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Arbeitskampf in der Metallindustrie: Industrie drohen 24-Stunden-Streiks
DPA

Die IG Metall will erstmals Tages-Warnstreiks einsetzen. Dafür hat die Gewerkschaft zu Abstimmungen in rund 250 Betrieben aufgerufen. Arbeitgeber rechnen mit Umsatzeinbußen in dreistelliger Millionenhöhe.

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Ezechiel 29.01.2018, 16:57
1. Streiks ...

sind das einzige Mittel, um an faire Löhne und Gehälter für Arbeiter und Angestellte zu kommen. Freiwillig rücken die Arbeitsgeber nichts raus. Wenn es nach denen ginge, hätten wir heute noch die Löhne von 1953 nur umgerechnet in EURO.

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komatzu 29.01.2018, 17:13
2. lieber Arbeitgeberverband

wie armselig ist das denn zu klagen.
wenn es nach euch ginge hätte man auch nicht für mehr Urlaub oder weniger Arbeitsstunden streiken dürfen und wir müssten immer noch 48 Stunden die Woche auch samstags und mit nur 10 Tagen jahresurlaub arbeiten.

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bella-1956 29.01.2018, 17:42
3. Streiks müssen weh tun....

.....sonst sind sie wirkungslos. Wenn die Arbeigeber teure Produktionsausfälle scheuen, sollen sie doch die Forderungen der IG Metall erfülllen. Viel zu lange herrschte Lohnzurückhaltung in diesem Lande. Genutzt hat das nur den oberen Zehntausend. Die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer ärmen. Es wird Zeit den Klassenkampf von oben mit den Klassenkampf von unten zu beantworten.

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fiegepilz 29.01.2018, 18:02
4.

Sehr gut. Anders verstehen Arbeitgeber es nicht. Nicht nachgelassen!

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celebraler_kortex 29.01.2018, 18:21
5. Metaller sind ohnehin überbezahlt

Der Lohnabstand zwischen Metallern und den restlichen Arbeitstätigen und Tarifgemeinschaften unserer Volkswirtschaft sind ohnehin schon zu groß und wachsen ständig weiter. Wenn schon ständig mehr Lohngerechtigkeit gefordert wird, sollte da mal angesetzt werden. Und jetzt bitte kein üblichen Hinweise auf die Produktivität. Die ist zum einen in anderen Bereichen nicht anwendbar, zum anderen auf Maschineneinsatz zurückzuführen. Eines Tages gibt es nur noch 12 Monteure bei VW und jeder verlangt 20 Millionen.

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DerBlicker 29.01.2018, 18:23
6. wo ist das Problem?

Zitat von komatzu
wie armselig ist das denn zu klagen. wenn es nach euch ginge hätte man auch nicht für mehr Urlaub oder weniger Arbeitsstunden streiken dürfen und wir müssten immer noch 48 Stunden die Woche auch samstags und mit nur 10 Tagen jahresurlaub arbeiten.
Entweder die Klagen sind erfolglos, dann ändert sich für die Gewerkschaft nichts, oder die Klagen haben Erfolg, dann hat die Gewerkschaft gegen Gestze verstoßen und wird zurecht verklagt.

Ich hoffe doch nicht, dass Sie auch illegale Streiks gutheißen.

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53er 29.01.2018, 18:24
7. An all den publizierten Zahlen

zu den bevorstehenden Verlusten kann man doch eindeutig ablesen, wie hochverdichtet die Arbeit mittlerweile ist und wie hochproduktiv. Es müsste doch möglich sein, an dieser Produktivität die Mitarbeiter angemessen zu beteiligen.

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tom47798 29.01.2018, 18:31
8. Generalstreiks!

Schade das nur gegen die Metall-Arbeitgeber gestreikt werden soll. Wünschenswert wären Generalstreiks. Das ganze Land muss stillstehen. Eine andere Sprache verstehen Wirtschaft und Politik nicht.

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andneu 29.01.2018, 18:37
9. @celebraler_kortex

Zitat von celebraler_kortex
Der Lohnabstand zwischen Metallern und den restlichen Arbeitstätigen und Tarifgemeinschaften unserer Volkswirtschaft sind ohnehin schon zu groß und wachsen ständig weiter. Wenn schon ständig mehr Lohngerechtigkeit gefordert wird, sollte da mal angesetzt werden.
Richtig. Die anderen verdienen nämlich zu wenig. Hier wären Streiks also erst recht angebracht. Die anderen verdienen übrigens nicht mehr, nur weil die Metaller weniger bekommen. Es ist kein Naturgesetz, dass sich Arbeitnehmer immer grundsätzlich an niedrigeren Löhnen orientieren müssen. Andersherum geht auch.

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