Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt der Zukunft: Die Jobfresser kommen
Rethink Robotics

Roboter, Automatisierung, künstliche Intelligenz: Maschinen werden Millionen unserer Jobs übernehmen. Fluch oder Segen?

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Marvel Master 02.08.2016, 20:36
1.

Da ich obige Artikel seit Jahren lesen, frage ich mich immer wieder, warum wir in Deutschland mehr Menschen brauchen, anstatt weniger.

Wegen des demographischen Wandels? Wegen der Rente?
Die ist eh nicht mehr bezahlbar.

Weniger Menschen wären besser. Mehr Platz für alle. Muss man halt die Rente aus Steuern + Selbstvorsorge finanzieren.

Nach diesem ARtikel sind es übrigens noch mehr Arbeitspllätze die verloren gehen.:
http://www.ingenieur.de/Themen/Industrie-40/Roboter-koennten-18-Millionen-Deutsche-arbeitslos


VG

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bernd1818 02.08.2016, 20:37
2. Segen!

Natuerlich haben Menschen Angst und scheuen Veraenderungen. Aber Menschen, die sich nicht den Aengsten und Veraenderungen stellen, forcieren zwangslaeufig einen Rueckgang der Lebensqualitaet.

Die Frage ist nicht, ob wir die Produktion und Dienstleistung weiter und weiter automatisieren sondern nur noch wann und wie schnell.

Leider werden es erst kuenftige Generationen voll erleben duerfen ... aber die Vorstellung, dass man sein Leben primaer mit den "Schoenen" Dingen verbringen darf und das Noetige und Laestige von Maschinen uebernommen wird ist doch toll.

Die Automatisierung sollte uns allerdings lieber frueher als spaeter dazu antreiben, dass wir uns mit der Verteilung beschaeftigen. Die Gesellschaft heutzutage lehnt "Gerechtigkeit" komplett ab ... Vermoegensverteilung werden ab Geburt bestimmt, daher kann es kaum schlimmer werden. Die Automatisierung zwingt uns dazu, diese Ungleichheit zu ueberdenken ...

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allessuper 02.08.2016, 20:40
3. Glauben..

das ist das Wort. Glauben. Diese Roboter werden erstellt, damit sie Menschen ersetzen. Nicht, damit unser aller Leben schöner wird. Soviel Realitätssinn muss sein. Sonst müsste man den Menschen ausgetauscht haben. Und der ausgetauschte Mensch hätte so etwas nicht erfunden, sondern zuerst versucht, das Leben der Menschen wirklich zu verbessern. Damit ist nicht gemeint, noch mehr Technik und Gadgets, die uns unter Innovationen vielfach Zeugs andrehen, um Probleme zu lösen, die wir davor nicht hatten. Und dazu hätte es schon an Gegelenheiten einige gegeben. Dass uns immer wieder Illusionen in Tüten verkauft werden, und dass wir immer wieder zugreifen. Das zeigt die menschliche Begrenztheit.

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Affenhirn 02.08.2016, 20:46
4. Sommerloch?

Dass die Robbis die Arbeitsplätze gefährden, wird doch seit mindestens 30 Jahren gepredigt. Und tritt doch auch sukzessive ein. Wer jetzt plötzlich wach wird und das erkennt, hat bisher selig geschlafen.

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Layer_8 02.08.2016, 20:48
5. Denkbar?

"Selbst ein bedingungsloses Grundeinkommen sei denkbar."
Sowas kann dann nur noch mit bedingungslosem Grundeinkommen gut gehen.

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stefan kaitschick 02.08.2016, 20:50
6.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen wäre jetzt schon ein besseres Modell, um Teilzeitbeschäftingung nicht unnötig zu behindern. Das begreifen aber z.Zt. zu wenige. Was sich vielleicht besser begreifen lässt, ist dass es keinen Sinn macht, die Staatseinnahmen weitgehend über Steuern auf menschliche Arbeit zu realisieren. Roboter werden als Anschaffungskosten abgeschrieben, Menschen dagegen besteuert. Das ist irgendwann bescheuert.

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rainerwäscher 02.08.2016, 20:52
7.

Ich glaube nicht, dass eien Drohne mein Paket im 4. Stock am Fenster abliefert. Ich bin sowieso nicht da. Das wird ablaufen wie bisher: Ich hole das Paket bei der Post ab, da der Zusteller eine Benachrichtigung in den Briefkasten wirft.
Neu ist, dass gar kein Zustellversuch mehr erfolgt und die Benachrichtigung per Post kommt.

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damalswarallesbesser 02.08.2016, 20:54
8. Es wird viele Tote geben.....

Ich bin sehr pessimistisch, dass diese technische Revolution friedlich abgehen wird. Die durch Roboter generierte Wertschöpfung müsste allen Menschen zu Gute kommen, damit es keine sozialen Unruhen gibt. In dieser Richtung wird seitens der Politiker heute nichts unternommen, das wird sich leider auch in Zukunft nicht ändern, das Geld wird so lange von unten nach oben umverteilt, bis die Massen marodierend die Straßen entlang ziehen und Andersdenkenede und Reiche abschlachten.
Theoretisch könnte alles sehr schön werden, aber dem stehen die Dummheit und der Wunsch der Menschen, mehr zu sein oder mehr zu haben als der Nachbar, entgegen.
Leider hat sich die Menschheit zwar technisch, aber nicht geistig weiter entwickelt, dafür gab und gibt es bedauerlicherweise evolutionär keine Erfordernis.

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marthaimschnee 02.08.2016, 20:54
9.

Tja, das alles hat nur ein winziges Problem: die Produktivität könnte auch um den Faktor unendlich steigen, wenn niemand konsumiert, ist das nutzlos. Wie Henry Ford schon festgestellt hat, kaufen Autos keine Autos. Um zu konsumieren braucht man aber Geld. Also entweder werden wir in Zukunft deutlich weniger für gleiches (oder mehr) Geld arbeiten. Oder man gibt uns ohne Gegenleistung Geld zum konsumieren. Beides wollen bestimmte Kreise der Gesellschaft nicht - im Gegenteil, die wollen Menschen selbst mittels der Androhung von Existenzvernichtung "motivieren" - und deswegen steuern wir auf eine Katastrophe zu.

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