Forum: Wirtschaft
Arbeiten im Ausland: Deutsche in der Schweiz fühlen sich ungeliebt
DPA

Viele Deutsche arbeiten gerne in der Schweiz. Sie hadern allerdings mit dem schlechten Image, das ihnen anhaftet. Das führt teils zu obskurem Verhalten - etwa dazu, im Job kaum zu reden.

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Prof. Dr. Charles Bronson 09.05.2015, 13:42
250. Bullshit

Jetzt kommen wieder diese trotzigen Kommentare, dass es den Ausländern in D nicht besser ginge. Mal abgesehen davon, dass dies nichts mit dem Verhalten der Schweizer zu tun hat, ist dies in D sicher nicht der Fall. Als Abkömmling eines Migranten in zweiter Generation habe ich keine Nachteile erfahren und Gleiches würde mein Vater bestätigen.

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edwardnewgate 09.05.2015, 13:45
251.

Genau so, fühlen sich auch Deutsche mit Migrationshintergrund in Deutschland!
Schön zu hören, dass es auch mal die anderen trifft.
Die meisten von denen, die sich in der Schweiz ungeliebt fühlen, würden ausländische Mitbürger doch genau so behandeln.
Auch wenn diese Tatsachen ziemlich traurig sind, empfinde ich kein Mitleid.

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spassamarbeiten 09.05.2015, 13:50
252.

Zitat von gandhiforever
wenn Deutsche in der Schweiz weniger laut in der Oeffentlichkeit redeten. Wenn sie sich dort nicht zu Hause fuehlen, dann liegt das erst einmal an falschen Erwartungen, aber auch am eigenen Verhalten. Englischsprachige haben es da besser. Sie kapseln sich ab, wollen nicht integriert werden, weil sie nach wenigen Jahren ja wieder wegziehen. Die Deutschen hingegegen, Deutschland entkommen, meinen mit offenen Armen aufgenommen werden zu muessen, auch wenn sie abends dann ARD oder ZDF glotzen. Besser haben es da schon die Kinder, denn die lernen den Dialekt schnell, sind dann schneller integriert, besonderds wenn sie in ihrer Freizeit auch mit schweizer Kindern spielen.
damit alle die Schweizer schnarchen hören ?
was haben sich 2 Schweizer zu erzählen ? lueg a mol, di fladermus da Obbe, isch das dei dach ?!!

was gaebe es in der dütsch-schweiz ohne dütschland ??? alpen tv, schwinger sport, und blick (ach nein, da fängt ja jetzt ein spiegel chef an beim Ringier Verlag...) , keine autos, keine Flugzeuge, keine vernünftigen Ärzte, ...ja also soviel bliebet do nüt

super wenn die kinder den Dialekt lernen. da kimme die ja 1a durch die welt oder können sich später von dorf zu doof schnackseln , denn Inzucht ist ja legal.

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bepekiel 09.05.2015, 13:53
253. kanns heilsam vielleicht

denn so lernt man kennen, wie sich Ausländer in Deutschland oft behandelt fühlen, selbst hier geborene Menschen, deren Familien eingewandert waren.
Typisch: sie sprechen aber gut Deutsch.

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Eduschu 09.05.2015, 13:55
254.

Man ersetze in diesem Artikel das Wort Schweiz durch Deutschland. Dann ersetze man noch Deutsche durch Migranten und plötzlich wären sich alle einig, dass ein solches Verhalten der Gastgeber selbstverständlich unter aller Kanone sei, dass man an einer Willkommenskultur arbeiten müsse und wie furchtbar im Allgemeinen die Deutschen seien. Wenn es aber mal umgekehrt ist, wenn sich also herausstellt, dass Schweizer genauso ressentimentgeladen sind wie Deutsche, dann liegt das, den allermeisten Beiträgen hier zufolge - Überraschung - auch wieder an den Deutschen.

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distel61 09.05.2015, 14:01
255. Auch Schweizerdeutsch ist Deutsch!

Zitat von thunderstorm305
Vielleicht würde es helfen wenn die Deutschen einfach mal "Schitzerdütsch" lernen? Das ist die einfachste Eintrittskarte in der Schweiz. Dort kommt man mit Hochdeutsch nicht weit.
Selbst, wenn man das unter Umständen in der Schweiz nicht wahrhaben möchte.

Ich habe jedenfalls null Verständnisprobleme (passiver Wortschatz), wenn sich Schweizer untereinander und schnell mit Dialekt unterhalten.

Ganz im Gegensatz beispielsweise zu Niederländisch, das wirklich eine eigene Sprache ist.

