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Arbeitsgruppe: Union und SPD wollen Energiewende billiger machen
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Planbarer, berechenbar und bezahlbar: Union und SPD wollen mit einer einschneidenden Reform die Kosten für die Energiewende senken. Darauf haben sie sich in der Arbeitsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Andere Punkte blieben hingegen weiterhin strittig.

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schlob 09.11.2013, 20:22
1.

Zitat von sysop
Planbarer, berechenbar und bezahlbar: Union und SPD wollen mit einer einschneidenden Reform die Kosten für die Energiewende senken. Darauf haben sie sich in der Arbeitsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Andere Punkte blieben hingegen weiterhin strittig.
Die Kosten werden nicht gesenkt-
das verballerte Geld kommt nie zurück-
sondern die Steigerung wird verringert.

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soulbrother 09.11.2013, 20:35
2.

Zitat von sysop
Planbarer, berechenbar und bezahlbar: Union und SPD wollen mit einer einschneidenden Reform die Kosten für die Energiewende senken. Darauf haben sie sich in der Arbeitsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Andere Punkte blieben hingegen weiterhin strittig.
Werden die Schäden durch Kohleverbrennung und die Kosten für die Atommüllagerung auch billiger gemacht?

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joG 09.11.2013, 20:35
3. Auch hier bleibt unklar, was da wirklich ....

....gemeint ist. Billiger? Seeschaden ist getan. Lediglich der längere Betrieb der Atomkraftwerke und der Abbruch weiterer Energieproduktionskapazitäten, die teurer sind als Kohle würde da Erleichterung schaffen. Was sicher keine Verbesserung bringen kann ist ein weiterer Plan durch eine oder mehr Planungsbehörden, die einen alten plan berichtigt, der bereits vorhergehende Planungsfehler anderer Behördenpläne berichtet hatten.
Und das soll die viel zu teure Stromherstellungskapazitäten, die wir haben billiger machen?

Davon abgesehen, wäre zu fragen, was die Wahlversprechen waren. Hat man sich das Mandat hierzu geholt?

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ProDe 09.11.2013, 20:36
4. Lebewohl Energiewende, Adieu Vernunft!

Planbarer fuer die Konzerne, billiger fuer die Wirtschaft, dazu eine Vollbremsung beim Ausbau der zukunftsfaehigen Energien.
D.h. mal wieder bezahlen wir Buerger die Zeche - fuer die Milliarden Kohlesubventionen, die Gewinne der Monopolisten und den Atommuell.
Aber es gibt noch weitere Verlierer - unsere Kindern, die Umwelt und mittelfristig auch der Wirtschaftsstandort Deutschland, der hier eine Chance verspielt technologisch in Zukunftstechnologien vorne mit dabei zu sein ... fuer ein paar Waehlerstimmen in NRW und den Machterhalt der alten Oligopole.
Aber dafuer bekommt die SPD ihre 3-4 Ministerpoestchen und kann durch ihre traditionelle Aemterpatronage die antidemokratischen Parteistrukturen aufrecht erhalten.

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no-panic 09.11.2013, 20:40
5.

Zitat von schlob
Die Kosten werden nicht gesenkt- das verballerte Geld kommt nie zurück- sondern die Steigerung wird verringert.
Welches Geld ist verballert? Wir bauen eine neue Infrastruktur auf, das kostet natürlich, billiger als neue AKW sind wir damit jetzt schon, Kohle rechnet sich nur noch durch Verschmutzungsrechte.
EE sind wirtschaftlicher als fossile Brennstoffe, das ist jetzt schon klar. Wo jetzt investiert werden muss ist in neuer und intelligenter Infrastruktur und dann noch in Speichersysteme.
Ich befürchte aber, die neue Regierung bricht vor den starken Lobbys ein und bremst die Energiewende.....

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no-panic 09.11.2013, 20:41
6.

Zitat von soulbrother
Werden die Schäden durch Kohleverbrennung und die Kosten für die Atommüllagerung auch billiger gemacht?
Nein, die werden ja auch nicht explizit auf der Stromrechnung ausgewiesen und sind daher irrelevant.

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u.loose 09.11.2013, 20:41
7. Da wird nichts

Jedes einzelne Prozent mehr EE-Strom der oberhalb des Marktpreises vergütet wird, treibt die Kosten in die Höhe. Vor 2022 wird sich in Sachen Preise ohnehin nichts ändern - erst dann fallen die Ersten 99 Cent PV-Anlagen aus der "Förderung"...

