Forum: Wirtschaft
Arbeiten bis zum Tod?

Hunderttausende Deutschen arbeiten auch nach ihrer Pensionierung weiter. Ist der Job im Alter eine Bereicherung - oder oft lebensnotwenige Geldbeschaffung?

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semper fi 26.10.2009, 14:01
50.

Zitat von Volker Gretz
Wie der Deppendeutsch-Begriff "Job" ja bereits aussagt
Sie sind auch einer von denen die glauben, das "Beruf" von "Berufung" kommt und ein Leben lang halten muss. Das ist 19. Jahrhundert.

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semper fi 26.10.2009, 14:01
51.

Zitat von LouisWu
Das sehe ich auch so. Wichtig ist aber das Wort "dürfen". Wird es nämlich zu "müssen", dann sieht die Sache schon ganz anders aus.
Und das ist nicht in Ordnung.

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semper fi 26.10.2009, 14:07
52.

Zitat von zwangsreunose
Und viele von denen, die heute als Maß aller Dinge gelten, spritzen sich mit Butox die Falten weg, leben von plastischer Chirurgie, essen ab dem 40sten Lebensjahr Betablocker und verbreiten Unsinn.
Lassen Sie mich 'mal raten ... Sie müssen das 40. auch schon passiert haben.

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clh 26.10.2009, 14:11
53. Arbeiten bis zum Tod

Wer jetzt über den o. a. Umstand überrascht ist, hat die letzten Jahrzehnte geschlafen. Das ist genauso vorausgesagt worden.
Und unter Schwarz-Gelb wird sich die Situation nicht nur für die heutigen Rentner, sondern für alle verschärfen.
Aber auch das ist alles vorhergesagt.
Ich würde schon einmal anfangen, die städtischen Tafeln zu vergrößern.
Wieso kommt noch keiner auf die Idee, die lebensverlängernden Maßnahmen bei Kranken zu kappen? Weil man sonst den Ärzten und der Pharmaindustrie etwas wegnimmt?

meinungsbaum.de

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Roter Teufel 26.10.2009, 14:12
54. Von der Wiege bis zur Bahre

Zitat von The Godfather
Die Lösung kann nur sein, RADIKAL nach Kinderlosen und solchen mit Kindern zu unterscheiden. Oder aber die Rente wirr kommunistisch, d.h. jeder Rentner kriegt einen -ausreichenden- Rockelbetrag. WEr mehr will, muß sich um sich selbst kümmern. Klingt hart, ist auch so. Wie sollen sonst 2000 Arbeitnehmer 1000 Renter finanzieren ???
So wird es wohl kommen. Ein Leben lang leben auf Hartz-IV-Niveau. Von der Wiege bis zur Bahre.

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Roter Teufel 26.10.2009, 14:16
55.

Zitat von herbert
Jeder ist in seinem Leben verantwortlich dafür, was er macht. Ich kenne Leute, die haben es bestens verstanden auf 25 oder etwas mehr Arbeitsjahre zu kommen und bedauern nun, dass sie keine volle Rente bekommen. Sie haben halt nichts getan und wer nicht arbeitet, bekommt....
Denker wissen aber auch, dass die Beamtenpensionen nicht nach der Lebensleistung (Durchschnitt) , sondern nach dem letzten Gehalt errechnet wird.

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Greta Pan 26.10.2009, 14:18
56. ....

Die Polemik mancher Teilnehmer hier ist schon erschreckend. Fakt ist, dass es durchaus Menschen gibt, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben und dennoch von der Altersarmut bedroht sind. In einem solchen Fall kann auch einem 70jährigen nicht vorgehalten werden, er sei selbst an seiner Situation schuld. Denn dieser Mensch hat auf das System, (in das übrigens reingezahlt und damit unsere Bildung mitfinanziert hat) das die Regierung proklamiert hat, auch vertraut.

Den jüngeren Generationen, v.a. den Akademikern unter uns, kann man gerne vorhalten, dass sie durch ihr Studium später einzahlen und sich daher auch privat um ihre Rente kümmern müssen. Wir wissen, was auf uns zukommen wird und darauf sollten wir uns vorbereiten.


Dass manche hier allerdings so sehr auf den Egotrip sind und alte Menschen am liebsten von der Arbeitsstelle ins Grab befördern möchte, ist menschlich gesehen ein absolutes Unding.


Ein

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ronghua 26.10.2009, 14:25
57. Es gibt auch ganz noch "Andere", die mit Job gluecklich sind.

Habe nach einem schoenen langen Wochenende, heute morgen meine Tochter (5 Monate)und meine Gattin (39 Jahre)im warmen chinesischen Sueden zurueckgelassen.
Bin (69J.) jetzt nach 3 Stunden Flug im kalten Nordosten von China, denn die "Pflicht" ruft. Mir macht meine Taetigkeit Spass und ich werde diese auch noch die naechsten 10 Jahre ausfuehren.
Gruss Klaus-Dieter

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Volker Gretz 26.10.2009, 14:27
58.

Zitat von semper fi
Sie sind auch einer von denen die glauben, das "Beruf" von "Berufung" kommt und ein Leben lang halten muss. Das ist 19. Jahrhundert.

Sehen Sie... - das passiert, wenn man keine Erfahrung in und keine Ausbildung für die Tätigkeit hat, die man ausübt:
Sie "meinen halt mal" :-)

Beruflich nennt man das, was sie machen in der Sprache der Unterschicht "Job".

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heiße Luft 26.10.2009, 14:30
59. ..

Und was ja auch keiner begreift: Jedesmal wenn ein Arbeitgeber, Gewerkschafter, Politiker, Journalist oder Betriebsrat das Wort "Lohnzurückhaltung" in den Mund nimmt, meint er gleichzeitig "Rentenkürzung".

X Jahre Reallohnverlust werden in 20 oder 30 Jahren noch mehr Leute an die Armutsgrenze schieben als heute schon, schließlich läuft die Inflation weiter, das Rentenniveau wird kontinuierlich gesenkt und die Krankenkassenbeiträge steigen.

Ich frag mich, wieviel ich bitte verdienen/vorsorgen/einzahlen soll, damit es später mal reicht.

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