spielt der Aktienpreis für die Liquidität einer Firma keine unmittelbare Rolle, und Casino-Besucher prahlen manchmal, wie viel "Geld" sie schon gewonnen hätten (während in Wahrheit Jetons vor ihnen aufgestapelt ...und nach weiteren Spielrunden wieder verschwunden sind). Das o.g. Missverständnis kommt besonders in Debatten um gewaltige Erbschaften auf: Die Steuerlast der Erben, die ja einige ihrer geerbten Aktien/Geschäftsanteile verkaufen oder Steuern aus Dividendenzahlungen abstottern können, wird mit "Kosten" für ein Unternehmen verwechselt und führt zu teilweise absurder Propaganda.
Mit Verlaub, das ist Wortklauberei.
Jeder Depp weis wie das zu verstehen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 11