Mal sehen wie es so weiter geht... Die Kosten für 2014 sind ja schon auf 24 Mrd Euro gesetzt. Was kommt danach? 28 Mrd 32 Mrd?

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soulbrother 09.11.2013, 20:50
8.

Zitat von sysop
Planbarer, berechenbar und bezahlbar: Union und SPD wollen mit einer einschneidenden Reform die Kosten für die Energiewende senken. Darauf haben sie sich in der Arbeitsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen geeinigt. Andere Punkte blieben hingegen weiterhin strittig.
Die SPD scheint bereit, mit der CDU das Energiewende-Ende einläuten zu wollen, damit die Kohle- und Atom-KW möglichst lange laufen können.

Klimawandel? Gibt es nicht! Kosten und Folgekosten für Kohle- und Atom? Beide Augen zudrücken!

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gernotkloss 09.11.2013, 20:54
9. Energiewende-Aus durch stupide Politiker?

Was werden wir doch von der Politik hinters Licht geführt. Schon heute besteht die Möglichkeit,*durch einen beschleunigten, vor allem durch einen koordinierten Ausbau bereits möglicher Techniken, statt erst im Jahre 2050 bereits im Jahre 2030 mindestens achtzig Prozent unseres Stromverbrauchs durch regenerative Energien decken zu können. Voraussetzung für diesen Entwicklungssprung ist ein unbegrenzter Ausbau regenerativer Energien. Wenn dies politisch gewollt und richtig angefasst würde, gäbe es für die durch diesen Ausbau entstehenden Netzprobleme sehr schnell auch Lösungen. Voraussetzung hierfür aber wäre, dass wir in Deutschland endlich dazu übergehen würden, nur noch die Erfolg versprechendsten Entwicklungen zu fördern und zwar zu hundert Prozent. So könnte auch das Problem der Massenspeicherung elektrischer Energie, statt in Jahrzehnten, bereits in ein bis zwei Jahren gelöst werden.

Um 80 % oder gar 100 % der benötigten Strommengen durch regenerative Energien erzeugen und ohne Stromausfälle nutzen zu können, werden 1.000 bis maximal 1.500 mittelgroße Pumpspeicher benötigt. Mit Pumpspeichern heutiger Bauart (*) lässt sich das nicht erreichen. Wohl aber mit einer völlig neuartigen Entwicklung, einem Pumpspeicher mit schwimmendem Speicherteil (Patent-Anmeldung), der bei gleichem Speicherinhalt weit weniger als die Hälfte eines heutigen Pumpspeichers kostet und im Gegensatz zu diesem geografisch überall einsetzbar ist. Die Kosten dieser neuartigen Energiespeicher (Inhalt rund eine Million Kubikmeter Wasser) würden sich - Teuerungen eingerechnet - je nach Baubeginn auf insgesamt 35 bis maximal 50 Milliarden Euro belaufen. Beträge, die weniger als dem Dreifachen der jährlich von den Strom-Verbrauchern zu zahlenden und mit Fremdlasten überfrachteten EEG-Umlage entsprechen, die nach heutigem Stand noch über Jahrzehnte zu entrichten ist und deren Höhe weiterhin steigen wird.
Unter Beibehaltung des von der Politik festgesetzten Ausbauziels von lediglich 50 % an regenerativer Energie für 2030 würden die Kosten weit unter 20 Milliarden Euro liegen.

Würde der für eine Generalumstellung der Stromerzeugung auf 80 bis 100 % regenerative Energie benötigte Gesamtbetrag von maximal 50 Milliarden Euro für den Bau dieser neuartigen Pumpspeicher verwendet, hätte dies eine nachhaltige Senkung der Stromkosten, inklusive der Kosten für die EEG-Umlage zur Folge. Der für diese Umstellung nötigte Betrag könnte durch Streckung der EEG-Umlage und/oder durch Steuermittel aufgebracht werden.

Ein weiterer, zügiger Ausbau der Wind- und Solaranlagen würde am Ende dieser Umstellung zu jährlich wiederkehrenden Kostenersparnissen in Milliardenhöhe führen. Diese Einsparungen könnten zur weiteren Entlastung der Stromverbraucher sowie zum Schuldenabbau des Staates, zur Verbesserung von Bildung und Lehre sowie zur Rentensicherung genutzt werden. Darüber hinaus ließen sich Techniken, Kenntnisse und Erfahrungen weltweit vermarkten.*
E]

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