Forum: Wirtschaft
Arbeitsmarkt der Zukunft: Die Jobfresser kommen
Rethink Robotics

Roboter, Automatisierung, künstliche Intelligenz: Maschinen werden Millionen unserer Jobs übernehmen. Fluch oder Segen?

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Oskar ist der Beste 02.08.2016, 23:26
100. immer das gleiche Lied....

...neue Technologien werden immer als das Ende der Arbeit beschrieben, daß neue Technologien aber immer auch neue Tätigkeitsfelder gebracht haben und im Saldo eigentlich immer mehr Arbeitsplätze, wird da gern einmal übersehen, natürlich wissen das die Panikmacher in der Wirtschaft und in den Medien ganz genau, aber wenn man die Arbeitnehmer kurz halten will, dann muß man ihnen Angst machen.
Wichtiger ist in den nächsten 10 bis 20 Jahren, daß die neuen Tätigkeitsfelder nicht wie in den letzten 30 Jahren oft nur in Form von Billigjobs ausgestaltet werden.
Das eigentlich Problem ist mithin der Neoliberalismus, der aufgrund seiner verfehlten Ideologie die wirklichen Probleme schafft....neue Technologien erfordern eine soziale Marktwirtschaft!

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Putin-Troll 02.08.2016, 23:26
101. Die Weichen richtig stellen

Wir brauchen uns nichts vormachen: in hundert Jahren wird es praktisch keinen Bedarf mehr an menschlicher Arbeit geben, abgesehen vielleicht von Gelegenheitsjobs, für die sich die Anschaffung eines Roboters nicht lohnt. Die Kreativberufe werden vermutlich am längsten überdauern. Bis eine Maschine einen Bestseller schreibt, dauert es noch ein wenig, aber auch das werden sie letztendlich hinkriegen.

An sich ja eine schöne Zukunftsvision: niemand muss mehr arbeiten. Endlich Zeit für Hobbys, Familie, Reisen... Klar ist aber auch, dass unsere heutige Wirtschaftsform in dieser Zukunft nicht funktionieren kann. Die Staaten müssen sicherstellen, dass die von Maschinen generierte Wertschöpfung der gesamten Bevölkerung zugute kommt. Wenn das nicht klappt, wird es in Elend und Bürgerkrieg enden.

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Cyman 02.08.2016, 23:26
102. Es ist Zeit für eine solche Revolution!

Darauf warte ich schon seit einigen Jahren.
Wer sagt denn, dass nicht Maschinen und Roboter in einigen Jahren die ganze Arbeit übernehmen können und das Gros der Wirtschaftsleistung erzielen?
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Keine Arbeitnehmerkosten, keine Kosten für Krankenversicherung, Rentenversicherung, Sozialversicherung etc. - alles was von den Maschinen erwirtschaftet wird, könnte am Ende dann gerecht ge-/verteilt werden und so könnte man beispielsweise auch ein Grundeinkommen finanzieren.
Zumindest in der Industrie wäre dies denkbar - diese erwirtschaftet ja auch (zumindest in Deutschland und anderen ähnlich strukturierten Ländern) den Großteil der Wirtschaftsleistung.
Im Dienstleistungssektor sieht es da natürlich anders aus - wobei auch dort sicherlich in der Zukunft viel Arbeit von digitalen Helfern übernommen werden kann und wird.
Das Problem ist nur, dass die Politik sich die letzten Jahrzehnte dermaßen auf ihr Steckenpferd der Arbeitsplätze versteift hat, dass diese wohl kaum davon abrücken wollen werden - sonst bliebe ihnen nicht mehr viel, mit dem man Wählerstimmen bekommen könnte (außer natürlich mit Demagogie und Populismus, welche gerade ja gerade in Europa und den USA Hochkonjunktur haben).
Aber am Ende bitte nicht die Maschinen miteinander vernetzen und künstlicher Intelligenz Kompetenzen übertragen - nicht, dass das Ganze wie in Terminator endet!

