Forum: Wirtschaft
Arbeiten im Ausland: Deutsche in der Schweiz fühlen sich ungeliebt
DPA

Viele Deutsche arbeiten gerne in der Schweiz. Sie hadern allerdings mit dem schlechten Image, das ihnen anhaftet. Das führt teils zu obskurem Verhalten - etwa dazu, im Job kaum zu reden.

Seite 9 von 29
fred0r 09.05.2015, 10:01
80. Tja...

.. so fuehlt man sich wohl als Auslaender in einem fremden Land.

Beitrag melden
inii 09.05.2015, 10:02
81. Welcher Deutsche glaubt ernsthaft,

dass er sich Ausländern in Deutschland gegenüber anders verhält? Gewisse Diskriminierungen gibt es überall. Warum sollte es in der Schweiz oder bei den Deutschen anders sein?

Beitrag melden
globallynaive 09.05.2015, 10:02
82. Schweizern in Deutschland...

Schweizern in Deutschland geht es auch nicht besser, da wird man wegen der Sprache ebenfalls nicht ernst genommen und öffentlich angefeindet. Als andersfarbiger Ausländer wird man in Deutschland auch täglich angefeindet, also ist es doch mal eine lehrreiche Lektion für die "Sauschwoobe", wenn sie selbst in einem anderen Land als minderwertig angesehen werden.

Beitrag melden
DinDra 09.05.2015, 10:03
83. Sehr interessant!

Vielen Ausländern in Deutschland geht es genau so. Deswegen bleiben auch viele unter sich. Beim Arzt, Zahnarzt, Uni oder in Behörden, auf der Wohnungssuche, in privaten Beziehungen kann man in Deutschland überall auf Feindlichkeit, Gleichgültichkeit oder Überheblichkeit stoßen. Eine deutsche Bekannte von mir hat mal im Gespräch erwähnt, dass die Rumänen zu der unteren Klasse von Menschen gehören. Vielleicht mal auch dieses Thema in SPON aufgreifen.

Beitrag melden
tailspin 09.05.2015, 10:03
84. Ungeliebt und stressverzehrt

Zitat von captainahab71
fühlt sich in Deutschland ungeliebt - das erkennt man schon am Gesichtsausdruck..
Besonders Montag morgens in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Besser wirds nur am Freitag abend.

Beitrag melden
LondoMollari 09.05.2015, 10:06
85. Macht die Umfrage mal nicht mit deutschen wirtschaftsflüchtlingen in CH

... sondern mit ausländischen Wirtschaftsflüchtlingen in D.

Vermutlich wären die Zahlen da eher noch höher, PEGIDA und Co lassen grüßen.

Beitrag melden
jürg gassmann 09.05.2015, 10:07
86. Kaum erstaunliches...

Ich habe in verschiedenen Ländern gelebt, und diese Befunde sind grösstenteils ein Gemisch zwischen Fehlerwartungen auf der Ausländerseite und Normalität.
Eine grosse Fehlerwartung von Deutschen in der Deutschschweiz ist, das hier alles ist wie in Deutschland. Ist es nicht, und für uns ist Schriftdeutsch eine Fremdsprache, mit anderer Grammatik und anderem Wortschatz.
Dass man im Ausland die eigene Kultur stärker empfindet ist völlig normal.
Auch fühlen Ausländer bei uns sich gegenüber anderen Schweizern diskriminiert, wenn ich als Ostschweizer jedoch bestätigen kann, dass ich in anderen Teilen der Schweiz auch diskriminiert werde. Das ist in der Schweiz eben so.

Beitrag melden
nageleisen 09.05.2015, 10:07
87. Schweizer mögen halt kein herrisches Verhalten.

Was erwarten die Deutschen?
Dass man Ihnen den roten Teppich ausrollt?
Und sich unbeliebt zu fühlen ist allemal besser, als sich bedroht zu fühlen.
Die Asylbewerber in Deutschland können ein Lied davon singen.
Schweizer sind in der ganzen Welt sehr beliebt und die Schweizer lieben die Freiheit.
Was sie nicht mögen ist forsches, arrogantes Verhalten.
Ich selber gehe nicht mehr zu deutschen Ärzten, weil sie so unfreundlich und selbstherrlich sind.
Ich glaube es gibt zwei Arten Wahrnehmung des „Deutschen“.
Eine mediale und eine reale.
Auf Druck Deutschlands mussten die Italiener die Mission „Mare Nostrum“ einstellen.
Das führte zur „Unbeliebtheit“. Also wollte man das mediale (nicht da reale) Image aufpolieren und schickte einen Kreuzer ins Mittelmeer.
Und voila gestern und heute ständig in den Nachrichten, wie die Deutschen toll helfen und die Menschenrechte wieder mal hochhalten.
Es geht um reine mediale Wirkung.
Ein zweites Beispiel:
Die Frau Merkel sagte kürzlich: Freunde werden nicht bespitzelt mit voller Empörung.
Mein Gott haben sich die Deutschen darüber empört. Den ganzen Tag und die ganze Woche und den ganzen Monat.
Und was passierte später: Deutsche Geheimdienste haben mit Billigung der deutschen Regierung Brüssel und Frankreich ausspioniert.
Wo ist die mediale und politische Empörung darüber. Fehlanzeige.
Wenn es ums Austeilen geht, sind die Deutschen Weltmeister, wenn sie aber einstecken müssen, dann zeigen sie Papierhaut.
Die Medien sagen nicht der BND die Partner ausspioniert hat, sondern im Auftrag der NSA.
Was will man machen, wen ein Auftrag ins Haus kommt.
Zumindest versucht der BND noch nicht zu zensieren, wie die Spiegel.

Beitrag melden
ekel-alfred 09.05.2015, 10:07
88. Schweizer Kultur

Die Schweizer sind ja auch nicht gerade bekannt für ihre Gastfreundlichkeit Ausländern gegenüber. So wundert mich diese Studie nicht.

Beitrag melden
menschmaschine 09.05.2015, 10:09
89. man könnte ja fast Mitleid mit den Deutschen haben,

wüsste man nicht, dass sehr viele Deutsche (nicht nur Rechtsextreme) sich genauso gegenüber Fremden hierzulande verhalten und das auch, wenn die "Fremden" hierzulande geboren und aufgewachsen sind.

Beitrag melden
Seite 9 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!