Insofernhin sehe ich keine Notwenigkeit Schweizerdeutsch als aktiver Sprecher zu lernen, zumal ich als jemand, der nördlich der Grenze in Baden-Württemberg lebt, auch noch nie einen Schweizer getroffen habe, der hier lebt und Schwäbisch gelernt hätte!

Die sprechen alle Hochdeutsch mit einer Art schweizer Akzent/Tonfall. Schwäbisch hingegen kann man vermutlich nur schwätzen, wenn man es mit der Muttermilch aufgesogen hat. Selbst ich als Eingeborener tue mir damit leidlich schwer, weil meine Eltern keine gebürtigen Schwaben sind und ich deswegen mit Hochdeutsch aufgewachsen bin!

Übrigens ist es für geübte Schwaben sogar möglich regional sehr fein zu differenzieren. Man kann unterscheiden, ob jemand in Stuttgart aus Cannstatt kommt oder von einem Stadtteil auf den Fildern.

Das als Zugezogener auch nur ansatzweise hinzubekommen ist ziemlich unmöglich!

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demophon 09.05.2015, 14:09
256. Lernt Hochdeutsch

Zitat von SteigerF
Hochdeutsch ist zwar unsere Amtssprache und Schriftsprache, aber es ist und bleibt eine Fremdsprache. Niemand wird gezwungen einen Dialekt zu lernen. Aber die Umgangssprache ist nunmal der Dialekt und zumindest kann man erwarten, dass dieser verstanden wird.
Um einen Dialekt zu verstehen muss man ihn natürlich "lernen", genauso wie eine Sprache. Warum setzen sich die Schweizer nicht endlich auf ihren Hosenboden und lernen ihre eigene Amtssprache richtig? Die niederdeutsch-sprechenden Norddeutschen haben das in den vergangenen Jahrzehnten auch getan, selbst auf dem Land spricht fast niemand mehr den alten Dialekt.

Die Schweizer verstehen doch oft ihre eigenen Landsleute aus anderen Kantonen nicht, weil fast jeder Ort seinen eigenen Dialekt hat und jeder so plappert wie er will. Man stelle sich vor, in jedem Ort würden andere Verkehrsregeln gelten und jeder würde so Auto fahren wie er will. Genauso anarchisch ist die Sprachensituation in der Deutsch-Schweiz.

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wiegesagt 09.05.2015, 14:10
257. Nie wieder Schweiz

Als Deutscher kann man es dort nur falsch machen. Sagt man Schweizern, dass man Mundart versteht und sie mit einem Mundart reden können, gilt man als gönnerhaft. Tut man es nicht, glauben Sie, man wolle, dass sie sich einen anpassen. Spricht man keine Mundart, spricht man das verhasste Hochdeutsch (ich kann leider nur Hochdeutsch und keinen Dialekt, gar keinen). Versucht man Mundart zu lernen, haben sie das Gefühl, man äfft sie nach. Redet man mit Schweizern, finden sie einen vorlaut und laut. Hält man sich zurück, gilt man als arroganter Deutscher, der mit den Schweizern nichts zu tun haben will. Konatke zu Schweizern zu knüpfen, ist so als Deutscher so gut wie unmöglich.

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muttisbester 09.05.2015, 14:27
258. Deutschschweizer sind die Ursache

ich habe folgende Erfahrungen gemacht:
Die Frankophonen Schweizer haben auch arge Probleme mit ihren Schweizerdeutschen Landsleuten.

Deshalb würde ich das Problem anderherum definieren:

Die Schweizerdeutschen haben mit ALLEN ein Problem, die nicht Schweizerdeutsche sind! Vermutlich haben die Schweizerdeutschen auch Probleme untereinander - von Kanton zu Kanton.

Die Französischsprachigen Schweizer lernen nämlich ebenfalls Hochdeutsch - und werden dann von ihren Schwyzerdytschen Landsleuten sehr ungern verstanden.

Also, nicht die Deutschen sind das Problem, es sind die Deutsch-Schweizer!

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forumgehts? 09.05.2015, 14:33
259. Ich

arbeitete in meinen jungen Jahren in CH, ebenso meine spätere Frau und unser Sohn und wir alle haben die Zeit dort mit unseren Schweizer Kollegen und Kolleginnen genossen. Wir hatten dort niemals Probleme, so wie sie hier beschrieben werden. Unser Sohn antwortete auf diesbezügliche Fragen immer "ich habe keine Probleme, denn ich mache keine". Dem möche ich aufgrund meiner Lebenserfahrung hinzufügen, dass immer diejenigen am meisten aufheulen, die anderen zuerst gewaltig auf die Zehen getreten sind und dann mal auch einen Tritt verpasst kriegen.

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