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drkhbauer 02.08.2016, 23:26
103. Arbeitsmarkt der Zukunft

wenn niemand mehr Lohnsteuer zahlt, wird es eine Maschinensteuer geben müssen, damit ist das Grundeinkommen zahlbar.
Statt dass Deutschland froh ist, dass die Erwerbsbevölkerung abnimmt, werden sehr niedrig qualifizierte Zuwanderer hochwillkommen geheissen, welch Wahnsinn.

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neo91 02.08.2016, 23:29
104. Verschiebung der Arbeitsplätze

Ich denke, dass einfach eine Verschiebung der Arbeitsplätze in Richtung Informatik/Ingeniurwesen stattfindet, irgendjemand muss die "Roboter" schließlich auch programmieren bzw konstruieren. Dafür gibt es weniger "Arbeiter"-Berufe.

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werner-brösel 02.08.2016, 23:30
105. Das bedingungslose....

Grundeinkommen ist dann nicht nur Option, sondern Grundvoraussetzung. Sicher, es werden auch neue Berufsbilder entstehen. Allerdings wird sich die 'Intelligenz' der Maschinen ab einem bestimmten Zeitpunkt schneller entwickeln, als die Menschliche. Zuerst werden die unqualifizierten Tätigkeiten substituiert, später auch die Hochqualifizierten. In wenigen Jahrhunderten wird die Menschheit ein signifikantes Problem haben, wenn sie mit intelligenten Maschinen um Ressourcen konkurriert und diese uns nicht als ihre Schöpfer akzeptieren sollten.

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bold_ 02.08.2016, 23:30
106. Viele Foristen halten sich für unverwundbar,

weil sie gerade einen "sicheren" Job haben.
Andere gähnen und weisen auf den langen Bart dieser "Prophezeiungen" hin.
Ich wünsche diesen Foristen, daß sie noch genug Kraft finden, das zu tun, was schon lange überfällig ist: Investoren, die in Roboter statt in menschliche Arbeit investieren, müssen zur Kasse gebeten werden und Robotersteuer zahlen!

Die Maschinensteuer wurde verhindert. Das ist Geschichte, und das Versäumte ist nicht mehr nachzuholen. Wenn die Arbeitnehmer in den betroffenen Ländern sich aber - jetzt(!) - nicht weltweit zusammenschließen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden sich auch sehr viele Hochqualifizierte bald die Augen reiben! Denn selbst sie sind ersetzbar.

Die Frage ist, ob Roboter eines Tages auch Politiker ersetzen können, denn dafür müssen sie spezielle Eigenschaften haben, wie Aufrichtigkeit, Menschenliebe, Empathie und Bescheidenheit.
--> wird man diese komplizierten Fähigkeiten den Robotern beibringen können?

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handwerkerboy0815 02.08.2016, 23:30
107.

Wohin diese Produktivtät geht ist die Frage.
Am besten direkt in den Kapitalmarkt. Ein bischen mästen noch vor dem Schlachtfest.

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Putin-Troll 02.08.2016, 23:33
108.

Zitat von bluemetal
Was ist in 35 Jahren Robotik also rausgekommen: vereinzelte Rasenmäher die im Kreis fahren ohne anzustoßen und Autos die einen riesigen Lastwagen nicht erkennen und ihre Fahrer töten...Wahnsinn !!!!
Und eine Software, die den besten menschlichen Go-Spieler schlägt. Und zwar mit einer selbsterlernten, vorher nie gesehenen Strategie.
Diese Arbeitsmarktrevolution ist in der Tat anders.

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tom2strong 02.08.2016, 23:34
109. Globalisierung verzögerte Automatisierung

Durch den steigenden weltweiten Handel, die Verlagerung von Produktionsstätten, kurz: Globalisierung, erfolgte eine verzögerte Notwendigkeit zum raschen Ausbau der Automatisierung. Die beginnende Umkehr der Globalisierung, der Rückgang des weltweiten Handels, die Zuspitzung regionaler Konflikte, die wieder nationaler werdende Gesinnung vieler Menschen in zahlreichen Ländern und der technologische Fortschritt ist eine Gemengelage in der Ursache und Wirkung immer schwerer auszumachen sein wird. Der Trend aber ist klar. Ein größerer Teil der Herausforderungen einer Gemeinschaft lassen sich (vermeintlich/ oder tatsächlich?) lokal lösen. Tom

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