Forum: Wirtschaft
Arbeitnehmerschutz: Nur noch jeder zweite Beschäftigte arbeitet mit Tarifvertrag

Der tarifliche Schutz von Arbeitnehmern in Deutschland nimmt weiter ab: Nur noch etwa die Hälfte aller Beschäftigten arbeitet laut einer Studie in einem Betrieb mit Tarifbindung. Besonders ausgeprägt ist die Situation in Ostdeutschland - mit schweren Folgen.

Seite 2 von 2
sozi 06.04.2010, 18:11
10. fairer Chef ?

Zitat von Wolfssohn
Wenn man sich ansieht, was für Witzfiguren und Handlanger in den Gewerkschaftsvorständen herumfallen, ist es für einen AN vielleicht wirklich besser, keinen Tarifvertrag zu haben. Voraussetzung ist natürlich ein fairer Chef.
Wie fair der Chef sein wird, der aus dem Arbeitgeberverband austrat, ist ja wohl klar. Bestimmt ganz besonders fair. Ha Ha

Beitrag melden
zzipfel 06.04.2010, 20:26
11. Ich habe nur mal im Öffentlichen Dienst mit Tarifvertrag gearbeitet, ansonsten ...

... in der Privatwirtschaft immer ohne Tarifvertrag. Allerdings zum doppelten, bzw. dreifachen Einkommen. Was finden tumbe Gewerkschaftsbonzen daran so schlimm? Die wollen halt nicht, dass Arbeitnehmer hohe Einkommen erzielen; je zufriedener die Arbeitnehmer, desto weniger Mitgliedsbeiträge können die Gewerkschaften abzocken. Ich bin froh, dass ich meine Vergütung marktgerecht aushandeln kann und das nicht irgendwelchen Gewerkschaftsfunktionären überlassen muss. Wenn ich Gewerkschaft wäre, wäre ich auch dagegen, wenn es viele aussertariflich Beschäftigte - und weniger zahlende Gewerkschaftsmitglieder gäbe

Beitrag melden
onzapintada 06.04.2010, 23:26
12. Watn Wunder: Tariflohn bald nur noch fuer Minderheit

Schwache Gewerkschaften, flexible Beschäftigungsverhältnisse, Hartz-4 und kein Mindestlohn: BRD wird zur Billigrepublik Dumping
Durch HARTZ VERHEIZT

Nach Jahren der Standort-in Gefahr-Propaganda in den Medien seit den 90er Jahren,
der Zurueckdraengung von Arbeiterrechten,
der Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen,
der Schwaechung der Gewerkschaften bis hin zu Streikverboten durch Organe der deutschen Klassenjustiz mit ihren einstweiligen Verfuegungen,
der Reformpolitik mit dem neoliberalen Meisterstueck Hartz-4
sind nun Millionen Buerger gezwungen, ihre Arbeitskraft fuer vorher unvorstellbar niedrige Loehne zu verkaufen, und wurden und werden so in die wirtschaftliche Unfreiheit gestossen. Dadurch konnte das Lohnniveau aller Beschaeftigten abgesenkt werden. Das war der Plan.

Profitiert haben in erster Linie die Bankster, danach die Exportindustrie.
Die Folgen sind u.a. die im Artikel beschriebenen, und es ist kein Ende abzusehen: Deutschland macht weiter so, in Umkehrung des Erhardschen Postulats ist heute das Ziel offenbar ARMUT FÜR ALLE. Die Bevoelkerung wird durch HARTZ verheizt.

Aber auch wenn die Wirtschaftsweisen noch so oft ins selbe HORN stossen, fuer die die uebergrose Mehrheit macht all dies wenig SINN.

Das einzige, was unsere elitaeren HÜTHER der herrschenden privatkapitalistischen Eigentumsverhaeltnisse RAFFELN, ist, mit ihren BOFINGERN an der Gewinnschraube nach oben und die Lohnschraube runter zu drehen:
HÜSCH, HÜSCH, ins HÜS-CHEN, ein neues Gefaelligkeits-Analys-chen.

BOFINGER, sei der Fairness halber angemerkt, gehoert sicher nicht zu den Hardlinern der SINNfreien Lehre aus dem Elfenbeinturm, den sie sich da zurechtZIMMERN – MANN oh MANN! - aber auch er trat nur fuer einen Mini-Mindestlohn von 4,50 Euro ein, was einer Ablehnung fast gleich kommt.
Also FINGERT auch dieser BO an der Lohnschraube nach unten mit herum.

Und HICKEL, sonst immer treffsicher, schleudert (er ist inzwischen pensioniert) seine Kritik-Steine soweit ich weiss nicht direkt auf die sich wieder stellende Eigentumsfrage bezueglich des Systems der Privatbanken an sich, die immerhin faktisch bereits die Steuereinnahmen der naechsten Jahrzehnte zusammengeRAFFELT und so gut wie sicher im HÜS-CHEN haben.

Freilich vorausgesetzt, dass die Kanzlerin mit ihrem UNSINN von der Systemrelevanz der Bankster weiter durchkommt, und niemand diesen Coup d‘Etat MERKELT, und das Casino weiterwerkelt.

Und wenn so ein GralsHÜTHER mal argumentativ getroffen wird, nehmen die anderen es einfach nicht zur Kenntnis und RÜHRUPPEN den alten vergorenen Freimarkts-SÜRUP von vor 30 Jahren in den Medien gleich wieder neu an.
Nur wenn sie sich mit ihren Thesen voellig verFRANZT haben, und gar nicht mehr weiterkommen, machen sie manchmal Scheinkonzessionen.

Sie glauben, wir RAFFELN sowieso nichts von dem, was sie sagen. Und da liegen sie noch gar nicht mal so falsch, mit ihren verHÜSCHTEN Gefaelligkeits-Analys-chen, die wirklich nur fuer die zu verstehen sind, die ihren Verstand waehrend des Wirtschaftsstudiums an irgendsoeinem HORN an der Wand aufgehaengt haben, um gut beHÜTHET durch die Lehre vom reinen UnSINN das Studium irgendwie zu ueberstehen und den Neoliberalismus irgendwie in den Kopf zu bekommen.
Nur um danach dann ebenfalls in dasselbe zu stossen.

Diesen ganzen verFRANZten UnSINN kann auch ein einzelner HICKEL nicht staendig auseinanderwickeln.

Beitrag melden
Seite 2 von 2
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!